Brehm-Haus kann Sonntag besichtigt werden

Zudem Versteigerung am Denkmaltag

Restaurator Stephan Micklitz löst historische Fliesen im Erdgeschoss des Brehm-Hauses ab. Am Sonntag kann die Baustelle besichtigt werden. Foto: Andreas Schott

Restaurator Stephan Micklitz löst historische Fliesen im Erdgeschoss des Brehm-Hauses ab. Am Sonntag kann die Baustelle besichtigt werden. Foto: Andreas Schott

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Renthendorf. Wer bereits im Vorfeld der Wiedereröffnung der Brehm-Gedenkstätte in Renthendorf in ein paar Jahren wissen will, welche Bemalung die Wände des Wohnhauses zu Brehms Zeiten hatten, sollte den Tag des offenen Denkmals an diesem Sonntag nutzen, um sich vor Ort ein Bild zu verschaffen.

Von 10 bis 17 Uhr werden Mitarbeiter der Brehm-Gedenkstätte und möglicherweise auch Restauratoren Interessierten Einblicke in die derzeitigen Sanierungs- und Konservierungsarbeiten am Brehm-Haus geben. Wie Gedenkstättenleiter Jochen Süß erklärte, könnten Besucher auf der "gläsernen Baustelle" unter anderem einen Blick in das erste Obergeschoss werfen, wo zu DDR-Zeiten eingezogene Trennwände entfernt wurden, sowie den Zustand der Tragbalken im Erdgeschoss begutachten. Besucht werden könne auch die aktuelle Brehm-Ausstellung im alten Pfarrhaus.

Ab 14 Uhr ist zudem eine Versteigerung einer künstlerischen Handzeichnung geplant. Das Mindestgebot für die Bleistiftzeichnung, die ein Porträt von Alfred Brehm zeigt, liegt bei 800 Euro. Die Arbeit stammt von dem bekannten Hallenser Maler und Grafiker Robert Voss, der bereits verschiedene internationale Auszeichnungen für seine Grafiken erhielt.

Getränke und ein kleiner Imbiss werden während des Denkmaltages vor Ort von den Veranstaltern angeboten.

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