Ein Fest rund um die Gößnitzer Osterkrone

Gößnitz  Jung und Alt feiern in Gößnitz ganz entspannt. Viele Helfer tragen zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten „Knirpsenland“ vor ihrem großen Auftritt beim ­Osterkronenfest in der Gößnitzer Stadthalle.

Die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten „Knirpsenland“ vor ihrem großen Auftritt beim ­Osterkronenfest in der Gößnitzer Stadthalle.

Foto: Jana Borath

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Zum 13. Mal wurde die Osterkrone in Gößnitz gesetzt, zum dritten Mal fand dies an einem Samstag statt. Und dies entpuppte sich erneut als eine sehr gute Idee. Denn bereits vor dem offiziellen Start in der Gößnitzer Stadthalle tummelten sich dort am Samstagnachmittag die ersten neugierigen Gäste. Was besonders auffiel: viele junge Familien mit ihren Kindern waren gekommen, um einen entspannten vorösterlichen Nachmittag zu erleben.

Dafür hatten sich die Mitglieder des Fördervereines Heimatmuseum Gößnitz als Federführer bei der Organisation dieses Festes einiges einfallen lassen. Ein Karussell dreht sich am Freiheitsplatz, eine Kaninchenfamilie begeisterte nicht nur die jüngsten Gäste und am Stand der Arbeiterwohlfahrt Gößnitz fand nicht nur der selbstgebastelte Osterschmuck reißenden Absatz, sondern auch so manch‘ schmucke Kopfbedeckung. Der Förderverein des evangelischen Kindergartens in der Stadt saß mit im Boot der Helfer und sorgte für die üppige Verpflegung der vielen Gäste.

In der Stadthalle selbst ging es nicht minder rege zu. Die bunt belegten Kuchenteller waren inclusive Kaffee sehr begehrt und mit den Auftritten der Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten „Knirpsenland" sowie der Grundschule Gößnitz erlebte das Osterkronenfest am Samstagnachmittag seine ersten Höhepunkte.

Dass wie in jedem Jahr auch die Bewohner der Pflegeheimes Hainichen zu Gast waren bei dieser Veranstaltung, ließ diese außerdem zu einem Fest der Generationen werden im Herzen der Pleißestadt. Ursula Weber, Ideengeberin und rührige Mitorganisatorin des Fördervereines Heimatmuseum, war dann auch sehr zufrieden. „Schön, dass so viele Menschen gekommen sind“, freute sie sich beim Blick in die prall gefüllte Stadthalle, in der sich vor der Bühne Jung und Alt drängten. Die Vorbereitungen des Festes hatten den Frauen und Männern vom Förderverein zwar einige Mühe gekostet. „Doch alles lief wie am Schnürchen“, so Ursula Weber. „Schließlich haben wir jetzt schon einige Jahre Routine.“

Routiniert wurde am Mittwoch vergangener Woche auch der eigentliche Anlass für das fröhliche Miteinander am Samstag gebaut: die Osterkrone. Große Mengen Buchsbaumzweige waren dafür nötig. Das meiste davon stellten Gößnitzer Gartenvereine zur Verfügung. Die Zweige kunstvoll zu flechten, so dass am Ende eine Krone entsteht, lag wiederum in den Händen der Frauen vom Förderverein. Sie steckten einen ganzen Arbeitstag in dieses Kunstwerk, das am Samstag von vielen Händen mit bunten Ostereiern geschmückt wurde, bevor es seinen Platz auf dem Brunnen am Freiheitsplatz fand.

Echt viel Spaß hatte am Samstag beim Osterkronen-Fest auch Uwe Franke. Er gehört zum K.A.O.S.-activ Team aus Meerane und mimte in der Gößnitzer Stadthalle den Osterhasen. „Eine tolle Aufgabe, weil man dabei alles Mögliche machen kann“, scherzte Uwe Franke, als er sich das große, grau-plüschige Kostüm überzog. So verkleidet sorgte er während des Programmes in der Stadthalle und beim Feieren davor für so manch‘ rührende Szene. Er scherzte mit den Bewohnern des AWO-Pflegeheimes Hainichen ebenso liebevoll, wie mit den Allerjüngsten aus dem Kindergarten „Knirpsenland“. Er beschenkte Groß und Klein mit süßen Ostergrüßen und war natürlich begehrtes Fotomotiv für viele Gäste. „Das macht mir wirklich Spaß, wenn ich sehe, dass ich die Menschen mit meinem Auftritt zum Lachen bringen kann“, so Uwe Franke. Den Kontakt mit dem Fach-Laden für alle Kreativen in Meerane, Inhaberin ist Ute Albani, hat übrigens Ursula Weber geknüpft, die dort zur gern gesehenen Kundschaft gehört.

Jana Borath über Dinge, die so einfach sein können

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