Erfolgreiche Premiere: Der erste Schmöllner Duathlon

Der Verein im Blick: 71 Starter beim 1. Schmöllner Duathlon.

Raus aus dem Becken und rein in die Laufschuhe beim ersten Duathlon in Schmölln. Foto: Jana Borath

Raus aus dem Becken und rein in die Laufschuhe beim ersten Duathlon in Schmölln. Foto: Jana Borath

Foto: zgt

Schmölln. Der 1. Schmöllner Duathlon erlebte am Donnerstag mit 71 Startern 21 mehr, als die Organisatoren - die Schwimmer des "Seeteufel" und die LSV-Athleten - insgeheim gehofft hatten.

"Wir waren so nervös bis zum Startschuss", gab "Seeteufel" Danny Pippig zu. Aber als er und alle Mitinitiatoren sahen, wie versiert die meisten Sportler ins Schwimm- und Lauf-Wettkampfgeschehen gingen, machte sich schnell Erleichterung breit. "Alles klappte wie am Schnürchen", freuten sich Pippig und LSV-Chef Steffen Rook gemeinsam. Für Rook und seine Schützlinge war der Duathlon noch ein bisschen mehr als reines Freizeitvergnügen. "Der Trainingsauftakt für unsere Athleten nämlich", sagte er. Und fügte hinzu: "Einen besseren Start nach der Sommerpause hätten wir uns nicht wünschen können."

Dabei war schon die Wassertemperatur im Schmöllner Freibad eine Herausforderung. 17 Grad frisch waren die Fluten, die auf drei verschiedenen Strecken durchmessen werden mussten. Daran schlossen sich drei unterschiedlich lange Laufstrecken an. Gewonnen haben am Ende dieser Wettkampfpremiere übrigens alle. Jeder Starter bekam eine Medaille und wurde ordentlich beklatscht und umarmt im Ziel. Und sowohl die Leichtathleten als auch die Schwimmer waren nach dem letzten Zieleinlauf froh, diese Duathlon-Premiere endlich auf den Weg gebracht zu haben.

Denn, so war von beiden Vereins-Vorständen zu hören, vorgenommen hatten sich das beide Organisationen schon sehr lange. Jetzt soll der Schmöllner Duathlon fester Bestandteil vor allem für Breitensportler werden. Ein guter Anfang ist jedenfalls gemacht. Das bewiesen am Donnerstagabend beispielsweise der sechsjährige Nils Winkelströter und der 71-jährige Bernd Heinke, die als jüngster und ältester Wettkampfteilnehmer auch nach ihren Zieleinläufen ziemlich fit aussahen.