Gefeller packen fleißig mit an

Gefell  Mitglieder des Stadt- und Kulturvereins stecken mitten in den Vorbereitungen fürs Park- und Rosenfest Anfang Juli

So ein kulturelles Highlight wie das Park- und Rosenfest in Gefell will schon ordentlich vorbereitet werden. Hier im Park, dem eigentlichen Schauplatz des vier­tägigen Spektakels Anfang Juli, legten sich die Mitglieder vom Stadt- und Kulturverein jedenfalls beim Bühnenaufbau schon mächtig ins Zeug. Chef der Truppe ist Gerd Schneider (links), der am Rande dieser Aktion auch Auskunft über den Stand der Vorbereitungen gab.

So ein kulturelles Highlight wie das Park- und Rosenfest in Gefell will schon ordentlich vorbereitet werden. Hier im Park, dem eigentlichen Schauplatz des vier­tägigen Spektakels Anfang Juli, legten sich die Mitglieder vom Stadt- und Kulturverein jedenfalls beim Bühnenaufbau schon mächtig ins Zeug. Chef der Truppe ist Gerd Schneider (links), der am Rande dieser Aktion auch Auskunft über den Stand der Vorbereitungen gab.

Foto: Uwe Lange

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Geschäftiges Treiben gab es dieser Tage – so kurz nach der Feierabendzeit – im Rosenpark von Gefell. Da ratschten Akku-Schrauber, wurden jede Menge Bühnenteile so nach und nach zu einem Bauwerk vereint. Etwas ruhiger ging es zu bei den „Pflanzmädels“, die sich um alles im Park sorgten, was schon grünt und blüht. All dieses emsige Wirken hatte als Hintergrund, dass in gut vier Wochen die 38. Auflage des Park- und Rosenfestes im Städtchen ansteht.

Anmeldungen für Umzug noch möglich

Veranstalter dieses viertägigen Feiermarathons ist der Stadt- und Kulturverein, an dessen Spitze Gerd Schneider steht. Der legte dann auch für einen kurzen Schwatz mit der Presse mal Akku-Schrauber und Handschuhe beiseite, um einen Überblick zum Stand der Vorbereitungen zu geben. „Die Stadt hilft uns, aber organisiert wird alles grundsätzlich durch unseren Verein“, erklärte er zunächst einmal die Zuständigkeiten. Um die 46 Mitglieder zählt die Truppe aktuell, altersmäßig ist das gesamte Spektrum der Bürger hier vertreten.

Seit 2012 hat man in Sachen Park- und Rosenfest den Hut auf. Und irgendwie ist sprichwörtlich nach dem Fest auch gleich wieder vor dem Fest. Wie zu erfahren war, trifft man sich jedes Jahr im September zur Auswertung – bespricht aber in diesem Rahmen schon die ersten Schritte für das neue Park- und Rosenfest.

Es geht dabei auch um nötige Anschaffungen wie zum Beispiel die besagte Bühne, die nach Aussage des Vorsitzenden seit letzten September Vereinseigentum ist. Je näher die Festtage schließlich heranrücken, um so mehr erhöht sich die Frequenz der Treffen einer eigens dafür gegründeten Arbeitsgruppe des Vorstandes.

Der Bühnenbau jüngst war bereits der dritte Arbeitseinsatz. Nachdem der Schnee weg war, hatten Vereinsmitglieder erstmals im Park nach dem Rechten geschaut. Ausdrücklich würdigte Gerd Schneider im Gespräch mit der Presse zudem das Wirken der „Pflanzmädels“ im Rosenpark.

Was das Programm angeht, hat so ein Park- und Rosenfest sozusagen sein festes Korsett. Im Rahmen der Eröffnung wird Bürgermeister Marcel Zapf wieder sein Können beim Anstich des Freibierfasses beweisen müssen. Weiter wies der Vorsitzende auf den Umzug durch die Stadt hin, der am 7. Juli um 14 Uhr beginnen soll. Gestaltet wird die Tour durch ortsansässige Firmen und Vereine, die sich vielfach auch etwas Besonderes einfallen lassen. Die ganze Geschichte wird im Rathaus koordiniert, dort können sich an einer Teilnahme Interessierte auch noch anmelden.

In Vorbereitung ist für die 38. Auflage des Festes wieder eine Tombola. Geplant sei in diesem Zusammenhang, eine größere Spende an den Verein „Viel Farbe in Grau“ zu übergeben – der schwerkranke Kinder und deren Familien während und nach Therapien unterstützt.

Jede Menge Musik steckt drin im Programm. Deren Spektrum bewegt sich zwischen den Bands Partyteufel und Surprise – bis hin zu den Oschitzer Blasmusikanten. Konkreteres dazu folgt sicher in den nächsten Tagen.

Auch Bürgermeister Marcel Zapf (VUB) war es an diesem Abend noch ein Bedürfnis, die Arbeit der Frauen etwas abseits vom „Bühnen-Aufbau-Trubel“ zu würdigen. Sie gehören aber nicht zum Stadt- und Kulturverein, haben sich einfach zusammengefunden. „Es sind eigentlich noch viel mehr als heute hier, alle sehr engagiert. Wir nennen sie ‚Pflanzmädels‘.“ Aus den Reihen der Gefellerinnen stammt unter anderem auch der Schmuck des Osterbrunnens.

Meine Meinung: Uwe Lange im Gefeller Rosenpark Anmeldung zum Umzug unter Telefon 036649/8800 bei Simone Reißner

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