Hainspitzer investieren in die Zukunft

Die Sanierung des Gemeindehauses ist abgeschlossen. Kindergarten befindet sich jetzt im Parterre. Rosen für Baubetriebe und Helfer.

07-03-2012/EB: Hainspitz Bürgermeister Bernd Heinecke (Mitte) übergab den Mädchen und Jungen des Kindergartens "Parkwegmäuse" einen Korb voller Obst. Zuvor bedankten sich die Kinder mit ein paar Liedern für ihre neuen schmucken Räume.

07-03-2012/EB: Hainspitz Bürgermeister Bernd Heinecke (Mitte) übergab den Mädchen und Jungen des Kindergartens "Parkwegmäuse" einen Korb voller Obst. Zuvor bedankten sich die Kinder mit ein paar Liedern für ihre neuen schmucken Räume.

Foto: zgt

Hainspitz. Als Investition in die Zukunft bezeichnete gestern der Hainspitzer Bürgermeister Bernd Heinecke die umfassende Sanierung des Gemeindehauses, in das auch der AWO-Kindergarten "Parkwegmäuse" zu Hause ist.

Die Arbeiten wurden am Mittwoch mit einer Dankeschönveranstaltung für beteiligte Firme abgeschlossen.

Heinecke sagte: "Wir standen vor der verpflichtenden Aufgabe, einen zweiten Fluchtweg für die Kinder und Erzieherinnen zu installieren, weil sich die Räume der ‚Parkwegmäuse' in der oberen Etage des zweistöckigen Gebäudes befinden. Die Installation der Fluchttreppe hätte 75 000 Euro gekostet, aber mehr auch nicht. Damit meine ich, dass die Kita-Besatzung dennoch im Obergeschoss verblieben wäre und die Erzieherinnen die jüngsten Knirpse immer noch treppauf-treppab tragen müssten."

Den so genannten zweiten Rettungsweg haben die Hainspitzer Gemeinderäte eingespart. Man tauschte einfach die Etagen. "Das kam uns sehr günstig. Weil wir alle Vorteile davon haben und zugleich alle Räume sanieren konnten. Insgesamt wurden 122 477 Euro investiert. Die Gemeinde zahlte 68 139 Euro und aus dem Konjunktur-Paket II kamen weitere 48 388 Euro. An dieser Summe haben sich die Orte Petersberg, Rauschwitz und Mertendorf mit beteiligt. Die gaben einen Teil ihrer Konjunktur-Mittel mit dazu. Alle sind zufrieden mit dem Ergebnis. In der großen Summe ist auch die Infrastruktur-Pauschale von 6000 Euro enthalten. Das ist die Basis dafür, dass der Kindergarten erhalten bleibt", fügte der Bürgermeister an.

Die Mädchen und Jungen bedankten sich mit einem kleinen Lieder-Programm für die getane Arbeit, die ihnen ja zum Großteil zu Gute gekommen ist. Bernd Heinecke setzte den Dank fort. Der richtete sich vor allem an die Firmen, die an der Sanierung und dem Umbau beteiligt waren. Sie alle verwandelten den Nachwendebau in ein schmuckes Domizil für die "Parkwegmäuse" und die Bürger der Gemeinde.

"Das Haus entspricht jetzt den brandschutztechnischen und betrieblichen Anforderungen. Für das Kindergarten-Team haben sich die Arbeitsbedingungen wesentlich verbessert", sagte Klaus-Dieter Kunze, AWO-Kreisvorsitzender. Zum Tag der offenen Tür des Kindergartens, in dem derzeit 48 Mädchen und Jungen betreut werden, wird das schöne helle Haus Eltern und interessierten Bürgern vorgestellt.

Der Petersberger Gemeinderat und Beigeordnete Thomas Löbel, der auch Elternvertreter ist, bedankte sich im Namen aller Eltern bei den Bauleuten, die mit großer Rücksicht auf den Nachwuchs ihr Werk vollbrachten.

Bernd Heinecke, der seit 1993 die Geschicke des Ortes leitet, und sein Beigeordneter und Ortschronist Wolfram Baum, überreichten den Kindern einen großen Obstkorb und als Dank an alle Rosen.

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