Hilfe von Freunden

Ponitzer Verein Mali Bakoydio unterstützt Kinderzentrum in Malis Kleinstadt Goundam. Matthias Friese und dessen Familie engagieren sich für ein Projekt, das Menschen in 8000 Kilometer Entfernung selbst aufbauen.

Mali Bakoydio ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein mit Sitz in Ponitz/ Thüringen. Der Name stammt aus der Sprache Songhai, die im nördlichen Mali gesprochen wird und bedeutet soviel wie "Die Freunde Malis". Mit diesen zwei einfachen Worten wird unser Ziel am Besten beschrieben: Wir möchten einen Beitrag zur Entwicklung in einem bestimmten Teil der Erde, dem Norden Malis, leisten und verstehen uns dabei als Freunde, als Gleichberechtigte auf Augenhöhe, mit den Menschen der Region am Mittellauf des Nigers. Kinderzentrum Goundam

Foto: zgt

Ponitz. "Mali Bakoydio" – ein ungewöhnlicher Name für einen Verein und schwer zu sprechen sei er auch, sagt Matthias Friese und schmunzelt. Dabei sei die Übersetzung das Einfachste von der Welt: Mali Bakoydio heißt Freunde Malis. Allerdings, so räumt der 51-Jährige aus Zschöpel ein, wisse kaum jemand, wo Mali liegt. In Westafrika am Mittellauf des Nigers, klärt er auf.

Ponitz. "Mali Bakoydio" – ein ungewöhnlicher Name für einen Verein und schwer zu sprechen sei er auch, sagt Matthias Friese und schmunzelt. Dabei sei die Übersetzung das Einfachste von der Welt: Mali Bakoydio heißt Freunde Malis. Allerdings, so räumt der 51-Jährige aus Zschöpel ein, wisse kaum jemand, wo Mali liegt. In Westafrika am Mittellauf des Nigers, klärt er auf.

Das Engagement von Friese aber gilt der Kleinstadt Goundam in der wohl ärmsten Region Malis. Das Einkommen einer Familie dort liege bei 1,50 Euro pro Tag. "Unvorstellbar für uns", meint Friese. Und diese Armut sei ohne Hoffnung, wenn Kinder auf der Straße leben, Eltern kein Geld für die staatliche Schule haben. Der Lehrer empfindet diese Not als Hilferuf. Deshalb engagiere er sich für Alternativen, die den Kindern eine dauerhafte Betreuung in hygienischer und sicherer Umgebung bieten können. Nur so seien sie in der Lage, ihr Leben selbst zu ändern.

Auf die Fahnen geschrieben hat sich der Verein, der sich im Februar 2010 mit Sitz in Ponitz gründete, ein Kinderzentrum, das die Menschen dort selbst aufbauen. Seit März wird in Goundam gebaut. Die Lehmziegel seien selbst hergestellt und in der Sonne getrocknet. "Jetzt ist das Dach auf dem Rohbau", freut sich Friese. Wichtig, da die Regenzeit beginnt.

Dass Friese als Geschichtslehrer an der Regelschule Gößnitz das Interesse für andere Völker, ihr Woher und Wohin im Blut liegt, ist nicht überraschend. Dennoch. Wie kommt ein Zschöpeler dazu, sich für Menschen einzusetzen, die 8000 Kilometer entfernt leben? "Durch seine Kinder", sagt Friese und berichtet, dass der 27-jährige Sohn Marcus, der Geographie und Afrikanistik studierte, selbst vor fünf Jahren mit einem Baumschulprojekt vor Ort war. Durch diesen, auch persönlichen Kontakt sei die Idee für ein Kinderzentrum entstanden. Dass Marcus dort inzwischen eine zweite Heimat fand, sei ein großer Vorteil.

Die Gelder, die die 16 Mitglieder und andere Sympathisanten zusammenbringen, fließen zu 100 Prozent in die Region, betont Friese in der Gewissheit, dass gerade dies nicht selbstverständlich ist. Ein Spendensiegel habe der Verein zwar noch nicht, dafür seien bislang zu wenige Aktivitäten gelaufen. Bis heute wurden von Spenden eine Lehrkraft beziehungsweise ein Betreuer monatlich bezahlt, berichtet Friese. Auch Teile der Ausstattung und des Lehrmaterials wurden finanziert und seit März fließt Geld in den Neubau des Kinderzentrums – mit Unterstützung der Stiftung Nord-Süd-Brücken. Mit Beginn der Trockenzeit stand noch die Reparatur am Grasmattenzelt an, den der seit August ’10 gemeinnützige Verein unterstützte.

Rund 13 000 Euro müssen für das Zentrum zusammengebracht werden, da habe man sich riesig gefreut als Annegret Stötzel aus Heukewalde über 1200 Euro brachte – Spenden statt Geburtstagsgeschenke. Friese selbst sei weniger zum Spendensammeln unterwegs, will die Menschen hierzulande sensibilisieren. Dass er da vielen Vorurteilen begegnet, sei klar. Der Verein, zu dem auch Tochter Julia und Frau Steffi gehören, wirke nicht nur in der Region, sondern bis nach Hamburg hinauf. Dass sich der normale Mensch im Altenburger Land angesichts vieler Hilfsvereine für Afrika nicht auskennen kann, weiß Friese. Doch es ist ein großer Kontinent, der viele Probleme hat. Man tausche sich aus, sagt er. Tipps unter Helfern seien wichtig, um Hilfe zu denen zu bringen, die sie wirklich brauchen.

Ponitz. "Mali Bakoydio" – ein ungewöhnlicher Name für einen Verein und schwer zu sprechen sei er auch, sagt Matthias Friese und schmunzelt. Dabei sei die Übersetzung das Einfachste von der Welt: Mali Bakoydio heißt Freunde Malis. Allerdings, so räumt der 51-Jährige aus Zschöpel ein, wisse kaum jemand, wo Mali liegt. In Westafrika am Mittellauf des Nigers, klärt er auf.

Das Engagement von Friese aber gilt der Kleinstadt Goundam in der wohl ärmsten Region Malis. Das Einkommen einer Familie dort liege bei 1,50 Euro pro Tag. "Unvorstellbar für uns", meint Friese. Und diese Armut sei ohne Hoffnung, wenn Kinder auf der Straße leben, Eltern kein Geld für die staatliche Schule haben. Der Lehrer empfindet diese Not als Hilferuf. Deshalb engagiere er sich für Alternativen, die den Kindern eine dauerhafte Betreuung in hygienischer und sicherer Umgebung bieten können. Nur so seien sie in der Lage, ihr Leben selbst zu ändern.

Auf die Fahnen geschrieben hat sich der Verein, der sich im Februar 2010 mit Sitz in Ponitz gründete, ein Kinderzentrum, das die Menschen dort selbst aufbauen. Seit März wird in Goundam gebaut. Die Lehmziegel seien selbst hergestellt und in der Sonne getrocknet. "Jetzt ist das Dach auf dem Rohbau", freut sich Friese. Wichtig, da die Regenzeit beginnt.

Dass Friese als Geschichtslehrer an der Regelschule Gößnitz das Interesse für andere Völker, ihr Woher und Wohin im Blut liegt, ist nicht überraschend. Dennoch. Wie kommt ein Zschöpeler dazu, sich für Menschen einzusetzen, die 8000 Kilometer entfernt leben? "Durch seine Kinder", sagt Friese und berichtet, dass der 27-jährige Sohn Marcus, der Geographie und Afrikanistik studierte, selbst vor fünf Jahren mit einem Baumschulprojekt vor Ort war. Durch diesen, auch persönlichen Kontakt sei die Idee für ein Kinderzentrum entstanden. Dass Marcus dort inzwischen eine zweite Heimat fand, sei ein großer Vorteil.

Die Gelder, die die 16 Mitglieder und andere Sympathisanten zusammenbringen, fließen zu 100 Prozent in die Region, betont Friese in der Gewissheit, dass gerade dies nicht selbstverständlich ist. Ein Spendensiegel habe der Verein zwar noch nicht, dafür seien bislang zu wenige Aktivitäten gelaufen. Bis heute wurden von Spenden eine Lehrkraft beziehungsweise ein Betreuer monatlich bezahlt, berichtet Friese. Auch Teile der Ausstattung und des Lehrmaterials wurden finanziert und seit März fließt Geld in den Neubau des Kinderzentrums – mit Unterstützung der Stiftung Nord-Süd-Brücken. Mit Beginn der Trockenzeit stand noch die Reparatur am Grasmattenzelt an, den der seit August ’10 gemeinnützige Verein unterstützte.

Rund 13 000 Euro müssen für das Zentrum zusammengebracht werden, da habe man sich riesig gefreut als Annegret Stötzel aus Heukewalde über 1200 Euro brachte – Spenden statt Geburtstagsgeschenke. Friese selbst sei weniger zum Spendensammeln unterwegs, will die Menschen hierzulande sensibilisieren. Dass er da vielen Vorurteilen begegnet, sei klar. Der Verein, zu dem auch Tochter Julia und Frau Steffi gehören, wirke nicht nur in der Region, sondern bis nach Hamburg hinauf. Dass sich der normale Mensch im Altenburger Land angesichts vieler Hilfsvereine für Afrika nicht auskennen kann, weiß Friese. Doch es ist ein großer Kontinent, der viele Probleme hat. Man tausche sich aus, sagt er. Tipps unter Helfern seien wichtig, um Hilfe zu denen zu bringen, die sie wirklich brauchen.

Das Engagement von Friese aber gilt der Kleinstadt Goundam in der wohl ärmsten Region Malis. Das Einkommen einer Familie dort liege bei 1,50 Euro pro Tag. "Unvorstellbar für uns", meint Friese. Und diese Armut sei ohne Hoffnung, wenn Kinder auf der Straße leben, Eltern kein Geld für die staatliche Schule haben. Der Lehrer empfindet diese Not als Hilferuf. Deshalb engagiere er sich für Alternativen, die den Kindern eine dauerhafte Betreuung in hygienischer und sicherer Umgebung bieten können. Nur so seien sie in der Lage, ihr Leben selbst zu ändern.

Auf die Fahnen geschrieben hat sich der Verein, der sich im Februar 2010 mit Sitz in Ponitz gründete, ein Kinderzentrum, das die Menschen dort selbst aufbauen. Seit März wird in Goundam gebaut. Die Lehmziegel seien selbst hergestellt und in der Sonne getrocknet. "Jetzt ist das Dach auf dem Rohbau", freut sich Friese. Wichtig, da die Regenzeit beginnt.

Dass Friese als Geschichtslehrer an der Regelschule Gößnitz das Interesse für andere Völker, ihr Woher und Wohin im Blut liegt, ist nicht überraschend. Dennoch. Wie kommt ein Zschöpeler dazu, sich für Menschen einzusetzen, die 8000 Kilometer entfernt leben? "Durch seine Kinder", sagt Friese und berichtet, dass der 27-jährige Sohn Marcus, der Geographie und Afrikanistik studierte, selbst vor fünf Jahren mit einem Baumschulprojekt vor Ort war. Durch diesen, auch persönlichen Kontakt sei die Idee für ein Kinderzentrum entstanden. Dass Marcus dort inzwischen eine zweite Heimat fand, sei ein großer Vorteil.

Die Gelder, die die 16 Mitglieder und andere Sympathisanten zusammenbringen, fließen zu 100 Prozent in die Region, betont Friese in der Gewissheit, dass gerade dies nicht selbstverständlich ist. Ein Spendensiegel habe der Verein zwar noch nicht, dafür seien bislang zu wenige Aktivitäten gelaufen. Bis heute wurden von Spenden eine Lehrkraft beziehungsweise ein Betreuer monatlich bezahlt, berichtet Friese. Auch Teile der Ausstattung und des Lehrmaterials wurden finanziert und seit März fließt Geld in den Neubau des Kinderzentrums – mit Unterstützung der Stiftung Nord-Süd-Brücken. Mit Beginn der Trockenzeit stand noch die Reparatur am Grasmattenzelt an, den der seit August ’10 gemeinnützige Verein unterstützte.

Rund 13 000 Euro müssen für das Zentrum zusammengebracht werden, da habe man sich riesig gefreut als Annegret Stötzel aus Heukewalde über 1200 Euro brachte – Spenden statt Geburtstagsgeschenke. Friese selbst sei weniger zum Spendensammeln unterwegs, will die Menschen hierzulande sensibilisieren. Dass er da vielen Vorurteilen begegnet, sei klar. Der Verein, zu dem auch Tochter Julia und Frau Steffi gehören, wirke nicht nur in der Region, sondern bis nach Hamburg hinauf. Dass sich der normale Mensch im Altenburger Land angesichts vieler Hilfsvereine für Afrika nicht auskennen kann, weiß Friese. Doch es ist ein großer Kontinent, der viele Probleme hat. Man tausche sich aus, sagt er. Tipps unter Helfern seien wichtig, um Hilfe zu denen zu bringen, die sie wirklich brauchen.

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