Kein Platz für alle: Zum Saisonabschluss mit dem Wohnmobil nach Neustadt

Neustadt  Zum 5. Saisonabschlusstreffen der Wohnmobilfreunde rollten am Wochenende 44 Fahrzeuge an. Nicht für alle Interessenten reichte der Platz.

Die herrliche Herbstsonne genossen diese Wohnmobilfreunde, die zum 5. Saisonabschlusstreffen auf die Heinrichs-Ruhe bei Neustadt gekommen waren. Wohnmobil an Wohnmobil reihte sich hier auf dem Stellplatz. Foto: Sandra Hoffmann

Die herrliche Herbstsonne genossen diese Wohnmobilfreunde, die zum 5. Saisonabschlusstreffen auf die Heinrichs-Ruhe bei Neustadt gekommen waren. Wohnmobil an Wohnmobil reihte sich hier auf dem Stellplatz. Foto: Sandra Hoffmann

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Es dürften über 1000 Wohnmobile gewesen sein, die innerhalb eines Jahres auf der Heinrichs-Ruhe bei Neustadt für die Nacht einen Stellplatz gefunden haben. Und auch am vergangenen Wochenende war „die weiße Wand“, wie es wohl in Neustadt heißt, am Waldesrand zu sehen. Genau 44 Wohnmobile parkten hier in drei Reihen auf dem Reisemobilstellplatz und das Ziel deren Inhaber war das 5. Saisonabschlusstreffen der Wohnmobilfreunde.

„Die ersten Teilnehmer sind bereits am Dienstagabend angereist“, berichtete Mike Hempel, Inhaber der Gaststätte und Pension „Heinrichs-Ruhe“. Aus ganz Deutschland, Holland und Österreich fanden sie den Weg nach Neustadt und dieses Mal war die Nachfrage so groß, dass Mike Hempel erstmals einigen Interessenten absagen musste. Und nicht nur das. „Ich muss das Gasthaus schließen, wenn die Treffen der Wohnmobilfreunde stattfinden, weil die Plätze, die wir insgesamt in allen drei Gasträumen haben, gerade noch für die Wohnmobilfahrer reichen“, sagte der Gastwirt. Der große Zuspruch hat in ihm außerdem die Überlegung angestoßen, den Wohnmobilstellplatz um einen Sanitärtrakt zu erweitern.

Nach fünf Auftakt- und dem nun fünften Abschlusstreffen fanden insgesamt zehn Treffen auf der Heinrichs-Ruhe statt. „Es hat sich gut entwickelt“, schätzte Mike Hempel ein. Zwei Drittel der Gäste am Wochenende seien zum wiederholten Mal nach Neustadt gekommen. Aber auch einige sehr junge Teilnehmer seien dabei gewesen. Die Abende hätten die Gäste vor allem mit dem Schauen von Filmen eigener Wohnmobilreisen verbracht. Am Sonnabend entschieden sie sich für Ausflüge zum Jagdschloss in Wolfersdorf, zur Leuchtenburg bei Kahla, ins Porzellanium nach Triptis oder ins Stadtzentrum von Neustadt. Dabei sei vor allem die Fahrt nach Triptis gefragt gewesen. Gleich drei Busse waren hierher unterwegs. Daneben gab es für die Wohnmobilfreunde das beliebte Thüringer Grillbuffet mit selbst gemachten Rostbratwürsten, den Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt mit der Drehleiter und zum Abschluss am Sonntagmittag das Thüringer Kloßbuffet.

„Wir freuen uns immer, wenn wir die alten Bekannten wiedersehen“, sagte Jürgen Kohlbach aus Pößneck, der an allen zehn bisherigen Treffen teilnahm. „Der Ausblick nach Neustadt ist sehr gut, die Organisation durch die Gaststätte ist sehr gut und der Wirt kümmert sich um jeden Einzelnen“, lobte der Pößnecker das Ambiente und die Atmosphäre. „Der Wirt hat das beste Wildfleisch und er soll mal einen Kaiserschmarrn machen, das geht nicht schwer“, wünschte sich Josef Mayerhofer aus Wien eine neue Spezialität auf der Speisekarte. Der Österreicher hat Thüringen bereits bei den Thüringen-Touren der Wohnmobilfreunde kennen gelernt und am Sonnabend sah er sich das Schloss in Wolfersdorf an. „Das dort was gemacht wird, finde ich toll“, begrüßte er die Sanierungsarbeiten.

Auf der Heinrichs-Ruhe werden demnächst die Wintercamper erwartet. „Der Silvesterabend für die Wohnmobilfreunde ist schon gut gefragt“, berichtete Mike Hempel. Im April wird es wieder ein Auftakttreffen geben und im Juni ist erstmals eine Sonnenwendfeier geplant.

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