Mit 75 Schülern am neuen Standort in Gera starten

Gera  Die Christliche Gemeinschaftsschule stellt sich und ihre Pläne für die Franz-Mehring-Straße bei einem Infoabend vor

Architekt Maik Ilmer stellt die Pläne für die Franz-Mehring-Straße vor.

Architekt Maik Ilmer stellt die Pläne für die Franz-Mehring-Straße vor.

Foto: Marcel Hilbert

Nachdem vor einigen Wochen die Arbeiten am „Wunschstandort“ in der Franz-Mehring-Straße unweit des Hauptbahnhofs Gera begonnen haben, hat die Christliche Gemeinschaftsschule Gera nun Eltern, Unterstützer und Interessierte zu einem Infoabend eingeladen.

Am Noch-Schulstandort in der Gagarinstraße 26 wurden sowohl der aktuelle Stand der freien Schule als auch die unmittelbare und die etwas fernere Zukunft vorgestellt. Vor sieben Jahren konzeptionell und vor drei Jahren praktisch gestartet, lernen aktuell 40 Kinder in den, jeweils drei Klassenstufen übergreifenden Lerngruppen. Tendenz steigend, weshalb man nun den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde G26 entwachsen ist. Den Standort Franz-Mehring-Straße, wo einst die Berufsschule Technik beheimatet war, hatte man bereits lange ins Auge gefasst. Hier entsteht nun zunächst ein Übergangsgebäude, der sogenannte „Schulpavillon“. In diesem sollen ab dem kommenden Schuljahr bis zu 75 Kinder unterrichtet werden können, sagt der Vorsitzende des Trägervereins, Thomas Hartmann. Während die Anmeldung für Erstklässler inzwischen abgeschlossen sei, könnten sich Eltern von künftigen Fünftklässlern immer noch ­melden, sagt er.

Der temporäre Schulpavillon ist für die Christliche Gemeinschaftsschule der erste Baustein hin zum „Bildungscampus“ an diesem Standort. Der Zeitplan ist ambitioniert: Bereits im Schuljahr 2018/19 soll dann der Schulbetrieb für zwei Jahre im bis dahin sanierten Schul-Altbau der einstigen Berufsschule stattfinden. Mit dem Schuljahr 2020/21 hofft man dann auf den Bezug eines Schulneubaus auf dem Gelände. Im gleichen Jahr, so der Plan, soll räumlich abgegrenzt ein eigener Kindergarten für 100 Kinder den Betrieb am Standort aufnehmen. Das entsprechende Kita-Konzept sei bereits bei der Stadt eingereicht.

Damit das Projekt auch finanziell gestemmt werden kann, zähle jeder Euro an Unterstützung, sagte Thomas Hartmann. Er dankte ausgiebig den bisherigen Spendern und Förderern. Ihnen sei zu verdanken, dass die freie Schule die Anfangsphase von drei Jahren ohne staatliche Zuschüsse nun bald überstanden hat. Ist diese Phase vorbei, könne die staatlich genehmigte Schule im August dann auch die staatliche Anerkennung beantragen, die zur Abnahme der Prüfungen befähigt.

Für das Bauprojekt sei man aber auch auf größere finanzielle Unterstützer angewiesen. Neben der in Gera aktiven Friedhelm-Loh-Gruppe gehört dazu auch die Stiftung „Wertestarter“, die die christliche Wertebildung fördert, wie Stiftungs-Vorstand Hartmut Hühnerbein den Gästen erklärte.

Weitere Infos zur Schule: christliche-schule-gera.de

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