Musikverein Oelze erster „Verein des Monats“

Kirchhasel  Der Musikverein Oelze freut sich als „Verein des Monats April“ über 1000 Euro. Am Mittwoch wurde das Ergebnis bei der Volksbank Saaletal in Kirchhasel bekannt gegeben. Leer ging dabei niemand aus.

Ralf Kunz und Jörg Tränckner vom Imkerverein Saalfeld (hinten von links), Ralph Neubert vom Musikverein Oelze (Dritter von rechts), Heide Sonntag und Robert Nauer vom Neuen Thüringer ­Fröbelverein mit Volksbank-Vorstand Willi Obitz (Zweiter von links) und OTZ-Lokalchef Thomas Spanier (rechts) vor der Auszeichnung der Vereine. Foto: Peter Scholz

Ralf Kunz und Jörg Tränckner vom Imkerverein Saalfeld (hinten von links), Ralph Neubert vom Musikverein Oelze (Dritter von rechts), Heide Sonntag und Robert Nauer vom Neuen Thüringer ­Fröbelverein mit Volksbank-Vorstand Willi Obitz (Zweiter von links) und OTZ-Lokalchef Thomas Spanier (rechts) vor der Auszeichnung der Vereine. Foto: Peter Scholz

Foto: zgt

Bei der Gemeinschaftsaktion von Volksbank Saaletal eG und Ostthüringer Zeitung (OTZ) hatten wir unseren Lesern im April drei Vereine umfänglich vorgestellt: den Musikverein aus dem Katzhütter Ortsteil Oelze, den Neuen Thüringer Fröbelverein mit Sitz in Keilhau und den Imkerverein Saalfeld. Nach einer erneuten Kurzvorstellung der drei Kandidaten am letzten Montag im ­April gab es knapp zwei ­Wochen lang die Gelegenheit, mittels Stimmzettel für seinen Favoriten abzustimmen.

Davon wurde ordentlich Gebrauch gemacht – und wie! Mehr als 1200 Leserinnen und Leser, zum Teil sogar aus anderen Landkreisen, Bundesländern und der Schweiz votierten für einen der drei Vereine. Alle drei kamen auf über 200 abgegebene Stimmen, wobei am Ende 80 Stimmen mehr den Ausschlag für den Verein aus Katzhütte gaben, der im Juli anlässlich seines 150-jährigen Bestehens das Thüringer Blasmusiktreffen im Schwarzatal ausrichtet. Auf Platz zwei kam mit knappem Rückstand der Imkerverein Saalfeld, Dritter wurde der Fröbelverein.

Nach der Übergabe des symbolischen Gewinnschecks an den Katzhütter Vereinschef Ralph Neubert wartete Volksbank-Vorstand Willi Obitz mit einer besonderen – und einmaligen – Überraschung auf. Die beiden unterlegenen Vereine erhielten von der regionalen Genossenschaftsbank jeweils noch 250 Euro als Spende für die Vereinsarbeit. „Als Entschädigung für die Anlaufschwierigkeiten“, sagte Obitz.

Tatsächlich hatten nach Beginn der Abstimmung sowohl der Imkerverein als auch die Oelzer Musikanten Probleme, an genügend Stimmzettel zu kommen. In den Bankfilialen in Großbreitenbach und Neuhaus gab es naturgemäß keine Stimmzettel für den Verein des Monats im Kreis Saalfeld-Rudolstadt. In Saalfeld stürmten die Bienenfreunde die Raiffeisen-Volksbank Saale-Orla, die mit der Aktion aber gar nichts zu tun hat.

Obitz kündigte an, man werde wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres eine Filiale der Volksbank Saaletal auch in Saalfeld eröffnen. Vorher steht aber noch die geplante Fusion mit der Geraer Bank zur Volksbank eG an. Im Juli sollen dazu die Beschlüsse gefasst werden.

Während Jörk Tränckner vom Imkerverein Saalfeld von einer gelungenen Aktion sprach, weil es die vorgestellten Vereine populär macht, freute sich Ralph Neubert darüber, dass „der ganze Ort ins Laufen gekommen“ ist. „Katzhütte ist richtig aufgewacht aus seiner Lethargie. Außerdem war die Veröffentlichung in der OTZ eine gute Plattform, um unser 150-jähriges Jubiläum bekannt zu machen“, so der Katzhütter. Die 1000 Euro aus der Aktion „Mein Verein des Monats“ sollen mit in den Etat der Jubiläumsfeierlichkeiten fließen, wo man mit Ausgaben von 15 000 Euro kalkuliert.

Robert Nauer freute sich für den Neuen Thüringer Fröbelverein, dass Keilhau mit der Veröffentlichung wieder mehr ins Bewusstsein gerückt wurde. Außerdem seien Sponsoren auf die Projekte aufmerksam geworden.

Nach dem offiziellen Teil lud die Volksbank Saaletal die Teilnehmer der Veranstaltung, ­darunter auch einige der zehn 50-Euro-Gewinner, zu einem kleinen Imbiss ein. Diejenigen, die gestern Nachmittag nicht dabei sein konnten, werden in den nächsten Tagen schriftlich informiert.

Gewonnen haben alle: Thomas Spanier zur Aktion "Mein Verein des Monats"

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