Osterpfad in diesem Jahr noch länger

Berga  Ab Samstag bis zum Sonntag nach Ostern können die österlichen Besonderheiten in Berga, Wolfersdorf, Niederalbertsdorf, Waltersdorf, Greiz, Neumark und nun auch in Fraureuth bewundert werden.

In Berga wird der Osterpfad vorbereitet, Ingrid Wiese zeigt schon einmal einige Ei-Exemplare. Foto: Katja Grieser

In Berga wird der Osterpfad vorbereitet, Ingrid Wiese zeigt schon einmal einige Ei-Exemplare. Foto: Katja Grieser

Foto: zgt

Ostereier in allen möglichen Farben, mit Blumen, Mustern, Punkten oder Tieren verziert, liegen überall in der Vereinsstube, in der die Hauptausstellung des Osterpfads in Berga zu sehen sein wird. In den letzten Wochen haben die zwölf Frauen um Cheforganisatorin Ingrid Wiese besonders intensiv gearbeitet, sechs bis acht Stunden täglich. Spätestens am Freitag, wenn die Akteure aus Neumark, Fraureuth, Niederalbertsdorf, Wolfersdorf, Waltersdorf, Greiz und Berga sich um 16 Uhr zur Eröffnungsfeier in der Vereinsstube treffen, muss alles perfekt sein. Ab Sonnabend können dann Besucher den Osterschmuck in Ostthüringen und Westsachsen bewundern.

Neu ist in diesem Jahr der Standort Fraureuth. „Dort ist eine Osterpyramide zu bewundern“, verrät die Bergaerin. Die sieben Meter hohe Weihnachtspyramide wird einfach zur Osterpyramide umgestaltet und sicher zum Hingucker für die Gäste. Ingrid Wiese freut sich, dass sich bereits zahlreiche Reisebusse angemeldet haben, die den Osterpfad von Neumark über Fraureuth, Niederalbertsdorf, Wolfersdorf, Waltersdorf, Greiz nach Berga entlang fahren werden. „Die Busfahrer haben uns schon erzählt, wie viel Spaß ihnen die Tour macht“, weiß Wiese aus den zurückliegenden Jahren. Besucher nicht nur aus Thüringen und Sachsen, sondern auch aus Bayern und Sachsen-Anhalt werden erwartet.

Vor den Organisatoren liegen zwei anstrengende Wochen. „Wir sind 14 Tage durchgängig gefragt, täglich etwa neun Stunden sind wir im Einsatz“, sagt Ingrid Wiese, die sich freut, dass sie auch von Frauen aus Gera, Zwickau und Hohenölsen unterstützt wird. Besucher können nicht nur die gestalteten Eier, Kronen, Kränze oder den Bauernkalender mit Wetterregeln bewundern, sondern auch selbst Hand anlegen. „Wir haben beispielsweise in Berga eine Bastelstraße für Kinder. Aber auch Erwachsene wollen Ostereier bemalen“, weiß sie aus Erfahrung. Dankbar ist Ingrid Wiese, dass Silke Stark und Almut Kaul aus Greiz seit Jahren die Osterpfad-Crew unterstützen und bei ihren Führungen dafür sorgen, dass den Gästen die Besonderheiten des Osterpfads nahe gebracht werden. Dazu gehört etwa, dass die Eier in verschiedensten Techniken gestaltet werden, so dass Ab- wechslung garantiert ist.

Gesucht wird noch dringend eine „Oster-Omi“, wie Ingrid Wiese sagt. „Sie soll den Kindern Geschichten erzählen oder vorlesen“, so die Bergaerin, die hofft, dass sich jemand für diese schöne Aufgabe findet. Infos über den Osterpfad: www.osterpfad-thueringen-sachsen.deZ0R0007822357

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