Promi-Zuwachs in Saalburg: Ministerpräsident Ramelow hat Bungalow erworben

Saalburg  Am größten Stausee Deutschlands lässt es sich gut erholen. Das hat auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow ­erkannt und mit seiner Ehefrau einen Bungalow mit Blick aufs Thüringer Meer erworben.

In diesem Bungalow bei Saalburg verbringt jetzt Ministerpräsident Bodo Ramelow regelmäßig seine Wochenenden. Foto: Peter Hagen

In diesem Bungalow bei Saalburg verbringt jetzt Ministerpräsident Bodo Ramelow regelmäßig seine Wochenenden. Foto: Peter Hagen

Foto: zgt

In der Stauseekommune Saalburg geht man mit dem Thema diskret, aber auch stolz um: Der Regierungschef des Freistaates weilt des Öfteren an den Wochenenden in der Stadt, holt sich seine Brötchen bei der örtlichen Backwaren-Verkaufsstelle, genießt sein Eis oder schlendert auch mit Ehefrau und „Attila“, dem Jack Russel Terrier, durch den Märchenwald. Dem Vernehmen nach hat Ramelows Ehefrau, Germana Alberti vom Hofe, den Bungalow von einem oberfränkischen Brauereibesitzer erworben. Keine Luxusvilla und nicht direkt am Wasser gelegen, aber wenigstens mit einem fantastischen Ausblick auf den Stausee.

Seit einigen Jahren sei das Häuschen mit der pinkfarben getünchten Holzfassade kaum noch genutzt worden, ist zu hören. Zudem war das Grundstück in dieser Zeit ziemlich zugewachsen. Daher wird derzeit ­etwas ausgeforstet.

Ramelow hatte sich schon mehrmals beeindruckt von der Stausee-Region gezeigt und auf das große touristische Potenzial verwiesen, das es hier zu erschließen gelte. Vehement spricht er sich auch gegen die nach dem Frühjahrshochwasser 2013 aus dem Raum Jena erhobene Forderung aus, die Pegel in den Stauseen dauerhaft drastisch abzusenken.