Schützenhilfe aus Erfurt: Museumsverband will Brehm-Verband helfen

Schützenhilfe aus Erfurt: Vertreter des Thüringer Museumsverbandes haben gestern bei einem Treffen in Renthendorf dem neugegründeten Zweckverband zur Rettung der Brehm-Gedenkstätte ihre uneingeschränkte Unterstützung zugesichert.

Schützenhilfe aus Erfurt: Vertreter des Thüringer Museumsverbandes haben gestern bei einem Treffen in Renthendorf dem neugegründeten Zweckverband zur Rettung der Brehm-Gedenkstätte ihre uneingeschränkte Unterstützung zugesichert.

Schützenhilfe aus Erfurt: Vertreter des Thüringer Museumsverbandes haben gestern bei einem Treffen in Renthendorf dem neugegründeten Zweckverband zur Rettung der Brehm-Gedenkstätte ihre uneingeschränkte Unterstützung zugesichert.

Foto: zgt

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Renthendorf. Konkret soll der Zweckverband in fachlicher Hinsicht unterstützt werden. Darin eingeschlossen ist auch eine Beratung bei der Stellenausschreibung, sagte der Geschäftsführer des Museumsverbandes, Holger Nowak, nach der Beratung des Arbeitskreises Naturkunde mit Vertretern des Zweckverbandes.

Mit der Gründung des Zweckverbandes sei es gelungen, die Gedenkstätte auf breite Schultern zu stellen. "Wir begrüßen es außerordentlich, dass sich mehrere Gemeinden die Rettung und den Erhalt der Gedenkstätte auf die Fahnen geschrieben haben", sagte Nowak. Der Verband sei die einzige Chance gewesen, die Schließung dieser "Gedenkstätte mit nationalem Rang" zu verhindern. "Die beiden Brehms sind in der ganzen Welt bekannt."

Gleichwohl verschließe der Thüringer Museumsverband nicht die Augen vor den nun zu lösenden Themen. "Die Gedenkstätte muss modernisiert sowie inhaltlich und museal neu positioniert werden", betonte der Geschäftsführer. "Die Gebäudesubstanz ist erschreckend: Feuchte und Schimmel stellen einen untragbaren Zustand dar."

Zwar könne der Museumsverband kein Geld beschaffen, um Sanierungsmaßnahmen anzuschieben. Allerdings werde man alles daran setzen, die Gedenkstätte in namhafte Netzwerke einzubinden und Kontakte herzustellen. Seitens des Thüringer Kultusministeriums habe es klare Signale gegeben, dass das Land sich der Bedeutung der Gedenkstätte bewusst ist. Nowak sieht aber nicht nur das Brehmsche Erbe, das es zu bewahren gilt. "Die Gedenkstätte ist auch für die Region unverzichtbar. Neben der Leuchtenburg gibt es keine weitere kulturelle Stätte von Rang in dieser Gegend", erklärte er. Die Gründung einer Stiftung durch den Förderkreis begrüßte er.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.