Thüringentag-Sonntag in Pößneck: Der gesamte Tag im Überblick

Pößneck  Zum Höhepunkt des Thüringentages am Sonntag lachte endlich die Sonne über Pößneck. Zehntausende Besucher und Einheimische versammelten sich in der Innenstadt, um den großen Festumzug mit über 3500 Teilnehmern zu verfolgen. Insgesamt zog die 15. Auflage des Thüringentages an allen drei Veranstaltungstagen 123.000 Besucher nach Pößneck.

Farbenfrohe Stadtbilder beim Festumzug. Foto: Dieter Urban

Farbenfrohe Stadtbilder beim Festumzug. Foto: Dieter Urban

Foto: zgt

Bis Sonntagnachmittag zählten die Veranstalter 123.000 Besucher zur 15. Auflage des Thüringentages. Nach Schätzungen der Stadt zum Abschluss des dreitägigen Festes am Sonntag wurde damit die von Bürgermeister Michael Modde erwartete Zahl von etwa 100.000 Gästen noch übertroffen. Dazu hätten viele ehrenamtliche Helfer beigetragen, erklärte Modde. Vor allem das Sommerwetter am Sonntag sorgte für Zulauf in der Ostthüringer Stadt, die ein Budget von 1,2 Millionen Euro für das Landesfest hatte.

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Pößneck ist nach eigenen Angaben mit 12 500 Einwohnern die kleinste Stadt, die den Thüringentag bisher ausgerichtet hat. Wo das nächste Landesfest gefeiert wird, ist nach Angaben der Staatskanzlei noch offen.

Thüringentag klingt rockig aus

Während auf der Bühne am Markt und später im Lutschkenpark noch Musik erklingt, lichten sich nach 18 Uhr die Veranstaltungsreihen in Pößnecks Innenstadt. Auch die Tourismusmeile hat schon eingepackt. Auf dem Markt klingt der Abend mit der Andreas-Lorenz-Showband bei Partymusik und Schlager aus. IM Lutschkenpark wird mit einheimischen Bands noch bis 21 Uhr gerockt.

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Mitreißende Klänge beim Auftritt der Vollmershainer Schalmaienkapelle

Im Anschluss an den Umzug brachte die 1. Vollmershainer Schalmeienkapelle das Publikum im Großen Thüringer Biergarten in Schwung. Zu hören waren bekannte Hits aus Rock, Pop, Schlager, Marsch und Bierzelt-Melodien gepaart mit zackigen Rhythmen und einer mitreißenden Bühnenshow. Die rund sechzig aktiven Musiker des Vereins ziehen über die Bühnen des Landes und können auch auf Auftritte in Ungarn, Tschechien, Schweden und Österreich zurückblicken.

Ein bunter Zug aus 3500 Mitwirkenden

Unbestrittener Höhepunkt des Thüringentages war der große Festumzug mit rund 3500 Mitwirkenden durch die Pößnecker Innenstadt. 150 Vereine haben sich angemeldet, um unter dem Motto „Viele Seiten. Pößneck 2015“ historische und moderne Aspekte der Thüringentags-Stadt aufzugreifen. Sie alle bildeten einen 1,3 Kilometer langen Zug durch die Innenstadt. Zehntausende Gäste säumten ihren Weg. Entsprechend stark frequentiert waren die Parkpätze am Rande der Stadt: Shuttlebusse bringen tausende Gäste in die Stadt und wieder heraus.

Christina Rommel „dank“ Planungsfehler fast ohne Publikum

Schade: Vor weitgehend lehren Bänken hatte die Thüringer Sängerin Christina Rommel & Band ihren Auftritt - ihr Auftritt überschnitt sich zeitlich mit dem Start des Festumzuges um 14 Uhr. „Naja, zumindest war das Wetter schön“, verabschiedete sich die Künstlerin schon nach wenigen Minuten gelassen. Auch die Zaubershow auf dem Markt lockte kaum Gäste an. Die Künstler wirkten sehr gekränkt. Schließlich wurde das Bühnenprogramm am Markt nach hinten verschoben, damit einige Gäste vom Umzug zurückkommen und es sich auch lohnt, anzufangen.

Mit dem Bundeswehrmusikkorps im Lutschken in den Tag

Gut besucht am Sonntagvormittag zeigte sich der Lutschkenpark zum Auftritt des Luftwaffenmusikkorps Erfurt. Hunderte Besucher verfolgten die mitreißende Musik bei herrlichstem Sonnenschein. Zum Frühschoppen lud der Biergarten des Thüringentages. Nach der Gala-Showband Kay Dörfel & Be Happys hieß es „Hilfe, Lippi kommt!“ mit Wolfgang Lippert & Gästen.

Thüringentag 2015 in Pößneck: Das Programm auf einen Blick