Göritz sagt nein zu Mobilfunkanlagen

Weder ein Ersatzbau für die Anlage auf dem Dach der Autobahnraststätte noch ein Neubau auf privatem Grund wird in der Bevölkerung akzeptiert.

Die Autobahn-Raststätte Hirschberg an der Bundesautobahn 9. Foto: Archiv

Die Autobahn-Raststätte Hirschberg an der Bundesautobahn 9. Foto: Archiv

Foto: zgt

Grund für den Neubau des Sendemastes ist das Auslaufen des bisherigen Pachtvertrages auf dem Gelände der Autobahnraststätte. Wie Künzel informierte, gab es am 4. Juli ein Gespräch mit der Telekom im Hirschberger Rathaus. "Wir haben baurechtlich ein Jahr gewonnen, dann geht das alles wieder los", so Künzel. Göritz wolle aber keinen Sendemast. Auch der O²-Mast am alten Schornstein könne weg.

Die Telekom unterbreitete bei diesem Treffen im Rathaus nun einen Kompromissvorschlag, dass beide Anbieter einen gemeinsamen Mast errichten auf der anderen Seite rechts der Autobahn und weiter weg vom Ort. Göritz könne aber auch einen anderen Vorschlag unterbreiten, so Uwe Künzel. Im Saal regte sich auch gegen den Kompromiss Protest. "Keine Zugeständnisse und keine Kompromisse", hieß es aus der Einwohnerschaft.

Der Ortsteilbürgermeister gab zum Thema Mobilfunk ein neues Schreiben von O² bekannt, in dem das Unternehmen ankündigte, die vorhandene Antenne am stillgelegten Schornstein der Fa. Lautenschläger mit LTE-Technik aufrüsten zu wollen, um schnelles Internet in die Region zu bringen. "Dem Besitzer ist das egal, der schläft in Pottiga und bekommt eine Jahresmiete", so Künzel. Auch gegen das Vorhabens von O² wollen die Göritzer ihr Veto einlegen. Strahlung soll gemessen werden, um die Belastung im Ort festzustellen. Gutachten werden angefordert.

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