Langer Tag der Natur zwischen Merlach und Gößnitz

Merlach/Gößnitz  Die Naturforschende Gesellschaft Altenburg lädt zum langen Tag der Natur in die Pleißeaue.

Seit kurzem leben im Schutzgebiet Pleißenaue Merlach vier Karpatenbüffel. Sie sorgen für die extensive Beweidung der geschützten Fläche und halten zudem die vielen kleinen Tümpel frei, die der Naturschutzbund angelegt hat.

Seit kurzem leben im Schutzgebiet Pleißenaue Merlach vier Karpatenbüffel. Sie sorgen für die extensive Beweidung der geschützten Fläche und halten zudem die vielen kleinen Tümpel frei, die der Naturschutzbund angelegt hat.

Foto: Naturforschende Gesellschaft Altenburger Land

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Am Donnerstag und Freitag lädt die Naturforschende Gesellschaft Altenburg (NfGA) zum langen Tag der Natur in die Pleißeaue zwischen Merlach und Gößnitz. Seit Juli vergangenen Jahres engagiert sich die NfGA am alten Merlacher Bad. Anfang Mai 2019 haben dort vier Karpatenbüffel die Pflege und Strukturierung der Feuchtwiesen und Kleingewässer übernommen. Mit Geldern aus verschiedenen EU-Fördertöpfen konnte zum einen die zwölf Hektar große Büffelweide, zum anderen die fünf Hektar große Fläche am Merlacher Wasserwerk – hier ist der Wiesenknopfameisenbläuling zu Hause – eingezäunt werden.

Zudem wurden für die Büffel zusätzlich zu den natürlichen Gewässern 15 kleine Teiche angelegt. Die Gewässer sind zugleich Lebensraum für Laubfrosch und Wechselkröte. Rund 130.000 Euro kostete es, Zäune zu ziehen und Teiche anzulegen.

Das Projekt wurde vom Freistaat Thüringen gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Förderinitiative für Ländliche Entwicklung (ELER) kofinanziert.

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