Zum 30-Jährigen Jubiläum: Wismut zeigt Ausstellung im Bundestag

Ulrike Kern
Nach 30 Jahren zieht die Wismut GmbH wieder Bilanz und zeigt, welchen gewaltigen Transformationsprozess die ehemaligen Uranerzbergbaugebiete durchlaufen haben. Im März 2021 wurde beispielsweise der letzte Drain auf der Industriellen Absetzanlage Culmitzsch eingebracht. Nach 29 Jahren wurde damit eine der aufwendigsten Maßnahmen bei der Sanierung dieser Anlagen beendet. Den radioaktiven Schlämmen wird mit der von der Wismut entwickelten Technologie durch das Einstechen von bis zu 30 Meter langen Dochten (Drain) das Porenwasser soweit wie möglich entzogen. Schließlich werden die Anlagen abgedeckt. Von 1992 bis heute wurden insgesamt über 8.000 Kilometer dieser „Entwässerungsdochte“ verwendet.

Nach 30 Jahren zieht die Wismut GmbH wieder Bilanz und zeigt, welchen gewaltigen Transformationsprozess die ehemaligen Uranerzbergbaugebiete durchlaufen haben. Im März 2021 wurde beispielsweise der letzte Drain auf der Industriellen Absetzanlage Culmitzsch eingebracht. Nach 29 Jahren wurde damit eine der aufwendigsten Maßnahmen bei der Sanierung dieser Anlagen beendet. Den radioaktiven Schlämmen wird mit der von der Wismut entwickelten Technologie durch das Einstechen von bis zu 30 Meter langen Dochten (Drain) das Porenwasser soweit wie möglich entzogen. Schließlich werden die Anlagen abgedeckt. Von 1992 bis heute wurden insgesamt über 8.000 Kilometer dieser „Entwässerungsdochte“ verwendet.

Foto: Peter Michaelis

Gera.  Auf 200 Quadratmetern präsentiert die Wismut GmbH die geleistete Arbeit an Europas größtem Umweltprojekt und beleuchtet die wichtigen Zukunftsaufgaben. Ausstellung wird im Internet gezeigt.

„Für die Menschen. Für die Umwelt. 30 Jahre Wismut GmbH“ so lautet der Titel der Wismut-Ausstellung, die von 10. bis 25. Juni 2021 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin zu sehen ist.

Nach 30 Jahren zieht die Wismut GmbH wieder Bilanz und zeigt, welchen gewaltigen Transformationsprozess die ehemaligen Uranerzbergbaugebiete in Sachsen und Thüringen durchlaufen haben.

Wesentliche Meilensteine sind erreicht: Mehr als eine Milliarde Tonnen an radioaktiven Rückständen wurden stabilisiert, Gefahren beseitigt, Risiken minimiert. Die in fünf Themenbereiche gegliederte Ausstellung blickt nicht nur zurück, sondern macht auch auf die notwendigen Anstrengungen in der Zukunft aufmerksam. Im Vordergrund steht, die sanierten Landschaften, neuen Lebensräume und besseren Umweltbedingungen zu erhalten. Es gilt wie vor 30 Jahren, Verantwortung für das Getane zu übernehmen und Lösungen zu erarbeiten, denn die Aufgaben bleiben auch in Zukunft herausfordernd und komplex.

Die Eröffnungsansprache, Grußworte und ein kurzer Rundgang durch die Ausstellung können ab 10. Juni als Videoaufzeichnungen unter www.bundestag.de/wismut abgerufen werden. Darüber hinaus wird die Präsentation ab Ende Juni auch digital unter www.wismut.de zu sehen sein.