Verband der Strafvollzugsbediensteten lehnt Großgefängnis ab

Die Kritik am neuen Großgefängnis für Thüringen und Sachsen reißt nicht ab. Nach den Rechnungshöfen beider Länder hat nun auch der Bund der Strafvollzugsbediensteten empfohlen, die Pläne für das Millionenprojekt zu begraben. Vielmehr sollten die bestehenden Anstalten ausgebaut und - falls nötig - jedes Land für sich eigene Neubauten prüfen, teilte der Verband mit Sitz in Straubing am Dienstag mit.

Nach den Rechnungshöfen von Thüringen und Sachsen hat sich nun auch der Verband der Strafvollzugsbediensteten gegen ein Großgefängnis ausgesprochen. Archivfoto: Tino Zippel

Nach den Rechnungshöfen von Thüringen und Sachsen hat sich nun auch der Verband der Strafvollzugsbediensteten gegen ein Großgefängnis ausgesprochen. Archivfoto: Tino Zippel

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Zwickau/Straubing. Der Verband sieht vor allem große Probleme für die neue Anstalt, deren Personal je zur Hälfte aus Thüringen und Sachsen kommen soll, durch Unterschiede im Besoldungs- und Dienstrecht beider Länder. Es sei nicht zumutbar, dass zwei Beamte im selben Gefängnis die gleiche Leistung erbringen und dafür unterschiedlich bezahlt werden. Zudem hätten beide Länder unterschiedliche Beförderungszeiten. Verbandschef Andreas Bachl sprach daher von einem "absehbaren Tohuwabohu".

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