Langenwetzendorf: Eigenanteil erhöht sich beim Breitbandausbau

Langenwetzendorf  Eigenanteil steigt auf 2704,63 Euro

In Leerrohre wie diese sollen später Glasfaserkabel geblasen werden.

In Leerrohre wie diese sollen später Glasfaserkabel geblasen werden.

Foto: Carsten Rehder/dpa

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Einen Zuwendungsbescheid über 50 000 Euro für Beratungsleistungen hatte die Gemeinde Langenwetzendorf im Rahmen des Bundesverfahrens zum Breitbandausbau als Projektführer bekommen. Zu wenig, wie sich nun laut Langenwetzendorfs Bürgermeister Kai Dittmann (CDU) beim Blick auf die Planungsleistungen, die die Gemeinde im gemeinsamen Projekt mit Weida, Berga und Mohlsdorf-Teichwolframsdorf koordiniert, mitteilte. Abhilfe sollen Fördermittel des Landes Thüringen und der Thüringer Aufbaubank leisten, das sicherstellen sollen, dass die Ausschreibung vorbereitet, Anbieter ermittelt und beauftragt werden können.

Jedoch: Auch im Rahmen dieses Förderprogramms, wie bei dem des Bundes, müssen zehn Prozent Eigenmittel gestellt werden. Der Gemeinderat Langenwetzendorf hat in seiner jüngsten Sitzung dafür gestimmt, den Zuschlag, sobald die Fördermittel gewährt werden, für die technische Beratung an das Ingenieurbüro IBZ Neubauer aus Zeulenroda-Triebes und für die juristische Beratung an die Kanzlei Wirtschaftsrat Recht aus Hamburg zu erteilen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 27 046,32 Euro, so dass der Eigenanteil 2 704,63 Euro beträgt. Dieser wird von Langenwetzendorf als Projektführer zunächst übernommen und dann auf die vier Projektbeteiligten aufgeteilt (je 676,16 Euro).

Dadurch, dass Langenwetzendorf nun auch ein Haushalskonsolidierungskonzept erarbeitet, erhofft sich Dittmann wie auch die anderen Projektbeteiligten Städte und Gemeinden eine zusätzliche Förderung bei den zehn Prozent Eigenmittel durch das Land.

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