1. Cheer- und Fitnessclub Weimar gewinnt Landeswettbewerb

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Für die DAK gratulierte Weimars DAK-Chef Eric Thoener den CFC-Übungsleiterinnen Anette Weidensee, Janine Vettermann und Maria Stadelmann (von links).

Für die DAK gratulierte Weimars DAK-Chef Eric Thoener den CFC-Übungsleiterinnen Anette Weidensee, Janine Vettermann und Maria Stadelmann (von links).

Foto: Michael Baar

Weimar.  Ministerpräsident und DAK ehren besonderes Engagement in Corona-Zeiten

Der 1. Cheer- und Fitnessclub Weimar hat den Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ in Thüringen gewonnen. Bundesweit hatten rund 400 Projekte und Einzelpersonen an dem Wettbewerb für besonderes Engagement in Corona-Zeiten teilgenommen. Der Weimarer Verein gewann mit seinen gesundheitsfördernden Angeboten für die ganze Familie in der Kategorie „Gesichter für ein gesundes Leben“. Die DAK-Gesundheit zeichnete jetzt die Gewinner aus.

In der Wettbewerbskategorie „Gesichter für ein gesundes Leben“ wurden Menschen angesprochen, die neue Ideen zum Gesundbleiben entwickeln. Es gab alkoholfreie After-Work-Partys, Yoga-Treffen für Senioren oder gesundes Kochen für Kinder. Alles, was der körperlichen oder seelischen Fitness dient, war in dieser Kategorie möglich.

Der 1. Cheer- und Fitnessclub Weimar verbinde mit seinem Projekt durch gesundheitsfördernde Angebote über 110 Kinder, Eltern und Großeltern. Der Fokus liege auf Angeboten für die und auf der Zusammenarbeit mit den Familien. Für Initiatorin Anette Weidensee ist ein wichtiges Ziel, dass auch die Mütter, Väter oder Großeltern mit den Kindern ein gesundheitsorientiertes Angebot nutzen.

In dem Generationenprojekt werden beim CFC nur weibliche Übungsleiterinnen eingesetzt. Erwachsene und Kinder machen ihre Übungen auf separaten Flächen in der selben Halle. Eltern und Großeltern beschäftigen sich mit klassischen Fitnessübungen, die Kinder mehr mit Bewegungsübungen, die auch die Koordination ansprechen.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung der DAK. Dabei ist uns auch bewusst, dass viele Sportvereine in Thüringen die Auszeichnung verdient hätten“, sagt Anette Weidensee. „Freude am Sport, soziale Kontakte und die Gesundheit unserer Mitglieder liegen uns am Herzen. All das können wir mit unseren engagierten Trainerinnen vermitteln und so generationenübergreifend Sport anbieten.“ Auch in den schwierigen Zeiten der Pandemie pflegt der Verein den Kontakt zu seinen Mitgliedern über Online-Sportangebote für jede Trainingsgruppe. Für die Jüngsten und ihren Familien gab es ein Bewegungs-Memory, das super angekommen sei. „Wir hoffen, dass wir uns bald wieder zum gemeinsamen Sport treffen können und möchten uns auf diesem Wege auch bei unseren Mitgliedern für ihre Treue und Geduld bedanken“, so die Übungsleiterin.

Ministerpräsident Bodo Ramelow, Schirmherr der DAK-Initiative in Thüringen, sagte anlässlich der Siegerehrung: „Menschen sind seit jeher aufeinander angewiesen. Und gerade jetzt, in Zeiten der Corona- Pandemie, ist ein toleranter, respektvoller und rücksichtsvoller zwischenmenschlicher Umgang dringlicher denn je. Menschen, die anderen Menschen ehrenamtlich zur Seite stehen oder allein durch ihr Verhalten ein gesundes Miteinander fördern, tun dies oftmals sehr zurückhaltend. Diesen Menschen will ich auch im Rahmen dieses Wettbewerbes zwei Dinge zurufen: Zunächst ein herzliches Dankeschön! Und außerdem: Seien Sie selbstbewusst! Sie haben allen Grund, auf Ihr gesellschaftliches Engagement stolz zu sein und es der Öffentlichkeit zu zeigen! Damit helfen Sie außerdem, weitere Menschen zu motivieren, sich für ein gutes Miteinander zu engagieren.“

Eric Thoener, Chef der DAK-Gesundheit in Weimar, erklärte: „In diesen Zeiten ist ein gesundes Miteinander besonders wichtig. Es ist bemerkenswert, wie unsere Landessieger mit ihren Projekten Gesicht zeigen. Mit ihrem Engagement für Gesundheit, Respekt und Gemeinsinn werden sie zum Vorbild für andere.“

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,6 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Sie hat 2018 die Initiative „Für ein gesundes Miteinander“ ins Leben gerufen, um Freundlichkeit, Rücksicht und Toleranz in der Gesellschaft zu stärken (www.dak.de/gesichter).