18 Vereine jetzt per Unterschrift mit an Bord

Weimar  Weimarer Vorrundenturnier im Opel-Family-Cup am 12. Juni auf dem Lindenberg soll ein Spektakel mit über 300 Mitspielern und buntem Rahmenprogramm werden

Im Beratungsraum des Autohauses wurde es am Donnerstagabend eng: Der Opel- ­Family-Cup steht in diesem Jahr auf einer deutlich breiteren Basis. Foto: Michael Grübner

Im Beratungsraum des Autohauses wurde es am Donnerstagabend eng: Der Opel- ­Family-Cup steht in diesem Jahr auf einer deutlich breiteren Basis. Foto: Michael Grübner

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Jetzt sind sie fest mit im Boot: Vertreter der 18 Vereine, die in diesem Jahr das Weimarer Vorrundenturnier im Fußball-Wettbewerb „Opel Family Cup“ am 12. Juni unterstützen, haben bei einem Treffen am Donnerstagabend im Autohaus Schinner die Vereinbarung unterschrieben. Jeder von ihnen ist entschlossen, eine Mannschaft in das Turnier zu schicken – einige wollen auch mit mehreren dabei sein. Damit gibt es eine Chance, dass Weimar mit 24 Mannschaften das erste ausgebuchte Vorrundenturnier wird – das ist über die Jahre hinweg in Deutschland noch nirgendwo gelungen.

Mit von der Partie sind die Weimarer Sportvereine HSV, Schöndorfer SV, VfB Oberweimar, Vimaria, SC 03, DAV und Weimarer FFC. Hinzu kommen aus dem Landkreis der Kneippverein Bad Berka, TSV Kromsdorf, Grün-Weiß Blankenhain, Ilmtal Zottelstedt, SV Am Ettersberg sowie die Evangelische Jugend des Kirchenkreises. Von außerhalb hat Empor Buttstädt (Kreis Sömmerda) zugesagt.

Hinzu kommen vier soziale Einrichtungen, die je ein Team als „Gruppenköpfe“ der vier Vorrunden-Staffeln stellen, allerdings außer Konkurrenz mitkicken: das Kinderhaus Weimar, die Lebenshilfe-Wohnstätte für Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen, das Kinder- und Jugendheim „Friedrich Fröbel“ des Internationalen Bundes in Buchfart – und ein Team mit syrischen Asylbewerbern, das der Kromsdorfer Trainer Roland Daller über seine Kontakte zur Flüchtlings-Sozialarbeit zum Turnier auf den Lindenberg bringt.

Die Organisatoren bereiten ein Spektakel mit mehr als 300 Kickern plus etlichen Zuschauern vor. Auf dem Parkplatz des Lindenberg-Geländes gibt es ein buntes Rahmenprogramm, für das die Vereine noch Vorschläge machen können.

Demnächst Vorverkauf für Spiegelzelt-Abend

Ein wichtiger Baustein ist in diesem Jahr auch das Spiegelzelt: Dessen Veranstalter vermietet dem Family-Cup die Location auf dem Beethovenplatz für den 23. Mai, einen Montagabend. Den musikalischen Part bestreitet das Weimarer Schauorchester von Hans Gärtner. Demnächst beginnt der Karten-Vorverkauf über die Tourist-Information, die beteiligten Vereine sowie die Spiegelzelt-Seite im Internet. Tickets kosten einheitlich 20 Euro. Die Erlöse fließen mit in einen großen Topf, der am Ende unter den beteiligten Vereinen und sozialen Einrichtungen nach einem Punktesystem (richtet sich nach Zahl der mitspielenden Mannschaften sowie Beteiligung am Rahmenprogramm des jeweiligen Vereins) aufgeteilt wird. Das Spiegelzelt bietet maximal 520 Plätze – 210 verkaufte Karten würden die Kosten decken, alles darüber hinaus wäre Gewinn der Vereine.

„So viele Vereine, die an einem Strang ziehen – das ist neu in Weimar“, staunte Gastgeber Mathias Schinner. „Ich war erst skeptisch, aber mittlerweile glaube ich an einen Erfolg.“

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