Ausbildung statt Hochschule?

Fachkräftemangel ermöglicht bessere Karrierechancen im Handwerk

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Immer mehr junge Menschen machen Abitur und die meisten von ihnen wollen an einer Hochschule studieren. Denn der höchste akademische Abschluss wird gesellschaftlich nach wie vor hoch geschätzt. Doch Vorsicht: Viele der Absolventen stolpern vom ohnehin praxisfernen Abitur direkt in die „Theoriefalle Uni“ – und vergeben damit die Chance auf eine spannende Karriere im Handwerk.

Während die Zahl der Studienanfänger kontinuierlich steigt, schaut das ausbildende Handwerk weitestgehend in die Röhre und bekommt kaum noch qualifizierten Nachwuchs. Das liegt keineswegs an der Attraktivität der Ausbildung. Berufe wie zum Beispiel Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bieten anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder, die komplexes Wissen im Umgang mit hochmodernen Anlagen für Wasser, Wärme, Luft erfordern. Denn Handwerksarbeit ist Expertenarbeit – und bietet bei zunehmendem Fachkräftemangel exzellente Zukunftschancen.

Dabei muss eine Entscheidung für das Handwerk keine gegen das Studium sein. Denn was viele Schulabgänger nicht wissen: Schon seit 2009 können Handwerksmeister jedes Fach studieren – es sei denn, es gibt die auch für Abiturienten geltenden Zulassungsbeschränkungen.

Arbeitsmarktexperten gehen heute davon aus, dass eine abgeschlossene handwerkliche Ausbildung als optimale Kombination aus Theorie und Praxis beste Zukunftsaussichten bietet. str/txn

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