Bequemer von Hasla nach Zwackau

Hasla  Die Landesstraße wird derzeit verbreitert und instand gesetzt. Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende Oktober geplant.

Baufahrzeuge bewegen sich derzeit auf der Landesstraße Hasla – Zwackau.

Baufahrzeuge bewegen sich derzeit auf der Landesstraße Hasla – Zwackau.

Foto: Sandra Hoffmann

Die Landesstraße Hasla – Zwackau wird derzeit umfassend instand gesetzt und verbreitert. Die Arbeiten führt seit gut drei Wochen und bis voraussichtlich Ende Oktober die Firma Max Bögl aus Gera im Auftrag des Straßenbauamtes Ostthüringen aus.

„Die Straße ist in einem schlechten Zustand und sie ist sehr schmal“, begründet Andreas Blochberger, im Straßenbauamt verantwortlich für dieses Straßenbauprojekt, die Maßnahme. Schäden in der Straßendecke sind bislang immer wieder geflickt worden, ein umfangreicheres Baugeschehen gab es hier aber lange nicht. Dazu ist die Landesstraße aktuell dreieinhalb bis vier Meter breit. Jetzt soll sie, je nachdem wie es möglich ist, zu einer oder zu beiden Seiten verbreitert werden und am Ende fünf Meter messen.

Konkret wird die Landesstraße L 2364 auf einer Länge von rund 2,7 Kilometern instand gesetzt. Davon befinden sich etwa 400 Meter in der Ortslage Zwackau. Die Straße wird mit einem neuen Kanal für die Entwässerung versehen und auf den 2,3 Kilometern außerhalb der Ortslage aufgebaut und damit deren Decke verstärkt. In der Ortslage bleibt die Straßenhöhe unverändert, um die Einfahrten zu den Grundstücken zu gewährleisten.

„Wir haben auf dieser Straße Verkehr von Landwirtschaft und Forst. Dem müssen wir Rechnung tragen und eine vernünftige Straße bereitstellen – mit den Möglichkeiten, die wir umsetzen können“, erklärt Andreas Blochberger. Insgesamt rund 680 000 Euro wird die Baumaßnahme kosten. Finanziert wird sie mit Landesmitteln.

Der Baustart auf der Landesstraße erfolgte mit dem Ende der Vollsperrung der Bundesstraße 281, nutzten Ortskundige doch während dieser Zeit die Landesstraße als Umleitungsstrecke. Der Bauabschluss ist für Ende Oktober geplant. Er hänge jedoch einerseits von der Wetterlage und andererseits von den Arbeiten in der Ortslage ab, bei denen vorab nicht abzusehen sei, ob Unerwartetes zu Tage trete, hieß es.

Um im Weiteren die Landesstraße zwischen Hasla und Döblitz instand zu setzen, sei zunächst die Feldwegentwässerung im Bereich Döblitz zu ordnen. Das sei Aufgabe der Stadt Triptis, zu der Döblitz als Ortsteil gehört und die dafür laut Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Fördermittel beantragen könne, teilte Bürgermeister Peter Orosz (Feuerwehrverein) in der jüngsten Stadtratssitzung mit. Voraussetzung dafür sei wiederum eine Planung und für diese hole die Stadt gerade Angebote von Planern ein. Im Zuge der dann möglichen Baumaßnahme wäre denkbar, gleich den Ortskern von Döblitz attraktiv zu gestalten und hierbei Ideen der Döblitzer einfließen zu lassen. Dahingehend soll es Gespräche mit den Döblitzern geben, hieß es.

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