Ergebnisoffene Diskussion um funktionslose Ampel in Apolda

Apolda.  Die Stadt Apolda bereitet im Nachgang zum Sicherheitsgutachten eine Lösung für Straßenquerung zur Herressener Promenade vor.

Funktionslos seit Anfang 2018: die Ampel an der unteren Adolf-Aber-Straße in Apolda.

Funktionslos seit Anfang 2018: die Ampel an der unteren Adolf-Aber-Straße in Apolda.

Foto: Martin Kappel

Gerüchteweise hieß es schon, es würden nur noch die Schaltzeiten der Ampel vorbereitet, ehe die Lichtsignalanlage wieder in Betrieb gehen könne, die zur Landesgartenschau in Apolda eine sichere Querung der Adolf-Aber-Straße ermöglichte. Zu diesem Zeitpunkt war die Ampel, die an einer Landesstraße gelegen ist, durch den Straßenbaulastträger, also den Freistaat, via Sondergenehmigung ursprünglich in Betrieb. Eine Unfallhäufung durch eine fehlende Synchronisierung mit der benachbarten Ampelkreuzung führte dann aber zur Abschaltung Anfang 2018.

Eine Wiederinbetriebnahme steht unmittelbar jedenfalls nicht bevor, geht aus den Worten von Maik Schau hervor, Abteilungsleiter des Kommunalen Service Apolda. Fakt sei aber, dass die Stadt ein externes Sicherheitsaudit wegen der Straßenquerung beauftragt habe, welches bereits seit Ende August vorliege.

Der Auditor habe mehrere Möglichkeiten mit, aber auch ohne eine Ampel – gegebenenfalls mit einer Straßenquerungshilfe, also mit einer Mittelinsel für Fußgänger – vorgeschlagen, welche nun bewertet und ergebnisoffen diskutiert werden. Entscheidend sei es, an dieser Stelle eine Konzept zu finden, das der Freistaat mittrage, so Maik Schau.

Die aktuelle Zielsetzung lautet, dass im 1. Halbjahr 2021 eine gemeinsame tragfähige Lösung gefunden und umgesetzt werde.