Jenaer Nahverkehr erhöht Preise für Zeit- und Abokarten

Jena  Ab 1. Januar 2017 steigen die Ticketpreise im Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT). Der erst im Januar dieses Jahres auf zwei Euro angehobene Einzelfahrschein bleibt davon ausgenommen.

Zwei Straßenbahnen stehen an der Haltestelle am Holzmarkt. Zur Zeit wird dort allerdings Schienenersatzverkehr gefahren. Foto: Lutz Prager

Zwei Straßenbahnen stehen an der Haltestelle am Holzmarkt. Zur Zeit wird dort allerdings Schienenersatzverkehr gefahren. Foto: Lutz Prager

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Ab 1. Januar 2017 steigen die Ticketpreise im Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT). Der erst im Januar dieses Jahres auf zwei Euro angehobene Einzelfahrschein bleibt davon ausgenommen.

Das Fahren mit Bus und Straßenbahn wird ab Januar nächsten Jahres insbesondere für Pendler teurer. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Jena stimmte am Dienstag, 28. Juni, einer vom Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) beantragten Tariferhöhung zum 1. Januar 2017 zu.

Nicht teurer werden die Einzelfahrkarten zu einem Preis von 2 Euro, die Kinder-Einzelfahrkarten mit 1,50 Euro sowie die Hund-/Fahrradkarte zum Preis von 1,50 Euro. Diese Preise waren bereits am 1. Januar 2016 um 10 Cent angehoben worden. Dagegen erhöht sich beispielsweise das Abo Plus in Jena von 49,80 Euro auf 51,90 Euro. Das Abo Mobil65, das verbundweit gilt, wird von 55 Euro auf 58 Euro angehoben. Auf die Partnerkarte wird weiterhin ein Rabatt von 50 Prozent gewährt.

Begründet wird die Erhöhung mit einem Anstieg der Betriebs- und Investitionsausgaben des Jenaer Nahverkehrs. Treiber dieser Entwicklung, so heißt es in einer Mitteilung des Jenaer Nahverkehrs, sind unter anderem gestiegene Ausgaben im Bereich Personal und Instandhaltung. Deutlich höhere Aufwendungen müssen die Verkehrsunternehmen zudem derzeit aufbringen, um dem sich dem verändernden Informationsverhalten der Fahrgäste durch neue Auskunftssysteme wie Echtzeit-Anzeigen und die dazu notwendigen Hintergrundsysteme gerecht zu werden.

Zusätzlich wird der Jenaer Nahverkehr im Jahr 2016 sowie in den Folgejahren stark durch die zunächst um 0,8 Millionen Euro reduzierten freiwilligen Finanzhilfen für den straßengebundenen Personennahverkehr des Freistaates Thüringen belastet, heißt es abschließend in der Mitteilung des Nahverkehrsbetriebes.

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