Mehr Güter- und pünktlichere Regionalzüge – die Zeit nach dem ICE

Saalfeld/Rudolstadt  Das Ende des Schnellzugzeitalters hat für Reisende im Saaletal auch Vorteile – zwei IC-Zugpaare verkehren noch nach Karlsruhe und Leipzig.

Ein Städteexpress von Abellio passiert den Bahnübergang in Zeutsch. Durch den Wegfall der ICE dürfte die Pünktlichkeit im Nahverkehr zunehmen.

Ein Städteexpress von Abellio passiert den Bahnübergang in Zeutsch. Durch den Wegfall der ICE dürfte die Pünktlichkeit im Nahverkehr zunehmen.

Foto: Thomas Spanier

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Nachdem die Krokodilstränen um den Wegfall des ICE-Halts Saalfeld getrocknet sind, wird es Zeit für einige Anmerkungen und einen positiven Ausblick. Denn wider Erwarten kommt man im Landkreis und darüber hinaus noch immer per Zug von A nach B. Für große Teile des Schienennetzes, das sich von Saalfeld aus in alle Himmelsrichtungen verzweigt, wird dies sogar pünktlicher vonstatten gehen als in den vergangenen 20 Jahren, denn der Schienenknoten Saalfeld/Saale funktionierte immer nur so lange gut, so lange die Schnellzüge pünktlich waren. Hatten sie Verspätung – was zwischen Berlin und München schon mal häufiger vorkam –, standen wegen des Vorrangs der ICE oft sämtliche Anschlusszüge länger als im Fahrplan vorgesehen. Oder kamen später an, weil sie von verspäteten ICE unterwegs überholt wurden.

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