Saalfeld ist „Mobilitätsknoten des Jahres“ 2019

Saalfeld  Bürgermeister Steffen Kania nahm Preis des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer in Berlin entgegen. Der vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer ausgelobte Preis würdigt jene Orte in Deutschland, an denen verschiedene Verkehrsangebote bestmöglich verknüpft werden.

Blick auf den Busbahnhof und den Bahnhof der Feengrottenstadt. Durch die gute Anbindung im Bereich des ÖPNV konnte Saalfeld den Titel zum Mobilitätsknoten des Jahres für sich verbuchen.

Blick auf den Busbahnhof und den Bahnhof der Feengrottenstadt. Durch die gute Anbindung im Bereich des ÖPNV konnte Saalfeld den Titel zum Mobilitätsknoten des Jahres für sich verbuchen.

Foto: Martin Hauswald

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Die Stadt Saalfeld ist mit dem Titel „Mobilitätsknoten des Jahres“ 2019 ausgezeichnet worden. Bürgermeister Steffen Kania (CDU) nahm die Auszeichnung am Dienstag in Berlin aus den Händen von Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, entgegen.

Der vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) ausgelobte Preis würdigt jene Orte in Deutschland, an denen verschiedene Verkehrsangebote bestmöglich verknüpft werden. Weitere Preisträger in diesem Jahr sind Hamburg, Oldenburg und Jena. Alle ausgezeichneten Orte verknüpfen hervorragend, so das Urteil der Fachjury, verschiedene Mobilitätsangebote miteinander und machen es somit möglich, die private Pkw-Nutzung durch umweltfreundlichere Alternativen zu ersetzen.

Zur Bedeutung der Auszeichnung sagte Wettbewerbsschirmherr Enak Ferlemann laut einer Mitteilung des BDO: „Wir wollen mehr Mobilität ermöglichen und gleichzeitig die Straßen in unseren Städten entlasten. Dafür brauchen wir intelligente Mobilitätsangebote, welche die Verkehrsmittel optimal miteinander verknüpfen. “

Saalfelds Bürgermeister Kania erklärte erfreut: „Die Auszeichnung verdeutlicht, dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre für eine gute Verkehrsinfrastruktur sowie eine Anbindung an das regionale und überregionale Verkehrsnetz ausgezahlt haben.“

Auf Anfrage unserer Zeitung erläuterte er: Beispiele für die Anstrengungen zur Verbesserung des Mobilitätsstandortes Saalfeld seien vor allem der Umbau des Bahnhofsvorplatzes zu einem Drehkreuz für den ÖPNV vor allem im Bereich des Busverkehres sowie die Erweiterung des Angebotes um eine Fernbuslinie. Zu weiteren Punkten gehöre die kontinuierliche Sanierung und der Ausbau der Straßeninfrastruktur, etwa am Bahnhofskreisel.

In der Vergangenheit wurden zudem weitere Projekte zur nachhaltigen Mobilität umgesetzt, wie etwa die Umgestaltung eines Wirtschaftsweges zu einem Radweg zwischen Crösten und Aue am Berg. Die Jury habe gewürdigt, wie Saalfeld die Verbindung von ÖPNV mit Fernbus und Bahn realisiert. Für Kania ein gutes Signal für die Zukunft: „Wir wollen diesen Weg konsequent weitergehen und für die Bürger von Saalfeld weitere Angebote jenseits des Autos schaffen.“

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