Rabel&Riebartsch: Unterwegs im Subaru Forester e-Boxer

Gera.  Wer sich für einen Forester entscheidet, der setzt nicht auf extravagantes Design, sondern ein robustes und langlebiges Auto. Ein Fahrbericht:

Der Subaru Forester e-Boxer.

Der Subaru Forester e-Boxer.

Foto: Andreas Rabel

Termin an der Boxhalle. Meine Schwester hat mich mal wieder beauftragt, ihren Sohn vom Training abzuholen. Sie sei ja froh, dass er überhaupt hingeht. Max hat sich schon in einigen Sportarten ausprobiert – nichts hat gepasst. Ah, da kommt er ja. Oh weh – da hat wohl einer zugeschlagen. Nicht zu übersehen, im Gesicht des Jungen. Ich versuche es mit der lockeren Tour und frage: „Was ist denn da passiert? Ich dachte, in Corona-Zeiten macht ihr nur Schattenboxen?“ und schiebe nach: „Ich hab’ extra einen e-Boxer mitgebracht.“ Der Junge schaut mich ungläubig an, denkt bestimmt, ich hab’ ein paar Kämpfe zu viel gemacht. Und als ich mich aufbaue und die Funktionsweise eines Boxermotors demonstriere, muss er schmunzeln. Meine Rechts-Links-Kombination gefällt ihm. Das ist ja das Besondere an einem Boxermotor. Der Zylinder wird um 180 Grad versetzt eingebaut und mit etwas Fantasie erscheint die Arbeitsweise der Kolben eines Boxers gleich. Der Motor ist flach und läuft vibrationsarm und ist ein Leichtgewicht. „So wie du.“ Da hatte ich wieder was gesagt. Aufs Körpergewicht soll er auch achten, sonst müsse er eine Gewichtsklasse höher in den Ring.

Ich biete ihm an, mit dem Subaru mal ins Grüne zu fahren und dann machen wir einen Ausdauerlauf. Kommt auch nicht an. Na ja, dann nehme ich mit dem Forester einen kleinen Umweg und zeige ihm, was der Geländewagen alles drauf hat. „Machen wir so?“, frage ich. Max nickt und staunt, als er im Display den Kameraausschnitt sieht, der das Umfeld auf der Beifahrerseite ablichtet. „Nicht schlecht“, meint er und ich pflichte ihm bei. „Selbst ich kann meine Augen nicht überall haben.“ Er verleiert die Augen.

Der Forester kommt in die Gänge. Schalten muss ich nicht, den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält die Technik, bremst und beschleunigt elegant. Als es staubig und holprig wird, hilft der Allradantrieb. Der moderne Förster ist mit einem Mildhybrid-System ausgerüstet, verbaut an der Hinterachse – e-Boxer genannt.

Der kleine Elektro-Motor leistet 12,3 kW (16,7 PS) und unterstützt den Zweiliter-Vierzylinder(110 kW/150 PS) beim Ampelstart, beim Zugbetrieb, garantiert ein üppiges Drehmoment beim Anfahren. Rein elektrisch lässt sich mit dem Forester 1,6 Kilometer fahren. Der E-Motor wird aus einer 13,5 kW großen Lithium-Ionen-Batterie gespeist,die mit rekuperierter Bremsenergie und überschüssigem Drehmomentgespeist wird – eine Anzeige über dem Touchscreen-Monitor zeigt den Energiefluss und Max meint: „Das haut hin. Da kannst du zuschlagen.“

Subaru Forester e-Boxer

  • Kompakt-SUV mit permanentem Allradantrieb
  • Motor: Vierzylinder-Boxermotor
  • Hubraum: 1995 cm3
  • Leistung: 110 kW (150 PS)maximales Drehmoment: 194 Nm bei 4000 U/min
  • Elektromotor: Leistung: 12,3 kW/66 Nm
  • Lithium Ionen Batterie (V/kW/Ah) 118,4, 13,5, 4,8
  • Getriebe: CVT-Automatikgetriebe (Lineartronic)
  • Höchstgeschwindigkeit: 188 km/h0 auf 100 km/h: 11,8 s
  • Verbrauch: kombiniert: 6,7 Liter
  • CO2-Emission: 154 g/km
  • Länge: 4625 mm.
  • Breite: 1815 mm.
  • Höhe: 1715 mm.
  • Bodenfreiheit: 220 mm
  • Kofferraum: 509 – 1779 Liter
  • Leergewicht: 1656 kgZul.
  • Gesamtgewicht: 2185 kg
  • Anhängelast, ungebremst, gebremst: 750/1870 kg
  • Preis: ab 34.990 Euro

Der Subaru Forester im Video-Blog „Riebartsch & Rabel“ auf Youtube