Elektrotankstelle in Braunsroda sorgt für Mobilität

Braunsroda. Wer ein Elektroauto hat, der kann den Akku seines Gefährts künftig in Braunsroda bei einem Besuch des Bauernmarktes aufladen.

Matthias Golle ist es wichtig, Angebote für mehr Umweltfreundlichkeit zu machen.

Matthias Golle ist es wichtig, Angebote für mehr Umweltfreundlichkeit zu machen.

Foto: W. Slodczyk

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das ist sowohl praktisch als auch um-weltfreundlich: Denn während man über den Markt schlendert, tankt das Mobil Sonnenenergie. Der Strom dafür kommt geradewegs vom Gutshofdach aus ei-ner Fotovoltaikanlage.

„Wir befinden uns gerade in Abstimmung darüber, wer der Betreiber der Ladestation sein soll“, sagt Matthias Golle, der für die Naturstiftung David am Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke mitarbeitet, das im Gutshofgebäude sein Büro hat.

Ursprüngliche Überlegungen waren davon ausgegangen, die Ladestation direkt am Wanderparkplatz Hohe Schrecke zu installieren. 70 Meter Kabel hätten dafür Richtung Wald gelegt werden müssen. „Das wäre deutlich teurer geworden, weswegen wir uns schließlich für die schlankere Variante entschieden haben“, sagt Matthias Golle.

Offiziell wurde die Ladesäule als Investition des Naturschutzgroßprojektes für mehr Umweltfreundlichkeit noch nicht in Betrieb genommen. Darum sei sie bislang auch in keiner App enthalten, die Elektroautofahrern Auskunft über die Ladepunkte erteilt, so Golle, der bei der Naturstiftung für den Bereich Klimaschutz zuständig ist.

Für eine verfrühte Investition hält der Umweltexperte die Ladestation nicht, auch wenn bislang kaum Elektroautos unterwegs sind. Dies wäre das typische „Henne-Ei-Thema“, sagt er. Wichtig sei es, im Sinne der Umwelt „an ein paar Stellen ein paar Angebote zu machen“. Elektromobilität sei zwar nicht das Allheilmittel, immerhin aber ein Baustein.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren