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Azubis: Jagd nach Traum-Ausbildung keine Frage der Mühen Wer eine Ausbildung in seinem Wunschberuf macht, ist zufriedener. Das zeigt eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung. Darin gaben vier von fünf Azubis ...

Azubis: Jagd nach

Traum-Ausbildung

keine Frage der Mühen

Wer eine Ausbildung in seinem Wunschberuf macht, ist zufriedener. Das zeigt eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung. Darin gaben vier von fünf Azubis (83 Prozent) an, in einem der Beruf ausgebildet zu werden, den sie sich gewünscht hatten.

Diese Azubis sagten dann auch mehr als doppelt so häufig, aktuell sehr zufrieden mit ihrer beruflichen Situation zu sein - verglichen mit denen, die keine Ausbildung im Wunschberuf machten (77 und 32 Prozent). Weniger als ein Prozent der Wunschberuf-Azubis waren unzufrieden. In der Vergleichsgruppe waren es sieben Prozent.

Probearbeiten macht

keinen Unterschied

Die Mühen, die angehende Lehrlinge in der Bewerbungsphase aufbrachten, spielten der Studie zufolge aber keine entscheidende Rolle dabei, einen Ausbildungsplatz im Wunschberuf zu finden. Unter den Wunschberuf-Azubis hatten zwar insgesamt mehr ein freiwilliges Praktikum absolviert (43 und 34 Prozent).

Ob Jugendliche bei der Bewerbung Unterstützung durch die Eltern hatten oder ob sie auf eigene Faust nach Stellen gefragt hatten, hatte aber zum Beispiel kaum einen Einfluss auf den Erfolg.

Wer keine Ausbildung im Wunschberuf machte, hatte sich aber sogar häufiger auf weit entfernte Stellen mit mehr als 100 Kilometer Distanz zum Wohnort beworben als die andere Gruppe (33 und 28 Prozent). Auch zum Probearbeiten waren mehr Azubis gegangen, die später keine Ausbildungsstelle in ihrem Traumberuf hatten (62 und 57 Prozent). dpa

Hochschulen richten

sich verstärkt auf

Digitalisierung aus

Rund jede zweite Hochschule in Deutschland will in Zukunft auf Forschungsschwerpunkte mit digitalen Themen setzen. Das zeigt sich auch an der Neubesetzung bei Professorenstellen, wie aus einer Umfrage unter Hochschulleitungen hervorgeht, die am Montag vom Stifterverband veröffentlicht wurde. Demnach waren 2018 drei von zehn neu eingestellten Professoren auf Digital-Themen wie Datenanalyse oder Digitalwirtschaft spezialisiert.

Neben einer Neuausrichtung ihrer Forschungsschwerpunkte wollen viele Rektoren und Präsidenten enger mit Partnern außerhalb der Wissenschaft kooperieren und ihre Hochschule zum regionalen Innovationsknotenpunkt weiterentwickeln. Insgesamt ist die Stimmung unter den Hochschulleitungen verhalten positiv, heißt es in der Studie.

dpa

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