Lindwürmer in der Schötener Promenade

Apolda  Hölzerne Figuren „bewachen“ nun den kleinen Teich mit Springbrunnen und sind ein tolles Fotomotiv

Martin Reichmann aus Pößneck, der bereits die Melanchthon-Figur in der Lutherkirche gestaltete, arbeitete aus Eschenstamm die Lindwürmer heraus. Foto: Stadtverwaltung

Martin Reichmann aus Pößneck, der bereits die Melanchthon-Figur in der Lutherkirche gestaltete, arbeitete aus Eschenstamm die Lindwürmer heraus. Foto: Stadtverwaltung

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In der Schötener Promenade in Apolda sind die Lindwürmer zurückgekehrt. Sie sehen genauso furchterregend aus wie ihre „Vorfahren“ – sind jetzt allerdings aus Holz, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Apolda.

Nach einer bekannten Sage sollen vor langer Zeit in der Gegend zwei Lindwürmer gehaust haben, die viel Furcht und Schrecken über das Volk brachten. Der Apoldaer Schloss-Graf habe daraufhin demjenigen seine schöne Tochter versprochen, der die Ungeheuer besiegen würde. Ein verwaister Edelknabe namens Veit machte sich daraufhin auf den Weg, fand die Lindwürmer und tötete sie.

Unter dem Jubel der Bevölkerung wurde Veit zum Schloss gebracht, zum Ritter geschlagen und erhielt zum Lohn seiner Tat die Tochter des Grafen zur Frau. Entstanden ist die Idee von den „hölzernen Lindwürmern“ von Christian Wagner, welcher seit letztem Jahr gemeinsam mit Ingrid Kunze und Gert Drewniok vom Apoldaer Brunnenverein Führungen durch die Schötener Promenade anbietet und um Spenden für dieses Projekt gebeten hat. Der Holzbildhauer Martin Reichmann aus Pößneck arbeitete in dieser Woche aus einem kranken Eschenstamm die Lindwürmer heraus.

Einige Restarbeiten werden in den nächsten Tagen folgen. Die Lindwürmer „bewachen“ den kleinen Teich mit Springbrunnen in der Schötener Promenade und bieten ein tolles Fotomotiv für Spaziergänger. Die nächsten Führungen in der Promenade werden am 24. April jeweils um 10 und 14 Uhr angeboten.

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