Wachstedter Brandopfer dankbar für die viele Hilfe

Wachstedt.  Anna und Martin Staufenbiel verloren am 5. Januar ihr Haus in Wachtstedt. So langsam kehrt aber wieder Normalität in ihr Leben ein.

Martin Staufenbiel und seine Mutter Anna verloren ihr Haus. Sie sind dankbar für die viele schnelle Hilfe von den Eichsfeldern.

Martin Staufenbiel und seine Mutter Anna verloren ihr Haus. Sie sind dankbar für die viele schnelle Hilfe von den Eichsfeldern.

Foto: Eckhard Jüngel

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Harte Tage liegen hinter Anna und Sohn Martin Staufenbiel. Am 5. Januar brannte ihr Haus in Wachstedt. Schnell stand fest, dass dieses unbewohnbar ist. Die beiden Wachstedter sind dankbar für die viele Hilfe, die sie in der Nacht des Unglücks und in den folgenden Tagen schnell und unkompliziert erfahren haben. Ein Stück weit Normalität ziehe jetzt schon wieder ein, erzählt Martin Staufenbiel. „Danke den drei Männern, die meine Mutter schnell in eine sichere Wohnung gebracht haben, und allen Feuerwehrleuten, Rettungskräften, der Polizei, den Schwestern und Ärzten im Heiligenstädter Krankenhaus sowie den Männern und Frauen, die in der Nacht Tee, Kaffee und Brote bereit gestellt haben“, sagt Martin Staufenbiel. Er ist auch froh, dass die Feuerwehr Kreuzebra sein neues Auto gerettet hat.

Arbeitgeber hilft, Kollegen spenden

Beide ziehen nun nach Dingelstädt. Die Hilfe von seinem Arbeitgeber, den Eichsfelder Werkstätten, der schon in der Unglücksnacht eine Wohnung angeboten hat, und seinen Kollegen ist da gut angelegt. Denn es muss fast alles neu werden, um die Wohnungen einzurichten. Die Mitarbeiter der Werkstätten spendeten 1008 Euro. Schnell und unkompliziert hätten Schwester Gerlinde und ihr Mann Anna und Martin Staufenbiel in Hundeshagen aufgenommen. „Deren Ablauf haben wir sicher ein wenig durcheinander gebracht“, sagt Staufenbiel voller Dankbarkeit, wohlwissend, dass dies alles nicht selbstverständlich ist. Auch von Bekannten und Freunden hätten er und seine Mutter viel Hilfe erfahren.

„Ich glaube, dass diese Katastrophe gezeigt hat, dass im Eichsfeld viele Menschen zusammenhalten. Gott sei Dank ist diese nicht schlimmer ausgegangen“, ist Staufenbiel froh. In den nächsten Tagen steht der Umzug nach Dingelstädt an. Zwar müsse noch ein wenig was in seiner Wohnung getan werden, aber seine Mutter könne einziehen. „Das Haus in Wachstedt muss abgerissen werden. Am Montag war der Gutachter da“, sagt Martin Staufenbiel.

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