Wärmebildkameras für Feuerwehren

Vogelsberg.  Drei freiwillige Wehren erhalten die Technik, die bei der Brandbekämpfung unter Atemschutz insbesondere im Inneren von Gebäuden eingesetzt wird.

Die Ausstattung von drei Feuerwehren wird erweitert.

Die Ausstattung von drei Feuerwehren wird erweitert.

Foto: Daniel Volkmann

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Die Freiwilligen Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Gramme-Vippach erhalten Ende Februar Wärmebildkameras. Wie der Vogelsberger Ortsbrandmeister Adrian Hesse informiert, erhalten neben der Wehr in seinem Dorf auch die Wehren Schloßvippach/Dielsdorf und Nöda diese Technik.

Sie wird vor allem eingesetzt beim sogenannten Innenangriff bei Bränden jeglicher Art, vom Schwelbrand bis zum Vollbrand, erklärt der Ortsbrandmeister. Bei schlechten Sichtverhältnisse, wie dichtem Rauch, ermöglichen die Wärmebildkameras eine bessere Orientierung. Nutzt man sie, könne man die Umrisse von Gegenständen, aber auch zum Beispiel von möglicherweise verletzten Personen besser erkennen.

Da Wärmebildkameras allerdings recht kostenintensiv seien, hätten kleine Feuerwehren wie die Vogelsberger bisher keine. Deshalb sei es sehr begrüßenswert, dass diese Ausstattung nun über ein Förderprojekt der Sparkassenversicherung finanziert werden kann. Voraussetzung dafür sei unter anderem, dass die freiwilligen Feuerwehren Atemschutzgeräteträger in ihren Reihen haben.

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