Warenströme schaffen Arbeitsplätze

Kaufmännische Logistikberufe bieten gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Je mehr online bestellt wird, desto gesuchter sind Fachkräfte für kaufmännische Logistikberufe.

Je mehr online bestellt wird, desto gesuchter sind Fachkräfte für kaufmännische Logistikberufe.

Kaufmännische Logistikberufe sind ideal für Organisationstalente. Denn wer Warentransporte weltweit plant und steuert, muss die Übersicht behalten: sei es in einer Spedition, einer Reederei oder auf dem Flughafen. Gewöhnlich bevorzugen die Ausbildungsbetriebe Bewerber mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife. In der Logistikbranche gewinnt die Digitalisierung stark an Bedeutung. Wer hier fit ist, hat fast eine Jobgarantie. Die Digitalisierung macht aber auch im Lager nicht Halt. Deswegen müssen auch Mitarbeiter im Warenumschlag oder im Lager mit modernen Technologien umgehen können. Das betrifft Fachlageristen mit ihrer zweijährigen Ausbildung ebenso wie die Fachkräfte für Lagerlogistik mit ihrer dreijährigen Ausbildung. Auch Fachwirte für Logistiksysteme profitieren vom Bestell-Boom und sind gesuchte Spezialisten.Beispiel: Fachkraft für Lagerlogistik

Unser Shoppingalltag verläuft heute weitestgehend online. Aber was passiert eigentlich zwischen dem Klick auf Bestellen und dem Klingeln des Paketboten? Ein gut durchdachtes System, das Fachkräfte für Lagerlogistik betreiben!

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Das Praxiswissen erwirbt man durch die Arbeit im Ausbildungsbetrieb. Die Theoriekenntnisse erhält man in der Berufsschule. Der Unterricht findet entweder in Blockform oder wöchentlich an festen Tagen statt.

Fachkräfte für Lagerlogistik haben einen sehr abwechslungsreichen Beruf: Sie sind über den Tag verteilt immer wieder am PC beschäftigt, müssen zwischendurch aber auch im Lager anpacken oder Kontakt zu Lieferanten aufnehmen. Darüber hinaus wird diese Arbeit – gerade in Zeiten von täglichem Online-Shopping – immer wichtiger.

Voraussetzungen: Was sollte der künftige Auszubildenden mitbringen? Technische Begabung: Maschinen und Elektronik, also Gabelstapler und PC, gehören zum täglich Brot. Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit, Sorgfalt und Genauigkeit sind gefragt, denn Fachkräfte für Lagerlogistik müssen den Überblick behalten. Auch analytisches Denken und Mathe sind wichtig, denn Zahlen und Berechnungen gehören mit zu den Hauptaufgaben.

Einsatzgebiete: Automobilindustrie, Luftfahrt- oder Chemiebranche – quasi fast in jeder Branche – denn in der Regel verfügt jedes Unternehmen über ein Lager. Kleine Firmen greifen allerdings auf Dienstleistungsfirmen zurück, die sich auf Lagerlogistik spezialisiert haben.

Arbeitszeiten:

Je nach Betrieb und Branche unterschiedlich. Oft die Fünf-Tage-Woche und Schichtdienst. Aber auch Wochenendarbeit kann zwischendurch oder je nach Firma regelmäßig vorkommen.

Arbeitsaufgaben im Unternehmen:

Die Tätigkeitsfelder reichen von der Warenannahme und -ausgabe über die Bestandskontrolle bis zur Bestimmung der Auslieferungsrouten oder dem Auslösen von Bestellungen. txn

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