Zuwanderung bremst Bevölkerungsschwund in Thüringen

Erfurt  Zum Jahresende lebten rund 2,14 Millionen Menschen in Thüringen. Das sind etwa 8000 weniger als vor zwei Jahren.

Am Montag wird die Serie statistischer Jahrbücher um die Ausgabe für 2018 aktualisiert.

Am Montag wird die Serie statistischer Jahrbücher um die Ausgabe für 2018 aktualisiert.

Foto: Marco Schmidt

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Knapp die Hälfte der Thüringer Haushalte lebt in den eigenen vier Wänden. Im Vorjahr waren das 44,7 Prozent. Das entspricht in etwa dem bundesdeutschen Durchschnitt. Zur Wende betrug dieser Anteil im Freistaat gerade einmal ein Viertel.

Diese Zahlen gehen aus dem heute vom Landesamt für Statistik vorgestellten aktuellen Jahrbuch hervor. Demnach ist die Zahl der Thüringer im Vorjahr um weitere 8060 Menschen gesunken. Damit hält der seit der Wende bestehende Negativtrend weiter an. Aber der Bevölkerungsschwund im Freistaat hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verlangsamt. Somit lebten Ende des Vorjahres noch 2,14 Millionen Menschen in Thüringen.