„Wir forsten auf“: Ein Baum für jedes neue E-Paper

Jena.  Die ersten Setzlinge aus der Gemeinschaftsaktion „Wir forsten auf“ der Thüringer Funke-Zeitungen wurden gepflanzt.

Die Chefredakteure von TA, TLZ und OTZ in Aktion: Jan Hollitzer, Nils Kawig und Jörg Riebartsch (von links).

Die Chefredakteure von TA, TLZ und OTZ in Aktion: Jan Hollitzer, Nils Kawig und Jörg Riebartsch (von links).

Foto: Ulrike Kern

Ursprünglich war die Fläche am Jenaer Stadtrand unterhalb vom Bismarckturm mit Fichten bewaldet. Doch die Trockenheit der letzten Jahre schwächte die Bäume, der Borkenkäfer besorgte deren endgültiges Absterben. Ein Szenario wie vielerorts in Thüringen.

Dass solche Schadflächen wieder aufgeforstet werden und klimabeständige Mischwälder entstehen, hat sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Thüringen (SDW) auf die Fahne geschrieben und mit den Thüringer Funke-Zeitungen seit Oktober die Kooperation „Wir forsten auf“ gestartet.

Für jedes neue E-Paper-Abo oder die Nutzung des digitalen Urlaubsservices durch Leser der gedruckten Tageszeitung spendieren Thüringer Allgemeine (TA), Ostthüringer Zeitung (OTZ) und Thüringische Landeszeitung (TLZ) einen Baum, der in Thüringen gepflanzt wird. Die TLZ, die im September ihren 75. Geburtstag feierte, hat zusätzlich 750 Bäume gesponsert. Somit sind 1186 Setzlinge zusammengekommen.

Corona verhindert gemeinsame Pflanzaktion

Da diese Aktion nur mit den Leserinnen und Lesern ein Erfolg wird, waren gemeinsame Pflanzaktionen geplant. Leider hat die Corona-Pandemie dem gemeinschaftlichen Aufforsten einen Riegel vorgeschoben.

Der Anfang wurde nun dennoch gemacht. Bei Nieselregen trafen sich die drei Chefredakteure Jan Hollitzer (TA), Jörg Riebartsch (OTZ) und Nils Kawig (TLZ) am Donnerstag mit Mitarbeitern der SDW und dem Jenaer Stadtförster Olaf Schubert, um auf einem halben Hektar 750 Weißtannen zu setzen.

Schon vorher hatten die Samen umliegender Buchen, Ahorne und Eiben ausgetrieben. Die Weißtannen wurden dazwischen gepflanzt, stabile Bäume, die noch vor 500 Jahren in Thüringen weit verbreitet waren. Wie wichtig der Wald ist, erklärte Olaf Schubert: „Die kühlere Luft des Waldes wird von bebauten und wärmeren Gebieten angesaugt und sorgt für ständige Frischluftzufuhr in der Stadt.“

Hier geht es zu der Aktion