Zuckertütenfest mit 20. Jubiläum

Weimar  Bärbel Schinner bedenkt seit 1998 Tafel-Kinder in Weimar

Für 13 Tafel-Kinder in Weimar gab es gestern dank einer Spende Zuckertüten.

Für 13 Tafel-Kinder in Weimar gab es gestern dank einer Spende Zuckertüten.

Foto: Maik Schuck

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Bereits im 20. Jahr denkt Bärbel Schinner vom gleichnamigen Weimarer Autohaus vor dem Schulstart an die kleinen Abc-Schützen aus Familien, deren Geldbeutel wenig gefüllt ist. Auch gestern brachte sie wieder prall gefüllte Zuckertüten zur Weimarer Tafel, um damit 14 künftigen Schulkindern den Start zu versüßen. Traditionell sucht Bärbel Schinner die Tüten und deren Inhalt selber aus und verpackt sie auch – stets darauf bedacht, dass sie gleichermaßen mit allerlei Süßem und Nützlichem gefüllt sind. Übergeben wurden sie im Rahmen eines Zuckertütenfestes mit einem kleinen Programm.

Die Kinder kommen alle aus Familien, denen zum Leben nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und die ergänzend die Lebensmittelabgabe der Weimarer Tafel nutzen. Auch einige Kinder aus Flüchtlingsfamilien, die in Weimar eine Schule besuchen werden, konnten eine Zuckertüte in Empfang nehmen und so den Brauch kennenlernen.

In Vorbereitung auf das gestrige Zuckertütenfest haben zudem Kinder und Eltern das kreative Angebot der Tafel plus genutzt, eine selbst gebastelte Zuckertüte mit auf den Schulweg zu geben. An gemeinsamen Nachmittagen entstanden neben individuell gestalteten Schultüten auch Girlanden für das gestrige Zuckertütenfest der Weimarer Tafel.

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