Bekenntnis zu Leitstelle und neuer Fraktion im Kreistag erwartet

Apolda/Weimarer Land.  Wechsel von Eisenbrand und Hoppe zur CDU bedingen zahlreiche Änderungen bei der Besetzung der Kreisausschüsse.

Das politische Tauziehen um den Verbleib der Institution geht weiter – die Rettungsleitstelle in Apolda (Archivaufnahme).

Das politische Tauziehen um den Verbleib der Institution geht weiter – die Rettungsleitstelle in Apolda (Archivaufnahme).

Foto: Sascha Margon

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Mit einem möglichen Bekenntnis zur Leitstelle des Weimarer Landes durch die Kreistagsmitglieder und einem erwarteten Bekenntnis von Rüdiger Eisenbrand und Wolfgang Hoppe zur nunmehr CDU-Fraktion kann bei der kommenden Sitzung des Kreistags am Donnerstag, 23. Januar, gerechnet werden. Der Fraktionswechsel zieht zudem Folgen für die Besetzung der Ausschüsse nach sich.

Nach der Sitzung des Kreisausschusses am Montag, bei der über kommende Tagesordnungspunkte im Landratsamt in Apolda beraten wurde, lautet eines der Sachthemen „Zentrale Leitstelle des Kreises Weimarer Land“. Hier soll der Kreistag einen Beschluss fassen, der als Bekenntnis der Mitglieder zum Betrieb der Leitstelle in Apolda sowie deren Modernisierung verstanden werden kann. Landrätin Christiane Schmidt-Rose warb im Vorfeld für den Erhalt der Zentrale in der Kreisstadt. Es könne nicht sein, dass vielleicht noch Jahre in den Standort investiert werde und mit der Inbetriebnahme der Zentralstelle in Erfurt diese Gelder verloren gingen.

Zahlenmäßig für den größten Anteil an Tagesordnungspunkten sorgt aber der Austritt von Rüdiger Eisenbrand und Wolfgang Hoppe aus der Fraktion Freie Wähler. Ihr Wechsel zur CDU-Fraktion führe zu zahlreichen Änderungen bei der Ausschussbesetzung – etwa dem Jugendhilfeausschuss. Auch die Besetzung der Beiräte müsse angepasst werden, da entsprechend auch die Verteilung der Vorschlagsrechte der Fraktionen neu berechnet werden müsse.

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