Altenburg. Kreative Ferienaktion im Altenburger Land: Gemeinsam mit Viktoria Scholz ein Bodenmosaik im Altenburger Kleingarten gestalten.

Die Kleingartenanlage Am Waldessaum e. V. lädt ein

Während der Winterferien findet im Rahmen des Salonprojektes zum „Altenburger Kleingartenwesen im Wandel“ eine offene Werkstatt zur Gestaltung eines großen Bodenmosaiks in der Gartenanlage Am Waldessaum statt.

Mit einem Bodenmosaik, inspiriert von Pflanzenmotiven, will die Kleingartenanlage Am Waldessaum e. V. einen weiteren Hingucker für ihren Giftpflanzen-Lehrpfad erschaffen. Für die Umsetzung konnte die Leipziger Künstlerin Viktoria Scholz gewonnen werden. Mit ihrer Hilfestellung sollen möglichst viele Hände an dem Projekt kreativ beteiligt sein. Neben dem Erlernen der Kunst im Mosaiklegen kommt auch der Austausch über die Wunderkräfte der Pflanzen nicht zu kurz.

Das Mosaik-Abenteuer startet mit dem Motiventwurf am 10. Februar von 11:30 bis 14:00 Uhr im Vereinshaus der Gartenanlage (Kleingartenverein Am Waldessaum e. V. Altenburg, Zwickauer Straße 69, 04600 Altenburg).

Während der Ferienwoche vom 12. bis 15. Februar kann täglich in einer offenen Mosaikwerkstatt zwischen 10 Uhr und 18 Uhr mitgestaltet werden: Montag bis Mittwoch findet diese in der Altenburger Innenstadt im Laden KroneZwei (Kronengasse 2) und Donnerstag und Freitag direkt in der Gartenanlage Am Waldessaum (Zwickauerstraße 69 in Altenburg) statt. Die Künstlerin Viktoria Scholz gibt Anleitung zum Schneiden und Legen der Steine. Es sind keine Erfahrungen nötig.

In einem Bildvortrag über Mosaikkunst am Montag, den 12. Februar um 18 Uhr führt Viktoria Scholz in die Entstehung dieser Kunstform und ihre eigenen Mosaikarbeiten ein.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist telefonisch unter der Nummer 0163 4419523 möglich. Auch Kindergruppen (Mindestalter 8 Jahre) können sich melden. Eine Altersobergrenze gibt es nicht.

Hintergrund dieses Projekts ist die Suche nach Möglichkeiten, die Sichtbarkeit der Kleingärten in Altenburg zu erhöhen und die zahlreichen leerstehenden Gärten sinnvoll für die Gemeinschaft zu nutzen. Ziel ist es, eine alternative Perspektive auf das Kleingartenwesen zu fördern, Vorurteile und Klischees rund um Gartenzwerge und Schrebergärten abzubauen und allen Bürgerinnen und Bürgern das Potential der Gartenanlagen als Teil des Stadtgrüns von Altenburg zu zeigen.

Aktuelle Nachrichten aus dem Altenburger Land

Ein Beitrag im Rahmen von „Der fliegende Salon“

Dieses Mosaikprojekt ist Teil eines Gartenwanderwegs, der 2024 in Kooperation mit den Bürgerinnen und Bürgern der Kleingartenanlagen in Altenburg und dem Fliegenden Salon entsteht. Die ersten 12 Stationen dieses Wanderwegs werden noch im Frühjahr eingeweiht.

Das Projekt „Der fliegende Salon – Kulturaustausch im Altenburger Land“ wird gefördert in TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, sowie durch die Thüringer Staatskanzlei.