Erfurt/Apolda. Im Verfahren zum verheerenden Wohnhausbrand mit vier Toten im Sommer des vergangenen Jahres in Apolda hat der Angeklagte gestanden und sich zu persönlichen Problemen sowie Beweggründen geäußert.

250 Euro, um die sich Atanas Petrov L. betrogen fühlte, haben den Tod von vier Menschen gefordert. Mehr als ein Dutzend wurden teils schwer verletzt, als nach Mitternacht Ende August 2022 in Apolda das Feuerinferno in einem Mehrfamilienhaus ausbrach. Ein 36-jähriger Bulgare soll den Brand gelegt haben. Dafür platzierte er zwei Plastikkanister mit Benzin auf dem Absatz zwischen Pattere und erster Etage in einem Kinderwagen. Darunter hatte er nach eigener Darstellung einen Rucksack angezündet. Am Hauseingang wartete er, was passiert. Es kam zur Explosion.