Weitere Weihnachtsmärkte wegen Corona-Pandemie abgesagt

Gera/Saalfeld.  Der traditionelle Märchenmarkt zur Weihnachtszeit in Gera wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Und auch die Rudolstädter müssen in diesem Jahr auf Schillers Weihnacht verzichten.

Die Stadt Gera hat nun endgültig Abstand von Plänen einer kleineren Variante genommen. Wie die Verwaltung am Donnerstag mitteilte, sollen die Märchenfiguren dennoch im Stadtzentrum aufgestellt werden - auch ohne Weihnachtsmarkt.

Die Stadt Gera hat nun endgültig Abstand von Plänen einer kleineren Variante genommen. Wie die Verwaltung am Donnerstag mitteilte, sollen die Märchenfiguren dennoch im Stadtzentrum aufgestellt werden - auch ohne Weihnachtsmarkt.

Foto: Peter Michaelis (Archivfoto)

Die Reihe an abgesagten Thüringer Weihnachtsmärkten hat sich auch am Donnerstag fortgesetzt. Die Städte Gera, Saalfeld und Rudolstadt kündigten an, auf ihre traditionellen Märkte zu verzichten. In Gera kann der Märchenmarkt nicht wie in der Vergangenheit aufgebaut werden, in Saalfeld und Rudolstadt wird es keinen Weihnachtsmarkt geben. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

„In enger Abstimmung mit der Stadt Rudolstadt und dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist diese Entscheidung gefallen“, erklärte Saalfelds Bürgermeister Steffen Kania (CDU). „Wir wissen, welchen Einschnitt sie für die Adventszeit bedeutet.“ Mit Blick auf die nach wie vor hohen Infektionszahlen sei den Städten und dem Landkreis keine andere Möglichkeit geblieben. Es sei nicht davon auszugehen, dass sich das Infektionsgeschehen in den kommenden Wochen signifikant entspannen werde.

In Gera soll den Angaben der Stadt zufolge in der Innenstadt die Märchenwelt dennoch präsentiert und eine besinnliche Atmosphäre zur Weihnachtszeit geschaffen werden. Über Einzelheiten wollte die Stadtverwaltung am Freitag informieren.

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