Jena. Das Planetarium in Jena plant in diesem Jahr mehrere Premieren: Die erste findet bereits am Mittwoch statt.

• Das Zeiss-Planetarium hat 2023 einen Besucherrekord verbucht.
• Das Sternentheater in Jena plant mehrere Premieren in diesem Jahr.
• Erste Sonderveranstaltungen stehen bereits fest.

Das Zeiss-Planetarium in Jena plant auch in diesem Jahr eine Reihe von Premieren mit neuen Programmen. Mit der Kindershow „3-2-1 Liftoff“ gibt bereits am Mittwoch die erste Uraufführung.

Die Produktion erzählt die Geschichte des technikaffinen Hamsters Elon, der einem Roboter hilft, der unfreiwillig auf die Erde gefallen ist. Gemeinsam wollen sie versuchen, den Roboter wieder in den Orbit zu bringen. Doch egal ob mit Heißluftballon oder Flugzeug: Sie scheitern beim Versuch, den Kosmos zu erreichen. Gelingt es dem Hamster, den Roboter wieder zu seiner Raumstation zu bringen?

Termin für das zweite neue Kinderprogramm steht fest

Das Jenaer Planetarium hat das Programm einer tschechischen Produktionsgesellschaft eingekauft. Erste Kontakte gab es beim Fulldomefestival in Jena. Die neue Show für Kinder ab sechs Jahren zeichnet sich durch eine liebevolle Gestaltung aus und beantwortet Fragen, die sich auch Erwachsene schon gestellt haben.

Spieltermine 3-2-1 Liftoff im Planetarium Jena

  • Donnerstag, 8. Februar, 10 Uhr
  • Freitag, 9. Februar, 13 Uhr
  • Samstag, 10. Februar, 14.30 Uhr
  • Sonntag, 11. Februar, 11.30 Uhr
  • Montag, 12. Februar, 16 Uhr
  • Mittwoch, 14. Februar, 13 Uhr
  • Donnerstag, 15. Februar, 11.30 Uhr
  • Samstag, 17. Februar, 11.30 Uhr
  • Sonntag, 18. Februar, 14.30 Uhr

Laut Jörg Hühn, Geschäftsführer des Planetariums, steht der Termin für die nächste Premiere am 5. Juni schon fest. Dann soll die Produktion „Dinosaurier – sind sie wirklich ausgestorben?“ erstmals in der Kuppel zu sehen sein. Zudem arbeitet das Planetariumsteam an einer Eigenproduktion, einer Show mit klassischer Musik. Derzeit stehe noch nicht fest, wann sie ins Programm aufgenommen werde.

Besucherrekord im Jahr 2023 verbucht

Das Zeiss-Planetarium hat nach der überstandenen Corona-Pandemie wieder an alte Erfolge angeknüpft. Das Sternentheater empfing im vergangenen Jahr 176.306 Besucher und verbuchte damit einen Nachwende-Rekord. Im letzten Jahr vor dem Ausbruch der Pandemie hatte die Einrichtung die Rekordmarke von etwa 150.000 Gästen aufgestellt. Die Besucher kommen zu 90 Prozent aus dem Umkreis von 100 Kilometern, sagt Kathleen Hübner vom Team des Planetariums.

Geschäftsführer Jörg Hühn, Kathleen Hübner und Stefan Harnisch (von links) hoffen auf viele Besucher im Planetarium in Jena.
Geschäftsführer Jörg Hühn, Kathleen Hübner und Stefan Harnisch (von links) hoffen auf viele Besucher im Planetarium in Jena. © FMG | Tino Zippel

Mit 40 Prozent ist der Anteil von Kindern am Publikum besonders groß. Deshalb nimmt das Planetarium zu Ostern auch das Märchenmusical „Sterntaler“ für vier Vorstellungen in den Spielplan auf. Auf der Hitliste ganz oben steht der Klassiker „Unser Weltall“. „Das Programm entwickeln wir ständig weiter und pflegen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ein“, sagt der Technische Leiter Stefan Harnisch. Gefragt sei auch die Musikshow Pink Floyd, die entgegen der ersten Ankündigung nicht nur bis März, sondern noch bis zum Jahresende zum Programm zählt. Auch die Vorstellungen des 2023 vorgestellten Bildungsprogrammes Aurora seien sehr gut ausgelastet.

Lesungen und Yoga im Zeiss-Planetarium

In Kooperation mit der Ernst-Abbe-Bücherei wird die „Sternenlese“ fortgesetzt. Iris Kerstin Geisler liest am 22. Februar um 19.30 Uhr unter dem Titel „Mondschnee liegt auf den Wiesen: Eva Strittmatters unvergessene Lyrik“. Harald Lesch stellt am 22. April um 19.30 Uhr sein Buch „Die Entdeckung der Milchstraße“ vor. Weiter im Angebot bleibt Yoga unterm Sternenhimmel.

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