Die Doppelnatur des Jenaer Filmemachers

Laudator Jörg Vogel würdigt den Träger des Walter-Dexel-Stipendium, den Filmemacher David Cebulla, für die Melange aus Ästhetik und Wissenschaft.

David Cebulla (3. von links) im Schillerhof-Kino bei der Verleihung des Walter-Dexel-Stipendiums mit den beiden Stadtwerke-Geschäftsführern Thomas Dirkes (2. von links) und Thomas Zaremba (rechts) sowie Jenakultur-Vize Carsten Müller (links), Kulturausschuss-Chef Jörg Vogel und Heide Moldenhauer.

David Cebulla (3. von links) im Schillerhof-Kino bei der Verleihung des Walter-Dexel-Stipendiums mit den beiden Stadtwerke-Geschäftsführern Thomas Dirkes (2. von links) und Thomas Zaremba (rechts) sowie Jenakultur-Vize Carsten Müller (links), Kulturausschuss-Chef Jörg Vogel und Heide Moldenhauer.

Foto: Dreising/Stadtwerke

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Jena. Das künstlerisch Ästhetische sei in den Arbeiten von David Cebulla wissenschaftlich fundiert. So hat Laudator und Jury-Mitglied Jörg Vogel (SPD) im Schillerhof-Kino den jungen Filmemacher bei dessen Ehrung mit dem Walter-Dexel-Stipendium 2019 gewürdigt. Seit 1997 und nunmehr zum 23. Male wird die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung gemeinsam von der Stadt und den Stadtwerken vergeben. Cebulla hält den Schwerpunkt seiner Filmarbeiten auf Natur und Ökologie gerichtet. Seine Filme sind bereits mehrfach preisgekrönt worden. So war etwa sein Beitrag „Verborgene Schönheit – Die Orchideen des Saaletals“ in diesem Jahr auf dem Kurzfilmfestival „cellu l’art“ zu sehen. Jener Beitrag gewann zudem den ersten Preis in der Kategorie „Natur, Umwelt, Wildlife“ auf dem „International Open Film Festival“ 2019 in den USA. Die DVD dazu ist jetzt in der Touristeninformation in Jena und den örtlichen Buchhandlungen erhältlich. Große Resonanz erlangten seine Beiträge bei Festivals in Spanien, Portugal und Indien. Der 28-Jährige hat in diesem Jahr sein Studium der Ökologie in Jena abgeschlossen und arbeitet als freiberuflicher Filmemacher. Für das nächste Jahr plant er eine Dokumentation über die Thüringer Wälder.

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