Erfrischend anders: Peter Cissek über zwei junge Südbayern in Burgk

Bislang war man es ja gewohnt, dass junge Leute nach dem Studium oder der Berufsausbildung in den Westen oder zuletzt in die Ballungsgebiete gingen.

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Doch dank der guten Arbeitsmarktsituation bleiben in jüngster Zeit nicht nur viele Berufs­anfänger in ihrer Heimat. Erfrischend anders ist zudem, dass es mit Fabian Noell und Sarah Bürger zwei Mittzwanziger aus dem Süden Bayerns gibt, die sich im 88 Einwohner zählenden Sackgassendorf Burgk eine Existenz aufbauen.

Dabei haben es gastronomische Einrichtungen jenseits der Großstädte alles andere als einfach. Fabian Noell und Sarah Bürger starten in Burgk mit einer Frühstückspension, in der sie auch wohnen und – abgesehen von der anfänglichen Unterstützung von Carmen Prinz – die einzigen Mitarbeiter sind. Von Vorteil ist für sie auch, dass das Haus in Familienbesitz ist. Für Burgk ist es schön, dass wieder Leben in einen leerstehenden Beherbergungsbetrieb einzieht. Die Region am Thüringer Meer, die mit Unterstützung der Landesregierung touristisch aus dem Winterschlaf geholt werden soll, benötigt neben architektonisch exzellenten neuen Ferienhäusern auch Beherbergungsbetriebe vom alten Schlag. Jenseits der zum Ausbau vorgesehenen Standorte an der Saalburger Werft und der Sperrmauer Bleiloch mit Sportangeboten am Wasser können die Gäste in der Burgker Sommerfrische hoch über der Saale ­Ruhe, gute Luft und einen Rundumblick genießen.

Vom Chiemsee an die Saale

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