Kaum bekannte Landwirtschaft: Peter Cissek über ein gespanntes Verhältnis

Abgesehen vom Trainer der Fußball-Nationalmannschaft gibt es wohl kaum einen Berufszweig wie den des Landwirtes, dem die halbe Nation gut gemeinte Tipps gibt.

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Tipps, wie er doch seine Arbeit zu verrichten hat. Meist kommen die Hinweise von Branchenfremden wie Großstädtern oder Politikern. Dabei haben die meisten Menschen mit der Landwirtschaft kaum noch Kontakt, es sei denn beim Kauf ihrer Produkte im Supermarkt, die möglichst günstig sein sollen. Dass dennoch auf das Tierwohl geachtet werden soll, auf pestizidfreie Böden und Artenreichtum, versteht sich von selbst. Andererseits ­haben die Bauern eine starke Lobby hinter sich, die Einfluss auf die Politik nimmt.

Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass die meisten Menschen kaum noch Kontakt zur Landwirtschaft haben. Wer Interesse hat, kann das am Samstag nächster Woche ändern. Dann findet auf dem Gelände der Rinderhof Agrar GmbH im Tannaer Ortsteil Seubtendorf der diesjährige Tag der Landwirtschaft des Kreisbauernverbandes Saale-Orla statt. Manche Menschen können dabei entdecken, dass es Lebensmittel gibt, die man frisch zubereiten kann, weshalb man auf – aus der Werbung bekannte – Fertigprodukte mit zahlreichen Zusatzstoffen getrost verzichten kann. Vielleicht finden sich auch Menschen, die von der Landwirtschaft so begeistert sind wie Michelle Heyden vom Rinderhof mit Bronze beim Bundeswettbewerb.

Bundes-Bronze für Seubtendorfer Tierwirtin

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