87 Weimarer verlassen die Quarantäne

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Am Montag kamen in den Gesundheitsämtern wie üblich nur wenige Laborergebnisse an.

Am Montag kamen in den Gesundheitsämtern wie üblich nur wenige Laborergebnisse an.

Foto: Tino Zippel

Weimar.  Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Weimar und im Weimarer Land leicht

Mit den üblicherweise niedrigen Infektionszahlen sind die Gesundheitsämter in Weimar und im Weimarer Land in die neue Woche gestartet. Alle aktuellen Entwicklungen im Corona-Liveblog

In der Stadt wurden sechs und im Landkreis zehn neue Infektionen mit Sars-CoV-2 durch Laboruntersuchungen bestätigt. Das Weimarer Land beklagt zudem den 65. Todesfall an oder mit Corona. In Weimar sind es bislang 98.

Laut Robert-Koch-Institut betrug die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner in Weimar 119,58 (Vortag 124,18). Im Landkreis wurden 193,5 (Vortag 197,2) ausgewiesen.

Die Ansteckungsursachen der neu Infizierten konnten in Weimar im Arbeitsumfeld (1) und innerhalb der Familie (3) ausgemacht werden. Bei zwei Fällen sind sie unklar. Im Weimarer Land lagen sie laut Amt „zum größten Teil im privaten und familiären Bereich“.

Abzüglich der Genesenen gab es bis Montagmittag in der Stadt 190 aktuell Infizierte. Neun Patienten aus Weimar (-1) befanden sich in stationärer Behandlung. Im Weimarer Land stieg die Zahl der nachweislich Infizierten auf derzeit 468. Davon befinden sich 21 Patienten in Kliniken.

Während in Weimar die Zahl der Quarantänefälle am Montag um 87 auf 685 gesunken ist, wies das Weimarer Land mit 720 die gleiche Zahl wie am Sonntag aus. Die Ermittlung sei noch nicht abgeschlossen, hieß es dazu. Der Kreis hatte übers Wochenende 50 Neuinfektionen registriert.

Am Mittwoch, 6. Mai, will Weimar erneut die Meldesoftware umstellen. Künftig arbeite das Gesundheitsamt mit SORMAS X. Mit dieser Weiterentwicklung können „Infektionsmeldungen effizienter erfasst, verarbeitet und weitergeleitet werden“, teilte die Stadt mit.

Am Umstellungstag könne es deshalb aber zum Ausfall, zur Verkürzung oder Verspätung der täglichen Meldung kommen. Der für Weimar maßgebliche Inzidenzwert werde an diesem Tag aber auf jeden Fall vom RKI ausgewiesen.

Auch eine Datenbereinigung an den Folgetagen wollte die Stadt nicht ausschließen.