Live-Blog zum Coronavirus in Thüringen: Das ist vom 23. bis 29. März 2020 passiert

Am Wochenende melden viele Thüringer Landkreise einen Anstieg von mit Corona-Fällen. Obwohl die Menschen sich weitestgehend an die Verordnungen halten, trifft die Polizei auch auf Unbelehrbare. Hier die aktuellen Entwicklungen.

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30. März

7.44 Uhr: Abstrichstelle in Bad Langensalza mit neuen Zeiten

Die vom Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis eröffnete und betriebene Abstrichstelle im Kultur- und Kongresszentrum in Bad Langensalza wird ab sofort montags bis freitags zwischen 9 und 11 Uhr Personen auf das Virus testen. Voraussetzung ist, dass sie gemäß der Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) als Verdachtsfälle einzustufen sind. Das teilt das Landratsamt mit.

Ein Abstrich erfolge ausschließlich nach vorheriger Terminvergabe durch den Fachdienst Gesundheit der Kreisverwaltung. Mit Stand Montagfrüh gab es im Unstrut-Hainich-Kreis zehn bestätigte Corona-Fälle; der Wert ist damit unverändert.

5.25 Uhr: China schickt Schutzausrüstungen für ganz Deutschland nach Thüringen

Der Mangel an Schutzausrüstungen sorgt weiter für Unmut. Niedergelassene Ärzte, Psychotherapeuten und Physiotherapeuten beklagen, dass zugesagte Lieferungen nur spärlich ankommen.

Die Versorgung mit zusätzlicher Schutzausrüstung sei aber angelaufen, informierte die Landesregierung. Thüringen werde zum zentralen Umschlagplatz für die bundesweite Verteilung von PSA-Lieferungen (Persönliche Schutzausrüstung) aus China, teilte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) mit.

5.17 Uhr: SPD will Corona-Rettungsschirm für Thüringer Kommunen öffnen

Die Thüringer Kommunen sollen im Notfall schneller höhere Kredite aufnehmen können. Die Tilgung würde zeitlich gestreckt. Das sieht eine Gesetzesinitiative der SPD im Landtag vor. Die Fraktion will dafür die Thüringer Kommunalordnung und die Gemeindehaushaltsverordnung entsprechend lockern.

5.15 Uhr: Medikamente nicht von sich aus absetzen: Experten warnen vor Spekulationen

Forscher gehen derzeit der Frage nach, warum Corona-Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufiger eine ungünstige Prognose haben.

Untersucht wird, ob etwa Blutdrucksenker Herzpatienten anfälliger für Infektionen machen könnten

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5.12 Uhr: Isolation wegen Corona: Experten befürchten mehr häusliche Gewalt

Die Frauenhäuser in Thüringen bereiten sich auf einen erhöhten Hilfsbedarf in Fällen häuslicher Gewalt vor. Die Schließungen von Kindertagesstätten und Schulen und die Kontakteinschränkungen im öffentlichen Bereich erhöhen in problematischen Familien den Druck, sagt die Leiterin des Jenaer Frauenhauses, Kathrin Hampel.

Einzelne Häuser und Beratungsstellen erreichten bereits verstärkt Anfragen

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5.10 Uhr: Nicht nur in Thüringen: Gagen für Künstler in der Krise

Die Corona-Krise stellt die Theater, nicht nur im Freistaat, vor große Herausforderungen. Für die Gagen von Künstlern gibt es daher sehr individuelle Modelle. Das Thema Kurzarbeitergeld ist dabei etwas heikel. Immerhin gehe es um zusätzliches staatliches Geld für Einrichtungen, deren öffentliche Finanzierung ja weiterfließt.

Wie Intendanten in der Corona-Zwangspause mit ihren Gastkünstlern umgehen wollen und müssen - und der Kulturminister ihnen den Rücken stärkt.

5.00 Uhr: Corona sorgt für Verschiebung von Jugendweihen und Konfirmationen

Viele Familien in Thüringen müssen in diesem Jahr bei Jugendweihen und Konfirmationen umplanen. Zahlreiche Festtermine sind wegen der Corona-Pandemie aufgeschoben worden, wie es von Jugendweihe-Veranstaltern und der evangelischen Kirche hieß. Sie fallen unter die weitreichende Verordnung der Landesregierung, die vorläufig bis zum 19. April unter anderem Veranstaltungen und Gottesdienste verbietet und die Beschränkung sozialer Kontakte auf ein absolutes Minimum regelt.

Die Jugendweihe-Saison beginnt meist kurz vor Ostern, auch die ersten Konfirmationen werden in der Regel am Palmsonntag vor Ostern gefeiert.

29. März

20:01 Uhr: Zwei weitere Menschen aus Seniorenresidenz Triptis im Krankenhaus

Am Wochenende wurden zwei weitere Bewohner der Residenz ins Krankenhaus eingeliefert, so dass es nun 19 Infizierte dort sind. Wie Dirk Gersdorf, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Awo, mitteilte, seien sie aber in keinem lebensbedrohlichen Zustand. Eine Bewohnerin wurde während in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ins Krankenhaus überführt. Zwei weitere Bewohner liegen ebenfalls im Krankenhaus – allerdings nicht wegen des Corona-Virus.

19:34 Uhr: Mehrere Verstöße gegen Kontaktverbot im Raum Mühlhausen

Im Unstrut-Hainich-Kreis startete die Polizei am Wochenende Kontrollen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus durch. Dabei registrierte sie vor allem in Mühlhausen und Umgebung mehrere Verstöße. Demnach traf sie mehrfach auf zum Teil sehr große Menschenansammlungen. Unter anderem auch in einem Solarium musste geschlossen werden.

Öffentliches Leben in Thüringen ruht weitgehend: Polizei und Behörden ahnden Verstöße

19:12 Uhr: Corona-Fälle in Jena und Gera leicht erhöht

In Gera wurden bis Sonntagabend 19 Infektionen gemeldet, eine Person ist wieder genesen. in Jena gab es 116 Corona-Fälle, zwei mehr als am Vortag. Bekannt gegeben wurde in Jena zudem, dass die Stadt Pflegeheime und ambulanten Pflegedienste mit Schutzausrüstungen versorge. Gestartet werden soll in Jena am Montag eine Kampagne für Mundschutz unter dem Motto: Jena zeigt Maske.

17:05 Uhr: Minister befürchtet für Thüringen Milliarden-Schäden - Soforthilfe des Bundes startet Montag

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee erwartet, dass aus dem Soforthilfeprogramm des Landes für kleine Unternehmen bis zu 250 Millionen Euro gezahlt werden müssen. Insgesamt werden die Schäden für die Thüringer Wirtschaft wohl in die Milliarden gehen. Nach weniger als fünf Tagen lagen bereits rund 20 000 Anträge von Selbstständigen und kleinen Firmen mit bis zu 50 Beschäftigten vor. Sollte die Wirtschaft zwei Monate lang auf Sparflamme wie bisher laufen müssen, wäre das nach Schätzungen mit Wertschöpfungsverlusten von fünf bis zehn Milliarden Euro verbunden - allein in Thüringen. Die milliardenschwere Bundeshilfe für kleine Unternehmen und Soloselbstständige soll ab Montag starten.

16:48 Uhr: Fünf neue Fälle im Saale-Holzland-Kreis - Eine erkrankte Person im Krankenhaus

Dem Gesundheitsamt des Saale-Holzland-Kreises sind bis Sonntagnachmittag fünf weitere Fälle von Corona-Infektionen bekannt geworden. Eine Person davon befindet sich in stationärer Behandlung. Von den bisher insgesamt bekannt gewordenen 27 Fällen sind 9 bereits wieder genesen. Die Quarantäne endet für 100 Bürger im Landkreis. Bis Freitag hatten bereits mehr als 210 Personen die Ausnahmesituation einer häusliche Isolationszeit überstanden.

16:35 Uhr: Fans des FC Carl Zeiss Jena rufen zu Blutspenden auf und wollen Tafeln helfen

Die Fans aus der Südkurve des FC Carl Zeiss Jena starten eine Aktion, um die Blutspendedienste und die Tafeln in der Region während der Corona-Pandemie zu unterstützen. Auf der Internetseite der Ultragruppierung Horda Azzuro ist ein Aufruf erschienen, Blut spenden zu gehen. Zugleich stellte die Gruppe einen Plan online, wo dies in den nächsten Tagen möglich ist. Außerdem rufen die Ultras zu Geldspenden auf. Mit denen wollen die aktiven Anhänger des FC Carl Zeiss Jena Lebensmittel kaufen, um die Tafeln zu versorgen. Jene verteilen Lebensmittelspenden an Bedürftige.

16:26 Uhr: Sechs Corona-Patienten werden im Kreis Gotha im Krankenhaus behandelt

Das Gesundheitsamt Gotha erklärte am am Sonntagnachmittag, dass es aktuell 21 am Corona-Virus erkrankte Personen im Kreis gibt, von denen sechs stationär behandelt werden.

15:45 Uhr: Wie eine Mutter von drei Kindern noch die Kraft findet, anderen zu helfen

Unablässig rattert die Nähmaschine. Diana Reuter hat alle Hände voll zu tun. Sie gehört zu jenen Ehrenamtlern, die seit Tagen in Arnstadt und Umgebung Mundschutz nähen. Anfragen hatte sie vom DRK-Blutspendedienst, vom Medizinischen Versorgungszentrum, von der Frühchenstation in Suhl. Diana Reuter ist mit drei Kindern daheim, .

15:23 Uhr: Erstmals Hauskatze mit Coronavirus angesteckt - Tier zeigte deutliche Symptome

Erstmals hat sich eine Katze mit dem Coronavirus angesteckt. Von dem Fall berichtet die belgische Behörde für Lebensmittelsicherheit AFSCA. Bisher ging man davon aus, dass sich Katzen nicht mit dem Erreger anstecken können.

15:06 Uhr: Abwasserverband appelliert: „Material zersetzt sich nicht“

Der Wasser- und Abwasserzweckverband „Eichsfelder Kessel“ hat angesichts der aktuellen Pandemie dennoch eine besondere Bitte: „Feuchttücher, Papier aus Küchenrollen oder Taschentücher sollten nicht für die Toilette benutzt und dort heruntergespült werden“, sagt Oliver Thiele, Geschäftsleiter des Verbandes. „Das Material zersetzt sich nicht, sondern bildet lange, unangenehm riechende Zöpfe, die dann die Kanäle verstopfen und die Pumpen in unserem Entwässerungssystem blockieren“, erklärt Geschäftsleiter Oliver Thiele.

14:50 Uhr: Erfurt meldet aktualisierte Zahlen

In Thüringens Landeshauptstadt hat sich die Zahl der gemeldeten an Covid-19-Infizierten auf 77 erhöht. Das sind zwei Neuerkrankungen mehr als am Samstag. Eine der Personen hatte Kontakt zu einer infizierten Person in der Verwandtschaft. Die zweite Person hatte Kontakt zu zwei Erfurtern, die sich in Tirol infiziert hatten. Von den 77 Erkrankten befinden sich nach wie vor zwei Personen in der Klinik. 18 Personen sind genesen. Von Freitag auf Samstag hatte sich die Zahl der Infizierten von 72 auf 75 erhöht.

823 Erfurter befinden sich in Quarantäne, davon sind 586 Reiserückkehrer und 237 Erkrankte und deren Kontaktpersonen. Bisher verläuft der Anstieg geradlinig und steigt nicht exponentiell.

14:36 Uhr: Klöße zum Mitnehmen: Gaststätte liefert nun aus - Frau erzählt von Reaktionen nach Erkrankung

„In so einer Situation muss man flexibel sein, wenn man die Möglichkeit dazu hat", sagt Tobias Koch, Inhaber von Vaters Gaststätte in Pößneck. Am Wochenende begann er damit, seine Gäste außer Haus mit Klößen und Co. zu versorgen, wenn er schon keine Gäste mehr empfangen darf.

Eine Frau aus Triptis, ebenfalls Saale-Orla-Kreis, berichtet von großartiger Unterstützung, aber auch verletzenden Spekulationen, nachdem sie am Coronavirus erkrankt ist.

14:30 Uhr: Eisenach und der Wartburgkreis melden für Sonntag keine neuen Infektionen

13:46 Uhr: Jenaer Medienforscher darüber, warum sich Fake News in Corona-Krise schneller verbrieten

So schnell wie sich das Coronavirus ausbreitet, werden auch Fake News in soziale Netzwerke im Internet gestellt. Auch solche falschen Informationen können der Gesundheit schaden, warnt der Jenaer Medienpsychologe Tobias Rothmund. Dabei sei niemand vor Fakes gefeit.

13:30 Uhr: Zwei weitere Corona-Infektionen im Landkreis Nordhausen

Zwei weitere Corona-Infektionen sind im Landkreis Nordhausen nachgewiesen worden, teilte das Landratsamt mit. Das erste neue Labor-Ergebnis lag am Samstagnachmittag vor, das zweite am späten Abend. Damit sind nun insgesamt 12 Infektionen mit dem Corona-Erreger bestätigt. Das Gesundheitsamt ist auch am Wochenende damit beschäftigt, die Kontaktpersonen zu informieren, die sich vorerst in häusliche Quarantäne begeben, um mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.

„Nicht nur unser Gesundheitsamt ist derzeit quasi ununterbrochen im Einsatz. Wir sind auch mit unserem Vollzugsdienst im Landkreis Nordhausen unterwegs, um die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen zu überprüfen“, sagt Hannelore Haase, die zuständige Zweite Beigeordnete des Landkreises. „Unsere Erfahrungen dabei waren überwiegend positiv. Unsere Einwohner nehmen die Maßnahmen ernst, halten sich an die Festlegungen wie das Kontaktverbot und haben das schöne Wetter nur im Kreis ihrer Familie genossen. In wenigen Fällen haben wir in Abstimmung mit der jeweiligen Gemeinde noch Spielplätze abgesperrt. Auch die Geschäfte haben vielerorts gute Regelungen gefunden, um die Hygiene- und Abstandsfestlegungen einzuhalten."

13:00 Uhr: Geraer Polizei löst Trinkgelage auf

Im Großen und Ganzen halten sich die Thüringer verantwortungsvoll an die neuen Corona-Verordnungen im Freistaat. Dennoch stellte die Polizei in Gera mehrere Verstöße fest. Mehr Details erfahren Sie hier im Polizeibericht

Verstöße wurden auch aus Weimar gemeldet. Und im Unstrut-Hainich-Kreis musste das Ordnungsamt einschreiten: Viele Ausflügler versammeln sich trotz Corona-Kontaktsperre an einem Waldsee bei Wendehausen, .

12:45 Uhr Überblick zu wichtigsten Auflagen aus 13 Jenaer Allgemeinverfügungen

Was ist mit Spazieren gehen, einkaufen oder braten? Hier haben wir die wichtigsten Informationen für Jena zusammengestellt, die von der Erkrankungswelle in Thüringen mit am härtesten betroffen ist.

12:30 Uhr: Im Kyffhäuserkreis hat sich die Situation seit gestern nicht verändert

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Landkreis hat sich seit Samstag nicht verändert und liege laut Heinz-Ulrich Thiele, Pressesprecher des Landratsamtes, weiterhin aktuell bei 19. Fünf davon seien wieder genesen. Zwei Betroffene hätten eine mittelschwere Erkrankung – aber auch sie befänden sich derzeit noch unter häuslicher Quarantäne, so Thiele. Am Wochenende wurde im gesamten Kreisgebiet die Einhaltung der Allgemeinbestimmungen kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass drei Spielplätze im Landkreis nicht gesperrt beziehungsweise abgesperrt waren. Die Bürgermeister der betreffenden Gemeinden wurden sofort darüber informiert.

12:15 Uhr: Reiserückkehrer im Kreis Saalfeld-Rudolstadt positiv getestet

Auf aktuell 36 Fälle hat sich die Zahl der Corona-Infizierungen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit Stand Sonntag Mittag erhöht, erklärt Landrat Marko Wolfram gegenüber unserer Redaktion. Vier Menschen werden in den Thüringen-Kliniken behandelt. Am Sonntag gab es keine Meldung vom Labor. Am Samstagabend, gab es einen positiven Fall. Ein Reiserückkehrer hat sich gemeldet und geht in Quarantäne.

12:00 Uhr: Zehn weitere Corona-Fälle im Unstrut-Hainich-Kreis

Im Unstrut-Hainich-Kreis wurden am Sonntagvormittag zehn Corona-Infizierte registriert. Das teilt das Landratsamt auf seiner Internetseite mit. Sieben der Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne, drei im Krankenhaus. Keiner der Krankheitsverläufe sei bisher schwer. Insgesamt seien derzeit 340 Menschen in häuslicher Quarantäne.

11:00 Uhr: Neuinfektionen im Eichsfeld

Im Eichsfeld hat es von Samstag zum Sonntag sechs Neuerkrankungen gegeben, die Zahl der Infizierten steigt nun auf 51 Personen. Derzeit sind zwei Orte im Landkreis Eichsfeld mit mehr als 5 infizierten Personen betroffen. Das ist die Landgemeinde Stadt Dingelstädt mit 12 Erkrankten, in der Kreisstadt Heiligenstadt sind es 9 Fälle.

10:00 Uhr: Anstieg von Kurzarbeit in Thüringen wegen Corona erwartet

Geschlossene Restaurants, Friseurläden, aber auch große Industrieunternehmen wie Opel in Eisenach - viele Menschen in Thüringen sind in Kurzarbeit. Und das ist erst der Anfang, sagen Fachleute. „Die Corona-Pandemie hat nachhaltige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Thüringen. Wir haben aktuell eine neue, noch nie dagewesene Situation“, sagte der Sprecher der Landesarbeitsagentur, Kristian Veil. Bereits Mitte März hatten innerhalb einer Woche fast 3000 Thüringer Firmen den Arbeitsagenturen Kurzarbeit wegen der Ausbreitung des Coronavirus angezeigt. Bei einer Anzeige kann es sich um einige, aber auch um hunderte oder gar tausende betroffene Arbeitnehmer handeln. Mehr dazu lesen Sie hier

9:28 Uhr: Ministerium empfiehlt Radfahren in Corona-Zeiten

Mit dem Auto in die Stadt, etwa für einen Arztbesuch, ist wegen Parkgebühren teuer. Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Corona-Krise auch problematisch. Wie also mobil bleiben? Das Verkehrsministerium hat eine Empfehlung.

28. März

19:00 Uhr: Inzwischen 17 Fälle im abgeriegelten Neustadt

Im Ilm-Kreis gibt es mit Stand Samstagnachmittag 55 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion. In den Ilm-Kreis-Kliniken sind drei Fälle in stationärer Behandlung, berichtet Pressesprecherin Doreen Huth. Ein Fall konnte demnach wieder in häusliche Quarantäne entlassen werden. Ein weiterer Fall ist in den Kliniken hinzugekommen. Im abgeriegelten Neustadt ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle inzwischen auf 17 gestiegen. Das sind vier mehr als am Vortag. Das Gesundheitsamt hat den Kontakt zu den Kontaktpersonen aufgenommen.

17:00 Uhr: Polizei mit Lautsprecherwagen in Erfurter Innenstadt und Parks

Die Erfurter Polizei kontrollierte am Samstag unter anderem auf dem Anger und Domplatz sowie im Luisenpark die Einhaltung der Mindestabstände zwischen den Menschen.

15:45 Uhr: Einsichtige Bürger unter anderem in Erfurt, Weimar und Jena

Sonne satt am Samstagnachmittag im Luisenpark in Erfurt. Viele Menschen sind unterwegs. Die Polizei mit einer Durchsage über Lautsprecher: „Wir führen Kontrollen entsprechend des Infektionsschutzgesetzes durch. Wir bitten um ihr Verständnis.“

I‬n Weimar gehen sich die Menschen im Ilmpark möglichst weiträumig aus dem Weg. Im Gras und auf den Wegen sieht man ausschließlich 2er-Gruppen und Kleinfamilien. Die Menschen halten sich an die Vorgaben des Kontaktverbots in Thüringen.

Auch in Jena halten sich trotz des sonnigen Wetters die Menschen überwiegend diszipliniert an die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung, berichtet die Stadtverwaltung. Plakate erinnern in der ganzen Stadt an die wichtigen Regeln: Abstand halten, zu Hause blieben, besonders die ältere Generation schützen, Hände waschen.

In vielen Orten nutzten die Thüringer den sonnigen Samstag für Arbeiten an Häusern und in Gärten. Vor einigen Baumärkten bildeten sich längere Warteschlangen, weil Kunden nur in beschränkter Zahl eingelassen werden, damit der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

15.15 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Jena und Eisenach und dem Wartburgkreis

Aktuell gibt es in Jena 114 bestätigte Fälle. Sechs Menschen werden im Krankenhaus behandelt - davon eine Person mit einem schweren Krankheitsverlauf.

In der Wartburgregion gibt es derzeit 17 Infektionen, in der Stadt Eisenach weiterhin lediglich drei. Zwei Menschen befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung.

15.00 Uhr: Thüringer Ministerium empfiehlt Radfahren in Corona-Zeiten

Mit dem Auto in die Stadt, etwa für einen Arztbesuch, ist wegen Parkgebühren teuer. Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Corona-Krise auch problematisch. Wie also mobil bleiben? Das Verkehrsministerium hat eine Empfehlung. „Mit der Nutzung des Fahrrades können die Anforderungen der Kontaktminimierung gut erfüllt werden“, sagte eine Sprecherin. Mehr lesen Sie hier

14.00 Uhr: Fast 100 Neuinfektionen in 24 Stunden

Die Zahl der Thüringer, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde, ist weiter stark gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden habe es 98 Neuinfektionen gegen, teilte die Thüringer Staatskanzlei am Samstag in Erfurt mit.

Von den 69 Erkrankten, die in Krankenhäusern behandelt werden, zeigten sieben einen schweren Verlauf der Infektion.

Die Zahl der Todesfälle stieg auf fünf im Freistaat - ein 88 Jahre alter Mann ist nach Angaben des Landratsamtes im Eichsfeld nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Thüringer, die nach eine Infektion genesen sind, wird laut Staatskanzlei auf 150 geschätzt.

13:10 Uhr: Quarantäne in Erstaufnahmestelle für Asylbewerber aufgehoben

Die Thüringer Landeserstaufnahmestelle für Asylbewerber in Suhl steht nicht mehr unter Quarantäne. In dem Flüchtlingsheim war ein Mann positiv auf das Coronavirus getestet worden. Danach waren alle rund 500 dort lebenden Asylbewerber für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt worden. Einige hatten versucht. die Quarantäne zu umgehen und waren in die Jugendarrestanstalt nach Arnstadt verlegt worden. Auch für sie endete am Samstag die Quarantäne.

12.20 Uhr: Bereits fünf Menschen im Kyffhäuserkreis wieder genesen

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Landkreis ist nicht weiter angestiegen und liege laut Heinz-Ulrich Thiele, Pressesprecher des Landratsamtes, aktuell bei 19. Fünf davon seien wieder genesen. Bei zweien würde es sich um eine mittelschwere Erkrankung handeln – aber auch sie befänden sich derzeit noch unter häuslicher Quarantäne, so Thiele. Positiv äußerte er sich dahingehend, dass „sich fast überall exakt an die Vorgaben gehalten wird“.

11.45 Uhr: Gesundheitsamt warnt vor falschen Covid-19-Tests

Derzeit berichten bei der Hotline des Gothaer Gesundheitsamtes vermehrt Anrufer, dass sie angebliche Covid-19-Tests im Briefkasten vorfinden. Das Amt weist deswegen darauf hin, dass weder das Gesundheitsamt noch die Kassenärztliche Vereinigung auf diesem Wege Tests vertreiben oder medizinische Untersuchungen veranlassen. Diese angeblichen Testsets sind weder autorisiert noch seriös. Eventuell damit verbundene Rechnungen sollten nicht bezahlt werden.

11.30 Uhr: Quarantäne-Zahlen sinken im Saale-Holzland

Am Freitag, Samstag und Sonntag. enden im Landkreis für insgesamt ca. 100 Menschen die angeordneten Quarantänezeiten. Bis Freitagfrüh betraf dies bereits mehr als 210 Personen. Das Gesundheitsamt des Saale-Holzland-Kreises hat am Freitag einen nachträglich festgestellten Fall einer Corona-Infektion gemeldet. Der Abstrich war negativ, der Befund zunächst unklar. Es handelt sich um eine Frau, die inzwischen genesen ist - die Quarantänezeit für vorsorglich in Quarantäne geschickte Kontaktpersonen ist auch bereits abgelaufen.

11.00 Uhr: Erster Todesfall im Eichsfeld

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis Eichsfeld vier weitere bestätigte Fälle. Ein Patient ist verstorben. „Bedauerlicher Weise ist im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung ein 88-jähriger Mann verstorben“, teilt das Landratsamt in Heiligenstadt am Samstagvormittag mit. Mehr lesen Sie hier.

10.30 Uhr: Eisenach untersagt Osterfeuer

Osterfeuer in Eisenach und den Eisenacher Ortsteilen sind in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Situation untersagt. Das gilt laut Bekanntmachung der Stadt auch für private Osterfeuer, bei denen zum Beispiel Nachbarn, Bekannte und Freunde zusammenkommen, um zu feiern. „Die momentane Situation verlangt uns allen viel ab. Wir müssen weiterhin darauf achten, Abstand voneinander zu halten. Osterfeuer – auch private – sind Zusammenkünfte/Ansammlungen in der Öffentlichkeit, die derzeit verboten sind. Alle überflüssigen persönlichen Kontakte sollen unterbleiben“, so Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Auch jede als „Osterfeuer“ getarnte Abfallverbrennung sei weiterhin verboten.

10.00 Uhr: Landtag im Notbetrieb

Die nächste Landtagssitzung wird in Thüringen wegen der Corona-Pandemie voraussichtlich mit lediglich 46 der insgesamt 90 Abgeordneten stattfinden. Angesichts der zu treffenden Schutzmaßnahmen könne sie sich eine solche Lösung vorstellen, sagte Parlamentspräsidentin Birgit Keller (Linke) dieser Zeitung. Zwischenzeitlich wurde auch überlegt, ob sich die Abgeordneten nicht in der Erfurter Arena treffen könnten. Hier lesen Sie mehr zu Thema

09.00 Uhr: Wenige Thüringer Polizisten infiziert

In Thüringen gibt es mehrere mit dem Coronavirus infizierte Polizisten. Die Zahl liege aber im einstelligen Bereich, sagte der Polizeiabteilungsleiter im Innenministerium, Michael Schulze, auf Anfrage dieser Zeitung. Darüber hinaus befänden sich mehrere Beamte in Quarantäne. Die Anzahl derer gibt er mit „niedriger dreistelliger Bereich“ an. Mehr Infos dazu hier.

27. März

20 Uhr: Zahl der Coronafälle in Gera leicht gestiegen

In Gera hat sich die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen auf 14 erhöht.

18.55 Uhr: Dabei sein beim Wohnzimmerkonzert mit Peter Maffay, Pur und Glasperlenspiel

Mousse T., Pur, Glasperlenspiel, Laith Al-Deen und Peter Maffay und viele andere geben am heutigen Freitag ein Wohnzimmerkonzert. Und unsere Redaktion bringt die Künstler im Stream zu Ihnen - in einem der größten Wohnzimmerkonzerte Deutschlands. Los geht es ab 18 Uhr hier:

Oder bei Youtube https://www.youtube.com/watch?v=YgIgoG7ltb8

18.50 Uhr: Zahl der Coronafälle in Jena leicht gestiegen

In Jena sind aktuell 110 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Eine Person mit schwerem Krankheitsverlauf schwebe nicht in Lebensgefahr, informierte die Stadtverwaltung.

17 Uhr: Bratwurstverkauf bleibt in Thüringen unter strengen Auflagen erlaubt

Der Verkauf von Bratwürsten bleibt in Thüringen unter strengen Hygienevorschriften in Zeiten der Corona-Krise erlaubt. Auch Verkaufsstände für Eis könnten ihren Betrieb dann fortsetzen, wenn sie die strengen Hygiene- und Abstandsvorschriften einhalten, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Der Verzehr vor Ort sei nicht gestattet. Die am Freitag in Kraft getretene Verordnung sehe unter anderem die Schließung von Eiscafés vor, hieß es in der Mitteilung.

In einem früheren Erlass mussten Eiscafés zwar schließen, allerdings wurde in einem Zusatz der Straßenverkauf von Eis erlaubt. Dieser Zusatz wurde nicht in die neue Verordnung aufgenommen. Für Gaststätten mit Außerhausverkauf gebe es aber weiterhin eine Ausnahme von der Schließung - wenn die besonderen Hygienevorschriften beachtet werden, hieß es. Dies gelte auch für Einzelverkaufsstände, "an denen Lebensmittel zum Sofortverzehr angeboten werden", beispielsweise Eis- oder Bratwurststände.

16 Uhr: Feiern zur Landesgründung wegen Corona-Krise abgesagt

Die zentralen Festveranstaltungen zum 100. Gründungsjubiläum von Thüringen am 1. Mai sind wegen der Corona-Krise abgesagt worden. Es werde aber in nächster Zeit geprüft, ob das Jubiläum in einer anderen Form oder an einem anderen Termin gefeiert werden könne, teilte der Landtag am Freitag mit.

Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) dankte laut Mitteilung allen Beteiligten für ihre Einsatzbereitschaft für die geplanten Veranstaltungen am 1. Mai. "Dass dies an diesem Tag keine Früchte tragen kann, ist für uns eine große Enttäuschung", so Ramelow.

Ursprünglich waren am 1. Mai ein Festakt und ein Bürgerfest in Weimar geplant, um den Zusammenschluss von zunächst sieben Gliedstaaten zum Land Thüringen vor 100 Jahren zu feiern. Auf die Absage des Termins haben sich der Landtag, die Staatskanzlei und der beteiligte Verein Weimarer Republik geeinigt, wie es hieß.

15.05 Uhr: Kein Corona-Infizierter aus Kyffhäuserkreis im Krankenhaus

Zwei neue Corona-Infizierte meldet das Landratsamt des Kyffhäuserkreises. Damit sind es 19 bestätigte Fälle im Landkreis. Dabei lasse sich nicht mehr jeder Fall auf einen Aufenthalt in einem Risikogebiet zurückführen, erklärte der Sprecher der Kreisverwaltung. Im Krankenhaus müsse derzeit keiner der Infizierten behandelt werden. Alle befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Corona-Infektion in der Reha-Klinik in Bad Frankenhausen, die am Donnerstag bekannt geworden war, zählt nicht mit in die Statistik des Kyffhäuserkreises. Der Patient sei wieder in seiner Heimat.

15 Uhr: Erste Corona-Fälle bei der Thüringer Polizei

Mehrere Thüringer Polizisten haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Die nachgewiesene Fallzahl bewege sich bislang "im niedrigen einstelligen Bereich", sagte der für die Polizei zuständige Abteilungsleiter des Thüringer Innenministeriums, Michael Schulze, am Freitag in Erfurt. Eine niedrige dreistellige Zahl von Bediensteten der Polizei befinde sich in Quarantäne.

Damit bewegten sich die Fallzahlen innerhalb der Thüringer Polizei auf dem Niveau, das auch in anderen Bundesländern zu beobachten sei. "Im Moment ist das noch beherrschbar", sagte Schulze. Trotzdem steige die Belastung der Polizei durch die Krankheitsfälle. Dabei sei sie in der Corona-Krise ohnehin schon höher als sonst.

14.51 Uhr: Weniger Neuinfizierte in Thüringen

Die Zahl der neu registrierten Infektionen mit dem Coronavirus ist in Thüringen leicht zurückgegangen. Mit Stand Freitagvormittag kamen binnen 24 Stunden 62 Neuinfektionen hinzu, wie die Thüringer Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Einen Tag zuvor wurden 89 Neuinfektionen registriert. Sieben Menschen mit Coronavirus gelten in Thüringen als schwer krank. Nach Schätzung des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz sind 110 Menschen inzwischen wieder genesen.

14.38 Uhr: Mediziner hat Ärger mit dem Zoll: Es geht um 300 Atemschutzmasken

Volker Kielstein, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor eines privaten Medizinischen Versorgungszentrums mit 15 Standorten in Thüringen, hat in Russland Atemschutzmasken bestellt, für die er horrende Abgaben zahlen soll. Die Masken liegen beim Zoll am Erfurter Flughafen. Sogar Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich eingeschaltet.

14.25 Uhr: Reha-Klinik Masserberg seit Mitternacht geschlossen

Nach der Corona-Infektion eines Mitarbeiters ist die Reha-Klinik in Masserberg (Kreis Hildburghausen) geräumt. Alle 167 Patienten seien am Donnerstag entlassen worden, sagte Direktor Andreas Schütz der dpa am Freitag. „Letzte Nacht um 24 Uhr konnten wir die Klinik schließen.“ Das sei zum Schutz von Patienten, die allesamt zur Corona-Risikogruppe gehörten, und Mitarbeitern erfolgt. Bisher sei keiner der weiteren Tests positiv ausgefallen und habe kein Patient Symptome einer Erkrankung gezeigt.

Wann die Reha-Klinik, die auf Tumor- und Augenerkrankungen sowie den Bereich Orthopädie spezialisiert ist, wieder öffnen kann, sei abhängig von weiteren Anordnungen der Gesundheitsbehörden. Sie gilt auch als zusätzlicher Standort für die Behandlung von Corona-Infizierten, die keine Intensivpflege benötigen.

Die entlassenen Patienten seien durch das Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt worden, erklärte Schütz. „Wir haben sie mit ausreichend Medikamenten versehen, damit sie die nächsten Tage versorgt sind.“ Da sie ihre Reha abbrechen mussten, hätten sie zudem die Möglichkeit, eine Wiederaufnahme zu beantragen.

Auch das Klinikzentrum Bad Sulza (Weimarer Land) schränkt seine Arbeit bis auf weiteres ein, um einer Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 vorzubeugen. Damit werde einer Empfehlung der Deutschen Rentenversicherung gefolgt, teilte die Klinik mit. Alle Patienten, die ihre Reha vor dem 18. März begonnen hätten, könnten diese aber regulär bis zum geplanten Ende fortführen.

14.20 Uhr: 15 Personen in Erfurt wieder gesund

In Erfurt hat sich die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen um sechs Fälle auf 72 erhöht. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, sind seit Ausbruch der Krankheit 15 Personen wieder genesen.

14.15 Uhr: Keine weiteren Corona-Fälle in Eisenach

Zum Stand 27. März, 11 Uhr, meldet das für die Wartburgregion (Stadt Eisenach und Wartburgkreis) zuständige Gesundheitsamt insgesamt 18 nachgewiesen mit dem Corona-Virus infizierte Menschen, drei in der Stadt Eisenach und 15 im Wartburgkreis. Im St. Georg-Klinikum Eisenach werden drei Corona-Fälle behandelt, zwei davon in intensiv-medizinischer Betreuung.

14.10 Uhr: Eine neue bestätigte Corona-Infektion im Landkreis Nordhausen

Wie die Nordhäuser Kreisverwaltung soeben mitteilt, gibt es eine weitere bestätigte Corona-Infektion im Landkreis Nordhausen. Der Infektionsfall wurde vom Südharz-Klinikum bei einer stationären Behandlung festgestellt. Damit sind nun insgesamt zehn nachgewiesene Infektionsfälle im Kreis Nordhausen registriert. Neben dem heutigen Fall befindet sich eine weitere Person von den bereits bestätigten Corona-Infektionen seit gestern in stationärer Behandlung im Südharz Klinikum.

14 Uhr: Coronafälle im Eichsfeld nur leicht gestiegen

Im Eichsfeld hat das Gesundheitsamt in den vergangenen 24 Stunden nur zwei neue Covid-19-Infektionen registriert. Damit steigt die Zahl der Erkrankten im Landkreis auf 41. Weiterhin befinden sich drei Patienten in stationärer Behandlung, hier habe sich nichts geändert, teilt das Landratsamt mit. Der Krisenstab tritt täglich zusammen und habe sich aus Datenschutzgründen und zum Schutz der betroffenen Personen einen Schwellenwert gegeben, ab dem erst die Orte der Erkrankungen mitgeteilt werden. Dieser liegt bei 5 Personen. Demnach seien zwei Orte im Eichsfeld betroffen: Dingelstädt mit 5 Fällen und die Kreisstadt Heiligenstadt mit 8 Erkrankten. "Alle anderen erkrankten Personen verteilen sich über den gesamten Landkreis und liegen zumeist mit ein bis zwei Infizierten unter dem genannten Schwellenwert", teilt das Landratsamt mit.

13.58 Uhr: Jenaer Onlinehändler bietet überteuertes Toilettenpapier an

11,99 Euro für acht Rollen Toilettenpapier: Das ist Kunden der Böttcher AG trotz der Engpässe in den Supermärkten zu viel. Auf Twitter kündigen Kunden an, die Verträge mit dem Jenaer Onlinehändler zu kündigen und werfen dem Unternehmen vor, die derzeitige Krise auszunutzen. Denn auch eine 100-Milliliter-Flasche Desinfektionsmittel wurde zwischenzeitlich für knapp 20 Euro angeboten. Das Unternehmen verweist darauf, dass es aktuell auf "alternative Händler" zurückgreifen musste.

13.45 Uhr: Im Landkreis Greiz sind nun mehr als 100 Menschen infiziert

Da die Zahlen zeigten, dass der Virus weiter streue, appelliere die Greizer Landrätin, Martina Schweinsburg (CDU), an die Bewohner, das Kontaktverbot einzuhalten: „Bei allem Verständnis für das Bedürfnis, sich mit anderen in diesen Krisenzeiten auszutauschen oder einfach mal zu treffen und sei es halt beim Bäcker um die Ecke, beschränken Sie ihren Aufenthalt außerhalb der Wohnung auf das unbedingt Nötige“ heißt es in der Mitteilung.

Mit Stand Freitag gibt es 55 positiv getestete Menschen in Greiz gibt. Für Zeulenroda-Triebes werden 14 Fälle vermeldet, für Mohlsdorf-Teichwolframsdorf elf.

13.20 Uhr: Gera erhält thüringenweit erste Bundeswehr-Hilfe

Erstmals in der Corona-Krise unterstützt die Bundeswehr zivile Behörden, und zwar in der Stadt Gera. Von Montag an würden zwei Soldaten an einer mobilen Corona-Teststation in Gera helfenEine Hilfeantrag der Stadt Jena wurde von der Bundeswehr abgelehnt.

13.10 Uhr: 13 Infektionen in Quarantäne-Gemeinde am Rennsteig

Im Ilm-Kreis gibt es inzwischen 43 Corona-Infizierte, von ihnen werden drei in den Ilm-Kreis-Kliniken behandelt. Drei Fälle kamen aus dem Quarantäne-Dorf Neustadt hinzu, damit sind es dort 13 Fälle. Weitere Abstriche von Kontaktpersonen werden noch im Labor untersucht, teilte das Landratsamt mit. In Ilmenau soll eine mobile Abstrichstelle und eine Infektionspraxis aufgebaut werden.

Die Situation im Ort am Freitagvormittag.

13.08 Uhr: Thüringer Landtag tagt voraussichtlich nur mit 46 von 90 Abgeordneten

Die nächste Landtagssitzung wird auf Grund der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie voraussichtlich mit lediglich 46 der insgesamt 90 Abgeordneten stattfinden. Angesichts der zu treffenden Schutzmaßnahmen könne sie sich eine solche Lösung vorstellen, sagte Parlamentspräsidentin Birgit Keller (Linke) im Gespräch mit unserer Zeitung. "Der Landtag hat ja auch eine Vorbildfunktion."

12.34 Uhr: Glockenläuten als Dankeschön an Engagierte in Corona-Krise

Ab Sonntagabend sollen bis zum Ende der Corona-Pandemie allabendlich die Glocken aller katholischen Kirchen im Bistum Dresden-Meißen geläutet werden. Damit werde daran erinnert, "dass andere für sie anpacken und damit unserem Land Gutes tun", sagte Bischof Heinrich Timmerevers am Freitag in Dresden. Es gelte, denen zu danken, die sich während der krisenbedingten Einschränkung des öffentlichen Lebens für den Erhalt wichtiger Abläufe des gesellschaftlichen Miteinanders einsetzten.

Zudem hat der Bischof alle Pfarreien des Bistums in Sachsen und Ostthüringen um das tägliche Geläut gebeten, mit Ausnahme an den Osterfeiertagen. Es lade "alle Menschen guten Willens ein", kurz innezuhalten, miteinander, füreinander zu beten und an den anderen zu denken. Bistumsweit gibt es den Angaben zufolge 334 Glocken an 136 Orten.

12.19 Uhr: IHK Erfurt verschiebt Azubi-Abschlussprüfungen

Die Industrie- und Handelskammer Erfurt hat die Abschlussprüfungen für die Auszubildenden wegen der anhaltenden Corona-Krise verschoben. Die für April und Mai geplanten schriftlichen Prüfungen seien in den Sommer verlegt, teilte die Kammer am Freitag mit. Bis Ende Mai seien auch Weiterbildungen abgesagt. Sie sollen zwischen Juni und August nachgeholt werden. Nach Angaben der IHK seien von den Verschiebungen in Mittel-, Nord- und Westthüringen fast 3500 Auszubildende und 700 Teilnehmer einer höheren Berufsbildung betroffen.

"Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen werden nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 nachgeholt", erklärte Thomas Fahlbusch, Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung bei der IHK. Die industriell-technischen Prüfungen sollen am 16. und 17. Juni 2020 und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni 2020 stattfinden.

11.45 Uhr: 104 Erkrankte in Jena

Für Jena liegen aktuell 104 Meldungen über Corona-Erkrankungen vor. Davon ein Fall mit schwererem Verlauf.

11.40 Uhr: 17 bestätigte Infektionen im Triptiser Pflegeheim

Insgesamt 17 Infektionen mit SARS-CoV2 wurden gemeldet. Wie das Landratsamt in Schleiz mitteilt, wurden sieben Mitarbeiter und zehn Bewohner des Seniorenheims positiv getestet. Die Situation habe sich damit spürbar verschärft.

Die Stadt Triptis solle aber wegen der Häufung der Corona-Fälle nicht abgeriegelt werden.

10.50 Uhr: Fragen und Antworten zum ersten Wochenende nach Erlass der Kontaktsperre

Das erste Wochenende unter der Kontaktsperre steht bevor. Darf man den Partner oder Freund aus einer Fernbeziehung jetzt trotzdem noch treffen? Das antwortet das Gesundheitsministerium auf eine entsprechende Leserfrage: "Das Grundprinzip lautet, dass jede Person angehalten ist, die physisch sozialen Kontakte zu anderen Menschen außer zu den Angehörigen des eigenen Haushalts auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Ein Verbot des Besuches von Partnern besteht nicht, sofern die geltenden Bestimmungen beachtet werden. Hinzuweisen ist jedoch darauf, dass Landkreise und kreisfreie Städte aufgrund ihrer Einschätzung und Kenntnis der jeweiligen Situation und konkreten Bedingungen vor Ort verschärfend von den landesweit geltenden Bestimmungen abweichen können. Insofern sollte man sich beim Landratsamt oder der Stadtverwaltung der kreisfreien Stadt über die jeweils aktuell geltenden Bestimmungen informieren." Die Regeln im Überblick

10.40 Uhr: Erste Kliniken lassen Väter nicht mehr in den Kreißsaal

Wegen der Corona-Pandemie verbannen erste Thüringer Kliniken werdende Papas aus den Kreißsälen. So sind am Geraer Waldklinikum, wo jedes Jahr rund 1000 Babys zur Welt kommen, zur Geburt keine Partner mehr zugelassen. Auch die Regiomed-Kliniken mit Standorten in Hildburghausen und Sonneberg verwehren werdenden Vätern ab sofort den Zugang zum Kreißsaal.

Dagegen können am Zentralklinikum Suhl, dem Helios-Klinikum in Erfurt und dem Jenaer Universitätsklinikum symptomfreie Väter vorerst weiter bei der Geburt ihres Kindes dabei sein. Danach sind Besuche auf der Wochenstation allerdings tabu. (dpa)

10.15 Uhr: Awo-Kindergärten erheben auch keine Beiträge für Kinder in Notbetreuung

Eltern, deren Kinder die Notbetreuung eines Awo-AJS-Kindergartens in Thüringen besuchen, sollen keine Betreuungs- und Verpflegungsentgelte bezahlen. Das teilte die AWO AJS gGmbH mit, die in Erfurt 17 Kindertagesstätten betreibt, 52 in ganz Thüringen.

Der Kita-Pakt des Bildungsministeriums hatte die Aussetzung bisher nur für die Eltern geregelt, die ihre Kinder nicht in die Kita geben können. Eltern in Notfallbetreuung sind von der Finanzierung des Landes ausgenommen.

9.40 Uhr: Zahl der in Gera Infizierten steigt auf acht

In Gera sind bis Freitagvormittag acht Menschen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. Eine Person gilt mittlerweile als geheilt.

8.35 Uhr: Erfurter Krämerbrückenfest schrumpft wegen Corona

Das Coronavirus hat das Krämerbrückenfest erfasst - . Die Domstufen-Festspiele sind bislang nicht betroffen, der Altstadtfrühling könnte im Sommer stattfinden.

7.48 Uhr: Landesverordnung geändert: Nun auch Straßenverkauf von Eis verboten

Eine neue Verordnung der Thüringer Regierung sieht einige Ausnahmen zum Versammlungsverbot vor. Die Regelung tritt ab Freitag in Kraft. Jetzt müssen auch Fahrschulen schließen. Dagegen dürfen Sitzungen der Kreistage, Stadträte und Gemeinderäte wieder in Ausnahmefällen stattfinden. Das regelt eine Rundverordnung des Landes, die am Freitag in Kraft tritt. Danach sind nun auch „Sitzungen der Gemeinden und Landkreise sowie deren Verbände“ von dem Versammlungsverbot ausgenommen.

7.43 Uhr: Die aktuelle Lage zu Corona in Thüringen und den Folgen per Newsletter

Über den aktuellen Überblick zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen informieren wir Sie täglich früh und abends per Newsletter

7.34 Uhr: 17 Erkrankte im Weimarer Land

Im Weimarer Land gibt es aktuell 17 Erkrankte (neun männlich, acht weiblich). Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung. 200 enge Kontaktpersonen sind in Quarantäne (138 von Mittwoch plus 62 weitere von Donnerstag). 183 Reiserückkehrer aus Risikogebieten leben auf Grund der Allgemeinverfügung derzeit in häuslicher Absonderung (die Zahl ist konstant).

Die seit Donnerstag tätige Abstrichstelle in der Dreifeldsporthalle "Am Sportpark" in Apolda ist erfolgreich gestartet. Es konnten bereits 20 Abstriche von Personen genommen werden.

26. März

22.45 Uhr: Fast 20 Infektionen in Triptiser Pflegeheim

In Triptis wird Donnerstagabend vom Super-Gau gesprochen: Die Zahl der Corona-Fälle in der Seniorenresidenz soll auf fast 20 gestiegen sein. In einigen Fällen bereite man sich auf das Schlimmste vor. Das ist bisher bekannt.

22.05 Uhr: "Das Virus ist ein Taliban": Jenaer Uniklinik erwartet über Ostern größte Belastung

Die Mediziner am Universitätsklinikum Jena gehen davon aus, dass man in der Corona-Krise über Ostern mit einer deutlichen Belastung konfrontiert wird. Wie der Medizinische Vorstand Jens Maschmann sagt, mussten bislang im Maximum acht Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung gleichzeitig behandelt werden – trotz der großen Zahl an bestätigten Fällen in Jena. Medizin-Vorstand Jens Maschmann spricht im großen Interview darüber, wie sich das UKJ als Supramaximalversorger auf die Corona-Krise vorbereitet hat. Sein Fazit: „Wir sind gut vorbereitet“:

21.30 Uhr: Zahl der Corona-Fälle in Jena leicht gestiegen

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle ist am Donnerstag in der Stadt Jena nur geringfügig gestiegen. Die Zahl erhöhte sich von 99 auf 102 Fälle. Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche dankt allen, die sich an die Festlegungen der Stadt halten. Doch er mahnt, dass es aufs Durchhalten ankommt. Die Stadt Jena hat Veranstaltungen und Versammlungen jeglicher Art verboten. Dennoch erreichen die Verwaltung immer mehr Meldungen von privaten Partys oder Zusammenkünften mit mehreren Personen.

19.30 Uhr: Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis Nordhausen

Damit gibt es nun insgesamt neun nachgewiesene Infektionsfälle Bei beiden neuen Fällen handelt es sich um familiäre Folgeinfektionen bei Urlaubsrückkehrern. Die Personen befinden sich laut Landratsamt in häuslicher Quarantäne.

19.20 Uhr: SPD-Fraktionschef: Beim Infektionsschutzgesetz nachbessern

Thüringens SPD-Fraktionschef Matthias Hey fordert Nachbesserungen im Interesse von berufstätigen Eltern beim Infektionsschutzgesetz. Bei den geplanten Änderungen dürften Eltern, die von Kindergarten- und Schulschließungen betroffen sind, nicht stärker belastet werden, erklärte Hey am Donnerstag in Erfurt. Er sei besorgt, dass Eltern in diesen Fällen nur 67 Prozent ihres Einkommens erhalten sollen.

Das sei vor allem für Geringverdiener und Alleinerziehende zu wenig. Diese Gruppe von Eltern müsste aufstocken - "das kann nicht im Sinne des Arbeitnehmerschutzes sein", so der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion.

Kritisch sieht Hey zudem eine Regelung, wonach Homeoffice als "eine zumutbare Betreuungsmöglichkeit" für Kinder angesehen werde. "Wer der Meinung ist, Kinderbetreuung und Homeoffice sind leicht und ohne weiteren Aufwand miteinander zu vereinbaren, hat entweder Homeoffice oder Kinderbetreuung nicht vollständig verstanden."

Das Gesetz fehle eine Regelung, wie Arbeitnehmer abgesichert würden, wenn sie Verdienstausfälle haben, weil ihre Betriebe durch behördliche Anordnung geschlossen werden. Dafür müsste es eine bundesweit einheitliche Regelung geben, forderte Hey.

18.40 Uhr: DRK Thüringen bietet Online-Hygieneschulung für ungebundene Helfer an

In der momentanen Lage ist die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus für jeden mit Kontakt zu Mitmenschen stets gegeben. Deshalb steht für das Rote Kreuz der Eigenschutz der Helfer vor einer Ansteckung an erster Stelle. Selbstverständlich gilt das auch für die ungebundenen Helfer des Team Thüringen, einer Online-Mitmachplattform des Roten Kreuzes unter www.team-thueringen.info.

Deshalb bietet das DRK Thüringen ab sofort eine etwa 30 Minuten dauernde Online-Schulung zum Thema Hygiene- und Infektionsschutz für die beim Team Thüringen registrierten Helfer und alle weiteren Interessierten an. Jeder der den Onlinekurs erfolgreich absolviert hat, erhält ein Zertifikat, das als Nachweis über die erworbenen Kompetenzen dient. Das Schulungsangebot kann jeder Über die Internetseite des Team Thüringen erreichen oder unter dem folgenden Link aufrufen: https://www.easy-lms.com/de/hygiene-und-desinfektionsschulung-thuringen/course-45766.

Das DRK Thüringen bittet alle Thüringerinnen und Thüringer, insbesondere alle Helferinnen und Helfer, sich die Zeit für dieses kleine, aber sehr wichtige Angebot zu nehmen sowie Verwandte, Freunde und Kollegen darauf aufmerksam.

18.30 Uhr: So bereitet sich das Krankenhaus Greiz auf eine mögliche Verschlimmerung der Corona-Krise vor

Der Landkreis Greiz gehört in Thüringen zu einem der Gebiete, die am stärksten von den Auswirkungen des Sars-CoV-2/Coronavirus betroffen ist. Mit Stand Donnerstagvormittag meldete das Landratsamt Greiz 89 Infizierte, von denen zwei an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben sind.

Dieser Herausforderung ist man sich auch im Krankenhaus Greiz bewusst, wo man sich schon seit einiger Zeit auf die Krise vorbereitet und inzwischen soweit sei wie kein anderes Krankenhaus in Thüringen, wie Chefarzt Mike Philipp sagt. Wichtigstes Mittel, neben sowieso schon scharfen Hygienevorschriften und dem Besuchsverbot außer in Härtefällen, ist die Trennung der Patientenströme, erklärt er.

18.20 Uhr: Produktion bei ostthüringer Autozulieferer ruht

In der Nacht zum Donnerstag schloss sich die Grenze zwischen Tschechien und Deutschland auch für Berufspendler. Ausschließlich in Pflege- und Rettungsberufen sowie bei sozialen Diensten Beschäftigte dürfen Tschechien noch in Richtung Deutschland verlassen. Die Firma Engineering Technologie Marketing (etm) Schönbrunn im Saale-Orla-Kreis ist von dieser Entwicklung nicht überrascht worden. 160 tschechische Mitarbeiter pendelten täglich zu dem Betrieb.

18.10 Uhr: Mehr als 800 Anträge für Soforthilfeprogramm im Landkreis Schmalkalden Meiningen

Das Soforthilfeprogramm des Landkreises Schmalkalden-Meiningen für die heimische Wirtschaft hat eine wahre Antragsflut hervorgerufen. Mehr als 800 Anträge seien bis dato in der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes eingegangen, informierte eine Sprecherin des Landkreises. „Derzeit sind etwa 150 Anträge bearbeitet, rund 50 Bescheide sind bereits in der Post zu ihren Antragstellern unterwegs und dürften ihre Not zumindest etwas lindern“, erklärt Landrätin Peggy Greiser.

Mit den ersten Auszahlungen für die bewilligten Anträge ist ab Montag nächster Woche zu rechnen. Aufgrund der hohen Resonanz sei aber derzeit, trotz Aufstockung der personellen Ressourcen in diesem Bereich, von einer Bearbeitungszeit bis zu zwei Wochen auszugehen.

18.05 Uhr: Seit zwei Tagen keine neuen Fälle im Landkreis Gotha

Im Landkreis Gotha gibt es derzeit (Stand 26. März, 18 Uhr) 17 nachgewiesene Corona-Infektionsfälle.

18 Uhr: Keine neuen Fälle in der Wartburgregion

Die Zahl der Corona-Infizierten in der Wartburgregion (Stadt Eisenach und Wartburgkreis) ist (Stand 26. März, 16 Uhr) mit 17 im Vergleich zum Vortag stabil geblieben. Die gute Nachricht, dass es einem der beiden gestern noch intensiv-medizinisch betreuten Patienten im Eisenacher St. Georg-Klinikum besser geht. Er bleibt aber im Krankenhaus. In der besonderen intensiv-medizinischen Betreuung bleibt ein 81-Jähriger aus Eisenach. Neben diesen beiden wird zudem eine 77-Jährige Corona-Patientin mit leichteren Symptomen in der Klinik behandelt. Die Zahl der Menschen in Quarantäne ist um 16 auf 135 angestiegen.

17.55 Uhr: Zweite Abstrichstelle im Unstrut-Hainich-Kreis

Eine zweite Abstrichstelle für Corona-Verdachtsfälle hat der Unstrut-Hainich-Kreis in Bad Langensalza im Kultur- und Kongresszentrum eröffnet. Zunächst nur befristet, am Donnerstag und Freitag. Getestet werden Personen, die gemäß der Kriterien des Robert Koch Instituts (RKI) als Verdachtsfälle einzustufen sind. Ein Abstrich erfolgt ausschließlich nach vorheriger Terminvergabe durch den Fachdienst Gesundheit in der Zeit von 18 Uhr bis 20 Uhr, Tel. 03601 802382.

17.50 Uhr: Fotoserie über das Leben in Thüringen in Zeiten von Corona

Das öffentliche Leben in Thüringen ruht. Wir zeigen in einer Fotoserie, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf den Freistaat und die Menschen hat.

17.30 Uhr: IHK Ostthüringen warnt vor Betrugsmasche mit Corona

Derzeit erhalten Unternehmer in Ostthüringen vermehrt unseriöse Angebote von dubiosen Beratern. Sie bieten ihre Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen für die Beantragung eines Soforthilfe-Zuschusses an. Dafür sollen die Unternehmen einen Vertag unterschreiben, in dem im Kleingedruckten erkennbar ist, dass diese „Hilfeleistung“ mit einem Bearbeitungshonorar von ca. 250 Euro verbunden ist. Die IHK Ostthüringen warnt vor diesen Angeboten, mit welchen die Unternehmer nur "abgezockt" werden sollen.

17.10 Uhr: Thüringer Klinik-Team betreut Covid-19-Patienten in Italien

Thüringen hilft mit bei der Behandlung schwerkranker Covid-19-Patienten in Italien: Wie das Thüringer Gesundheitsministerium auf Anfrage mitteilt, werden die Erkrankten allerdings nicht nach Thüringen geflogen. Vielmehr wird sich in den kommenden Tagen ein Team aus Ärzten und Pflegekräften des Universitätsklinikums Jena auf den Weg in die Lombardei machen.

17 Uhr: Weiterer Fall im Saale-Holzland-Kreis

Im Saale-Holzland-Kreises ist ein weiterer Fall einer Corona-Infektion im Landkreis bekannt geworden. Es handelt sich um einen jungen Mann, der leichte Symptome hatte, inzwischen aber genesen ist. Aktuell sind im Saale-Holzland-Kreis damit 21 Fälle bestätigt. 16 davon gelten als aktive Fälle, 5 Personen als bereits wieder genesen.

16.30 Uhr: Jena bittet Bundeswehr um Hilfe

Die Stadt Jena hat die Bundeswehr um Hilfe bei der Bewältigung der Coronavirus-Krise gebeten. Dabei gehe es um die Bereitstellung von Zelten, die etwa zur Unterbringung von Leichterkrankten in Kliniknähe genutzt werden könnten, berichtet der MDR.

16.05 Uhr: Thüringer Kommunalparlamente dürfen wieder tagen

Die Sitzungen der Kreistage, Stadträte und Gemeinderäte dürfen wieder in Ausnahmefällen stattfinden. Das regelt eine Rundverordnung des Landes, die am Freitag in Kraft tritt. Danach sind nun auch „Sitzungen der Gemeinden und Landkreise sowie deren Verbände“ von dem Versammlungsverbot ausgenommen.

16 Uhr: Zahl der Corona-Fälle im Unstrut-Hainich-Kreis gestiegen

Wieder gestiegen ist die Zahl der Corona-Fälle im Unstrut-Hainich-Kreis. Das Landratsamt vermeldet aktuell auf seiner Homepage zehn Erkrankungen. Fast 300 Menschen sind derzeit vorsorglich in häuslicher Quarantäne.

15.50 Uhr: Drei neue Corona-Fälle in Erfurt

Im Laufe des heutigen Tages hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Erfurt um drei erhöht. Somit beträgt die Gesamtzahl nunmehr 66.

Erstmals seien keine Reiserückkehrer unter den Betroffenen, hieß es in einer Meldung der Stadtverwaltung. Eine Person hatte Kontakt zu einer bereits Infizierten. Bei den beiden anderen sind die Infektionsquellen noch unklar. Die gute Nachricht: Eine weitere Person ist wieder genesen, somit haben nunmehr 14 die Infektion überstanden.

15.40 Uhr: Acht neue bestätigte Covid-19-Fälle im Eichsfeld

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis Eichsfeld , das teilte die Kreisverwaltung am Donnerstagnachmittag mit. Das Gesundheitsamt veranlasse die damit verbundenen notwendigen Maßnahmen. Bisher seien rund 550 Personen durch das Amt per Bescheid unter Quarantäne gestellt worden.

Mit Stand Donnerstag, 8 Uhr, gab es demnach im Landkreis 39 bestätigte Fälle. Drei Patienten befinden sich laut Kreisverwaltung in stationärer Behandlung.

15.30 Uhr: Vierter Todesfall in Thüringen

Im Landkreis Greiz gibt es eine zweite Greizerin, die an den Folgen des Sars-CoV-2/Coronavirus gestorben ist. Das teilt das Landratsamt am Donnerstagnachmittag mit. Sie verstarb am Dienstag und wurde davor vorwiegend im häuslichen Umfeld betreut, wie das Landratsamt schreibt. Die Frau ist damit das vierte Todesopfer in Thüringen.

14.15 Uhr: So viele Menschen werden wegen des Coronavirus in Kliniken behandelt

Das Robert-Koch-Institut hat aktuelle Fallzahlen (Stand Donnerstag, 10 Uhr) zu den Corona-Infizierten veröffentlicht, die in Kliniken behandelt werden. Demnach werden 61 Menschen stationär im Krankenhaus behandelt, 40 davon gelten als schwere Fälle (Aufnahme in die Intensivstation, Beatmung). Rund 80 Personen gelten nach dem Bulletin der Thüringer Landesregierung als genesen.

13.40 Uhr: KMG-Kliniken bitten Bevölkerung um Masken

Aktuell ist in den KMG-Kliniken in Sömmerda, Bad Frankenhausen und Sondershausen auseichend Material für Schutzausrüstungen im Umgang mit Corona-Infizierten vorhanden. Das teilt Franz Meyer, der Leiter der Unternehmenskommunikation mit.

Da das Klinikum vorausschauend arbeiten müsse und das Klinikum Szenarien benachbarter europäischer Länder vor Augen habe, habe man sich dazu entschlossen, die Bevölkerung aufzurufen, FFP3-Masken, die sie möglicherweise als vermeintlichen Schutz gegen eine Corona-Infektion beispielsweise in einem Baumarkt erworben haben, originalverpackt in Kliniken und Arztpraxen abzugeben – selbstverständlich nicht nur in unseren Einrichtungen.

Wichtig sei, dass medizinische Mitarbeiter an möglichst vielen Orten so gut wie möglich geschützt seien.

12.29 Uhr: Neu-Infizierte im Ilm-Kreis aus Neustadt

Im Ilm-Kreis gibt es aktuell 33 bestätigte Corona-Infizierte, drei Patienten befinden sich in stationärer Behandlung in den Ilm-Kreis-Kliniken, sie kommen alle aus dem Quarantäne-Dorf Neustadt am Rennsteig.

Neben den Abstrichstellen in Arnstadt und Ilmenau wird überlegt, darüberhinaus eine Infektionssprechstunde einzurichten, sagte Landrätin Petra Enders (Linke). Vier Medizin-Studenten sollen die Arbeit des Gesundheitsamtes unterstützen und bei ermittelten Kontaktpersonen mit auftretenden Symptomen die Abstriche bei ihnen Zuhause vornehmen. Zwei Erkrankte sind inzwischen wieder gesund.

12.26 Uhr: Zahl der Corona-Fälle im Unstrut-Hainich-Kreis zurückgegangen

Zurückgegangenen ist die Zahl der Corona-Fälle im Unstrut-Hainich-Kreis, dort sind es aktuell nur noch sieben. Laut Homepage des Landratsamtes ist eine Patientin inzwischen wieder gesund. Zwei der sieben Erkrankten müssen im Krankenhaus stationär versorgt werden, die anderen fünf sind in häuslicher Quarantäne.

12.08 Uhr: Bosch entwickelt Covid-19-Schnelltest

Der deutsche Konzern Bosch hat einen Covid-19-Schnelltest entwickelt. Der Test könne zur Differenzialdiagnostik zehn Atemwegserreger gleichzeitig diagnostizieren.

Der Schnelltest liefert laut Bosch schon nach zweieinhalb Stunden ein Ergebnis und soll demnächst medizinische Einrichtungen unterstützen. Der Test könne direkt vor Ort gemacht werden, so entfalle der Transportweg, der oft wertvolle Zeit koste, erklärte das Unternehmen. Infizierte Personen könnten umgehend identifiziert und isoliert werden.

11.34 Uhr: Vier neue Infektionen im Saale-Orla-Kreis nachgewiesen

Das Orlatal bleibt im Saale-Orla-Kreis Schwerpunktgebiet bei den bislang nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Das Landratsamt in Schleiz meldet insgesamt vier neue Fälle.

10.50 Uhr: Weitere Erfurterin mit Coronavirus infiziert

Die Zahl der Corona-Infizierten in Erfurt hat sich um eins erhöht. Somit sind es nunmehr 63 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die Neuinfizierte hatte Kontakt zu Rückkehrern aus Tirol.

10.23 Uhr: 22 Infizierte in Weimar

Im Vergleich zu Dienstag hat sich die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Weimar um zwei auf nun 22 erhöht. Die betroffenen Personen sind zwischen 20 und 90 Jahre alt. Es bleibt bisher bei zwei stationär Aufgenommenen. Rund 500 Personen leben derzeit in häuslicher Isolation.

9.47 Uhr: NOFV-Chef Erwin Bugar hofft auf schnelle Rückkehr in Spielbetrieb

Präsident Erwin Bugar vom Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) hofft auf ein baldiges Ende der Spielpausen in den Ligen. "Ohne Spiele keine Einnahmen. Wir müssen so schnell wie möglich in den Spielbetrieb zurück", sagte Bugar der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). Der 67-Jährige fordert angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation in vielen Vereinen solidarische Maßnahmen. "Wir müssen ran an die Kommunen. Platz- und Stadionmieten und die Pacht für Stadiongaststätten müssen gesenkt werden", betonte Bugar. "Die Verwaltungs- und Berufsgenossenschaft muss Beiträge stunden. Wenn das nicht passiert, sind die Vereine nicht mehr liquide."

9.10 Uhr: Siebter Corona-Fall im Landkreis Nordhausen

Bei der infizierten Person handelt es sich um einen Urlaubsrückkehrer, sie befindet sich in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt nun die Kontaktpersonen.

8.16 Uhr: Schutzwände und Einlasskontrollen: Thüringer Supermärkte in Corona-Zeiten

Die Supermärkte in Thüringen kommen nach Angaben von Lebensmittelketten den verschärften Hygieneanforderungen des Landes zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie nach. Unter anderem sollen Abstandsmarkierungen auf dem Boden, eine Begrenzung der Zahl der sich gleichzeitig im Markt aufhaltenden Kunden und Plexiglasscheiben an den Kassen das Ansteckungsrisiko in den Einkaufsmärkten verringern, wie es von den Handelsketten Globus, Kaufland und Edeka Nordbayern/Sachsen/Thüringen auf Anfrage hieß.

7.53 Uhr: Erzieherinnen befürchten Kürzungen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt die Träger von Kindergärten davor, im Zuge der Corona-Krise zu Lasten der Erzieherinnen zu sparen. "Sollten Kommunen jetzt versuchen, sich gesundzustoßen, wäre das schon schwierig", sagte GEW-Landeschefin Kathrin Vitzthum unserer Zeitung.

7.39 Uhr: Feuerwehren befürchten Engpässe bei Schutzkleidung

Medizinische Schutzkleidung bei den Freiwilligen Feuerwehren in Thüringen ist Mangelware in Zeiten der Coronakrise. Der Umstand, vor dem schon das DRK Rettungsdienst gewarnt hatte, trifft auch für die Thüringer Feuerwehren zu.

7.24 Uhr: Erfurter Tafel schließt doch nicht

Anders, als am Dienstag angekündigt, macht die Erfurter Tafel doch keine Pause bis zum 14. April. Viele junge Leute, die helfen wollten, hätten sich gemeldet. Außerdem unterstützt der ELLA Fahrdienst die Tafel und liefert Lebensmittel an Risikopersonen.

7.17 Uhr: Keine vorzeitigen Haftentlassungen in Thüringen wegen Corona-Krise

In den Thüringer Gefängnissen sind die Corona-Vorsorgemaßnahmen voll angelaufen. Derzeit fehlen ausreichend Nase-Mund-Schutzmasken für Bedienstete in den Haftanstalten. Diese würden vor allem Gefangene vor möglichen Ansteckungen schützen. Schutzhandschuhe und Desinfektionsmittel seien vorerst vorhanden, sagte Jörg Bursian am Mittwoch.

7.09 Uhr: Mann im Ilm-Kreis stirbt an Corona - Feuerwehr bei Quarantäne-Einsatz an Belastungsgrenze

Es gibt den ersten Corona-Todesfall bei einem Bewohner aus dem Ilm-Kreis. Wie das Landratsamt mitteilte, erlag der 57-jährige Mann aus Neustadt, der am Samstag beatmungspflichtig in das SRH Klinikum nach Suhl mit einer Coronavirus-Infektion eingeliefert wurde, am Mittwoch seiner Erkrankung. Mit Stand Mittwoch, 25. März, gibt es 24 Fälle einer bestätigten Coronavirus-Infektion im Ilm-Kreis, die vier neuen Fälle sind nicht aus Neustadt

Seit Sonntag sind die ehrenamtlichen Feuerwehrleute aus Großbreitenbach nonstop im Drei-Schicht-System für die Absperrungen im Quarantäne-Dorf Neustadt im Einsatz, also auch in der Nacht bei minus sechs Grad. Zwei Ortseingänge werden inzwischen aus Mangel an Kräften nur noch von ihnen bestreift, die Durchfahrt von Autos sei aber dort baulich verhindert, an der dritten Absperrstelle am Ortseingang, aus Richtung Großbreitenbach kommend, halten sie aber noch rund um die Uhr Wache. Hier befindet sich der Umschlagplatz für Lieferungen von Essen, Medikamenten, Post.

24. März

21.20 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten erhöht sich im Kyffhäuserkreis

Im Kyffhäuserkreis hat sich Zahl der Corona-Infizierten auf 17 erhöht. Das sind fünf Fälle mehr als am Vortag.

21.15 Uhr: Verbesserung der Straßenbahn-Taktung zum UKJ

Im Gespräch mit dem Jenaer Nahverkehr wurden die Taktzeiten der Straßenbahnen an die Wünsche des Universitätsklinikums erneut angepasst. Mit diese Regelungen kann die Einhaltung des Abstandes zwischen den Passagieren in Stoßzeiten besser garantiert werden.

21.10 Uhr: Earth Hour in Jena abgesagt

Die Aktion Earth Hour, bei der für eine Stunde am Samstag die Straßenlaternen in der Innenstadt ausgeschaltet werden sollten, findet nicht statt. Individuell können natürlich weiterhin die Wohnungsbeleuchtung als Zeichen des Klima- und Umweltschutzes gelöscht werden.

21.05 Uhr: Corona-Drive-in in Jena arbeitet

Der Corona-drive-in unterhalb der Lobdeburg in Jena hat gestern seine Arbeit aufgenommen. Am ersten Tag wurden 80 Personen auf Corona getestet. Nochmals der Hinweis: Termine für diesen Testpunkt werden ausschließlich von der Fieberhotline (03 641-49 33 33) vergeben.

21 Uhr: Und dann kam Corona: Wo das Virus unseren Lesern einen Strich durch die Rechnung machte

Unsere Redaktion hat sich auf den Social-Media-Plattformen umgehört. Welche Zukunftspläne hat Corona bei unseren Lesern durchkreuzt? Das kam dabei raus.

20.40 Uhr: Zahl der Corona-Fälle im Unstrut-Hainich-Kreis gestiegen

Die Zahl der Corona-Fälle im Unstrut-Hainich-Kreis ist aktuell auf acht gestiegen. Darüber informiert das Landratsamt auf seiner Homepage. Die Zahl der Menschen in häuslicher Quarantäne ist in den vergangenen Stunden gesunken. Jetzt sind es 337. In den Mittagsstunden lag sie noch bei 382.

19.30 Uhr: Fast 800 Kinder in Notbetreuung - Kreis wird erweitert

An Thüringens Schulen, an denen es wegen der Corona-Krise derzeit keinen Unterricht gibt, werden inzwischen täglich etwa 800 Kinder betreut. Der Kreis der Kinder, der diese Notbetreuung in Anspruch nehmen kann, wurde nach Angaben des Bildungsministeriums vom Mittwoch jetzt erweitert.

Betreut werden könnten nun auch Kinder, bei denen nur ein Elternteil im Gesundheitswesen oder der Altenpflege arbeite. Die Eltern müssten allerdings eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers vorlegen. Bisher wurden nur Kinder in der Notbetreuung aufgenommen, wenn beide Eltern in diesen Bereichen arbeiten.

19 Uhr: Agrarminister: Probleme durch Einreiseverbot für Erntehelfer

Thüringens Agrarminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) rechnet mit Problemen für die Landwirtschaft, weil Erntehelfer aus einer Reihe von Ländern wegen der Corona-Krise nicht einreisen dürften. Hoff sprach am Mittwoch in Erfurt von einem vom Bundesinnenministerium verhängten Einreiseverbot für Saisonarbeiter, das ohne Abstimmung mit den Bundesländern erfolgt sei. Das betreffe unter anderem Großbritannien, Bulgarien, Rumänien, Polen und Österreich, teilte das Ministerium auf Anfrage mit.

"Dass der Bund nun unabgestimmt eine Einreisesperre verhängt, schafft kein Vertrauen", erklärte der Minister. Dabei werde seit geraumer Zeit darüber diskutiert, dass es ohne Erntehelfer erhebliche Probleme beispielsweise bei der Spargelernte in Deutschland geben werde.

Hoff warb zudem dafür, dass sich Menschen, die Verdienstmöglichkeiten in der Krise suchten, als Erntehelfer meldeten. Das sei unter www.saisonarbeit-in-deutschland.de möglich. Die Agrarbetriebe forderte der Minister auf, attraktive Bedingungen für Saisonarbeiter zu schaffen.

17.20 Uhr: Dritter Todesfall wegen Corona-Infizierung

In Thüringen hat es den dritten Todesfall wegen des Corona-Virus gegeben. Nach zwei Todesfällen in Jena und Greiz ist auch ein Einwohner aus dem Ilm-Kreis am Mittwoch der Krankheit erlegen.

17.10 Uhr: Coronazahlen in Jena steigen weiter

Für Jena liegen aktuell 99 Meldungen über Corona-Erkrankungen vor. Darunter derzeit keine schweren Verläufe. 55 komplett ermittelte Fälle (Quarantäneverfügung, Kontaktpersonen). 7 Personen werden stationär behandelt und 5 Personen sind genesen. An den Folgen des Coronavirus ist derzeit 1 Todesfall in Jena zu beklagen.

17.05 Uhr: Erste Hochbetagte geheilt aus dem UKJ entlassen

Ältere Menschen haben das höchste Corona-Risiko und auch die schwersten Verläufe einer Covid-19-Erkrankung. Entsprechend glüclklich ist man am Uniklinikum Jena darüber, dass gestern und heute auch erstmals hochbetaget Patienten geheilt entlassen werden konnten. "Es erfüllt alle Beteiligten mit großer Freude und Genugtuung, wenn auch über 80-Jährige mit Vor- oder Begleiterkrankung nach zwei Wochen bei guter Gesundheit und mit negativen Virustest nach Hause entlassen werden können", sagt Mathias Pletz, Chef-Infektiologie am Uniklinikum.

17 Uhr: Sechs weitere Menschen in Saalfeld-Rudolstadt infiziert

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt sind mit Stand Mittwoch, 25. März, 25 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das sind sechs Personen mehr als am Vortag.

Drei Patienten werden stationär in den Thüringen-Kliniken behandelt, teilt Peter Lahann vom Landratsamt mit. Derzeit stehen 192 Personen im Landkreis unter Quarantäne.

16.50 Uhr: Zwei neue Fälle in Wartburgregion

Derzeit (Stand 16 Uhr) gibt es in der Stadt Eisenach und dem Wartburgkreis 17 Menschen mit einer nachgewiesenen Infektion mit dem Corona-Virus. Das sind zwei Fälle mehr als 24 Stunden zuvor. Dazu kommen vier Menschen, die nach einer überstandenen Infektion als gesund gelten. Zwei Patienten werden intensiv-medizinisch im Eisenacher St. Georg-Klinikum behandelt – ein 47-Jähriger aus dem Kreisgebiet und nun ein 81-Jähriger aus Eisenach. Bei einem weiteren Infizierten dient der Klinikaufenthalt der Abklärung der Schwere der Erkrankung.

Bei der Veröffentlichung der Zahlen verzichtet der Kreis allerdings nun auf eine Unterteilung in Nordkreis, Südkreis und Stadt Eisenach, sondern gibt trotz des großen Interesses der Bevölkerung und anders als bisher daran nur noch Gesamtzahlen für die Region heraus. Die Zahl der Quarantänefälle ist auf 119 gesunken.

16.40 Uhr: Zwei Corona-Infizierte in Königsee

In Königsee (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) gibt es die ersten beiden bestätigten Corona-Fälle. Es handelt sich um ein Ehepaar, die Frau arbeitet in der Stadtverwaltung. Beide sind in klinischer Behandlung im Saalfelder Krankenhaus. Bürgermeister Marco Waschkowski sieht die weitere Arbeitsfähigkeit in der Stadtverwaltung optimistisch: "Spätestens ab Montag sind wieder alle Abteilungen besetzt". Die betroffene Kollegin fehlte krankheitsbedingt schon seit zehn Tagen.

16.30 Uhr: Thüringer Gymnasiasten bekommen mehr Zeit für Abi-Prüfungen

Nach einem Ende der Zwangspause an Thüringer Schulen wegen der Corona-Pandemie sollen den Abiturienten drei bis vier Wochen Zeit bis zu den Prüfungen bleiben. „Die Schüler sollen ausreichend Zeit zur Vorbereitung bekommen - im schulischen Kontext“, sagte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

16.15 Uhr: Gesundheitsministerium beginnt mit der Verteilung von Schutzausrüstungstellen

Laut Gesundheitsministerium häufen sich in Thüringen Hilferufe nach Schutzausrüstungen. Dazu Gesundheitsministerin Heike Werner: „Der globale Markt für persönliche Schutzausrüstung ist durch die Coronavirus-Epidemie extrem angespannt. Täglich erhalte ich aus allen Ecken Thüringens Hilferufe, weil die Vorräte an Masken, Handschuhen, etc. zur Neige gehen. Deshalb bin ich sehr froh, dass die ersten Lieferungen nun im Landesamt für Verbraucherschutz eintreffen und die zentrale Verteilung begonnen hat. Optimistisch stimmt mich auch, dass einige Firmen mit Produktionsstätten in Thüringen derzeit ihre Produktion umstellen, so dass zusätzliche Schutzausrüstungen in den nächsten Tagen zur Verfügung stehen. Trotzdem muss ich noch um Geduld und Verständnis bitten. Die gemeldeten Bedarfe werden priorisiert, nicht alle Wünsche können sofort erfüllt werden.“

Die beschafften Produkte würden zentral vom Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz an die Kliniken, den Öffentlichen Gesundheitsdienst, den Pflegebereich, Diagnostiklabore und weitere medizinische Einrichtungen verteilt. Außerdem wurde heute im Interministeriellen Arbeitsstab (IMAS) über die bisherigen Schritte informiert, damit auch die anderen Ressorts für ihre Verantwortungsbereiche wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste die notwendigen Maßnahmen ergreifen können.

15.50 Uhr: Mittlerweile 62 Coronapatienten in Erfurt

Im Laufe des Tages hat sich die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bei einer dreiköpfigen Familie handelt es sich um Rückkehrer aus Madrid, eine Frau ist in Koblenz mit dem Virus in Kontakt gekommen. Die Recherche zu den fünf neu Infizierten, die heute Morgen bereits gemeldet wurden, ergab, dass sich ein Mann wohl in einer Kaserne angesteckt hat.

Stand 13 Uhr befanden sich 752 Personen in Quarantäne, 174 davon sind Erkrankte und Kontaktpersonen, 578 sind Reiserückkehrer. Weiterhin liegt die Zahl der bereits Genesenen bei acht.

15.30 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gestiegen

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen hat es in den letzten 24 Stunden drei bestätigte Neuinfektionen gegeben. Damit steigt die Gesamtzahl der bisher Erkrankten mit Laborbestätigung auf 22. Drei Personen seien wieder genesen, informierte das Landratsamt.

15.20 Uhr: Zwei Männer aus der Wartburg-Region wegen Coronavirus auf Intensivstation

Mit Stand vom späten Mittwochmittag werden nun zwei Menschen, die mit Corona-Virus infiziert sind, im Eisenacher St. Georg-Klinikum intensiv-medizinisch betreut.

hat sich nun nach Informationen dieser Zeitung auch der Zustand eines 81-jährigen Eisenacher so verschlechtert, dass er ins Klinikum eingewiesen werden musste.

15.10 Uhr: Stadt Jena erlässt wegen Corona-Krise geschlossenen Geschäften Sondernutzungsgebühr

Die Stadt Jena erlässt allen Verkaufsstellen und Einrichtungen, die aufgrund der Corona-Krise schließen mussten, die Sondernutzungsgebühr für Klappaufsteller, Warenauslagen u.ä. auf kommunalen Flächen für den Monat April 2020. Die Hilfe ist unbürokratisch. Ein Antrag muss nicht gestellt werden. Die Sondernutzungsgebühr wird im April nicht abgebucht bzw. soll nicht überwiesen werden.

Das gilt für alle Geschäfte und Einrichtungen, die aufgrund der Allgemeinverfügung "Schließung von Verkaufsläden und Einrichtungen" vom 20. März 2020 nicht öffnen dürfen.

15 Uhr: Zweiter Todesfall und inzwischen 70 Corona-Infizierte im Kreis Greiz

In Thüringen gibt es offenbar einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Frau kommt aus dem Kreis Greiz. Ersten Angaben des Greizer Landratsamts vom Mittwoch war zunächst noch nicht klar gewesen, ob tatsächlich eine Covid-19-Erkrankung zu dem Tod geführt habe. Die gestorbene Person sei aber positiv getestet worden. Das geht aus dem Bulletin der Thüringer Landesregierung vom Mittwoch hervor. Laut ersten Angaben aus dem Landratsamt soll es sich um eine ältere Frau handeln.

Die Zahl der Menschen, die sich im Kreis Greiz mit dem Virus infiziert hat, stieg am Mittwoch erneut auf inzwischen 70 Fälle, Das sind noch einmal elf mehr als am Dienstagvormittag. Mit Stand Montagabend waren davon acht Menschen wieder genesen.

14.45 Uhr: Preisverleihung des Apolda European Design Award 2020 abgesagt

Die für den 9. Mai 2020 geplante Preisverleihung des Apolda European Design Award 2020 wird abgesagt. Darüber informierten die Veranstalter – Kreis Weimarer Land, Kreisstadt Apolda und Wirtschaftsförder-Vereinigung Apolda/Weimarer Land e. V. Auf Grund der aktuellen Situation, der derzeit gültigen Allgemeinverfügungen und da keiner weiß, wie es in den nächsten Wochen und Monaten weiter geht, hätten die Verantwortlichen die Absage der Preisverleihung beschlossen.

Abgesagt wird ebenfalls die für den 4. Juli 2020 vorgesehene Modenacht. Hier würden die aktuellen Kollektionen der Textil- und Strickbetriebe der Region und die Outfits des Apolda European Design Award gezeigt werden.

14.40 Uhr: Zahl der Corona-Erkrankten im Eichsfeld weiter gestiegen

Die Anzahl der an Covid-19 erkrankten Personen steigt im Eichsfeld auf nunmehr 31. In den vergangenen 24 Stunden seien acht Neuerkrankungen festgestellt worden. Bei drei der 31 Patienten verzeichne das Gesundheitsamt einen schweren Verlauf, eine Person befinde sich weiterhin in stationärer Behandlung.

14.35 Uhr: Keine neuen Erkrankungen im Unstrut-Hainich-Kreis

Im Unstrut-Hainich-Kreis gibt es keine neuen Erkrankungen, aber die Zahl der Menschen, die zuhause in Quarantäne sind, steigt weiter an. Stand Mittwoch, 13.45 Uhr, betrifft dies nun 382 Leute und damit 33 mehr als am Dienstag. An Corona erkrankt sind weiterhin sieben Personen. Davon befinden sich zwei in stationärer Behandlung, fünf sind in häuslicher Quarantäne.

14.20 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten im Saale-Holzland-Kreis hat sich erhöht

Die Zahl der Corona-Infizierten im Saale-Holzland-Kreis erhöht sich auf 20. Bislang befinden sich alle Patienten in häuslicher Quarantäne, niemand musste im Klinikum aufgenommen werden.

13.43 Uhr: Zweiter Corona-Toter

In Verbindung mit dem Coronavirus gibt es in Thüringen einen zweiten Todesfall. Wie aus der täglichen Statistik der Landesregierung hervorgeht, starb im Kreis Greiz in den letzten 24 Stunden ein Patient, der mit dem Virus infiziert war. Am Freitag war ein 83-Jähriger in Jena gestorben, bei dem ebenfalls eine Infektion nachgewiesen wurde.

Der Statistik zufolge werden in Thüringen drei Patienten mit schweren Verläufen in Krankenhäusern behandelt. 64 mit dem Corona-Virus Infizierte sind wieder genesen. Bis Mittwochmittag meldeten die Kreise und kreisfreien Städte in Thüringen 449 Corona-Infektionen.

13 Uhr: Eisenacher Theater-Schneiderei produziert Mundschutze

Aus alten, kochfesten Betttüchern fertigen die Schneider des Eisenacher Theaters Mundschutze für das Eisenacher Klinikum. Klinikums-Geschäftsführer Thomas Breidenbach ist begeistert: „Diese Mundschutze sind von der Hygiene und Nutzbarkeit so gut, dass wir sie sogar im OP einsetzen könnten.“ Solange das Theater pausiert und der Bedarf besteht, nimmt das Theater gern weitere kochfeste Bettwäsche oder Baumwollband (zwei Zentimeter breit) als Spenden entgegen.

11.22 Uhr: Mitarbeiterin der Seniorenresidenz in Triptis corona-positiv getestet

Eine Mitarbeiterin der Awo-Seniorenresidenz Triptis ist positiv auf Corona getestet worden. Alle Kontaktpersonen werden nun identifiziert. Sie sollen im Laufe des Nachmittags vom Gesundheitsamt des Saale-Orla-Kreises getestet werden.

10.06 Uhr: Zahl der Infizierten in Erfurt weiter angestiegen

Die Stadt Erfurt meldet am Mittwochmorgen vier neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus. Damit ist die Gesamtzahl auf mittlerweile 57 angestiegen.

Wie und wo sich die vier Personen angesteckt haben, ist laut Stadtverwaltung derzeit noch unklar.

Positiv sei festzuhalten, dass es nach wie vor keine schweren Krankheitsverläufe in Erfurt gebe. Zudem seien mittlerweile acht Personen wieder genesen, nur eine befindet sich derzeit in stationärer Quarantäne.

9:10 Uhr: Auswirkungen der Kontaktsperre auf Kinder

"Die Gesamteffekte der aktuellen Kontaktsperren auf die seelische Gesundheit lassen sich derzeit nicht einschätzen, da es sich um eine historisch neue Situation handelt", erklärt der Ekkehart D. Englert, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Helios Klinikum Erfurt. Digitale Medien helfen, soziale Kontakte können über die Medien fortgesetzt werden. "Aus wissenschaftlichen Untersuchungen ist bekannt, dass die psychischen Auswirkungen von Quarantäne umso negativer sind, je weniger die Betroffenen über die konkreten Gründe der Isolation und deren Dauer wissen. Mein Tipp an die Eltern ist: Sprechen Sie mit Ihren Kindern in altersangemessener Weise über die Corona-Pandemie! Auch auf YouTube gibt es schöne und kindgerechte Aufklärungsvideos", so Dr. Englert.

Größtes Problem sei der Verlust der Tagesstruktur. Der Experte empfiehlt feste Uhrzeiten für Aufstehen, Frühstück, Spaziergänge, Lernen, Mittagessen usw., körperliche Betätigung an der frischen Luft, ausreichend Freizeit und auch gemeinsame Aktivitäten.

8.25 Uhr: Polizei kontrolliert in Neustadt nun auch Schleichwege

Im Ilm-Kreis gibt es seit Dienstagmorgen 20 bestätigte Corona-Fälle, davon kamen vier weitere aus dem seit Montag unter Quarantäne stehenden und abgesperrten Rennsteigort Neustadt. Es gibt bereits Beobachtungen, dass Bürger aus Neustadt über Waldwege den Ort verlassen und sich zum Einkaufen nach Großbreitenbach begeben. Das sei eine Straftat und werde auch geahndet, weil sie damit andere Menschen gefährden, wie zum Beispiel die Helfenden vor Ort. Es würden jetzt auch die Schleichwege durch die Polizei kontrolliert.

8.20 Uhr: Erfurter Kliniken sind für mögliche Corona-Welle gerüstet

Die Zahl der Corona-Infektionen in Erfurt hat sich um acht auf 53 erhöht. Die Verläufe sind bislang eher leicht, doch die Mediziner blicken voller Anspannung auf die kommenden Tage. Mehr als 100 Beatmungsplätze sind in Erfurt innerhalb von 24 Stunden aktivierbar.

8.11 Uhr: Nur noch Personen mit Symptomen werden getestet

Das Robert Koch-Institut hat seine Kriterien zur Verdachtsabklärung angepasst. Demnach sollen nur Personen mit Symptomen auf das Coronavirus getestet werden, insbesondere solche, die zu einer Risikogruppe gehören. Zu den Fällen, die weiterhin labordiagnostisch abgeklärt werden, gehören Personen mit akuten respiratorischen Symptomen, die in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten. Der Aufenthalt in einem Risikogebiet spielt dabei keine Rolle mehr. Ferner soll ein Test erfolgen, wenn es klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie gibt.

In den Empfehlungen werden jetzt auch Beschäftigte in Arztpraxen, im Pflegebereich und Krankenhaus besonders berücksichtigt. Dort Tätige müssen bei akuten respiratorischen Symptomen auf das SARS-CoV-2 getestet werden.

7.48 Uhr: Abschied nehmen fällt in Zeiten von Corona besonders schwer

Menschen, die in diesen Tagen Angehörige zu Grabe tragen müssen, haben es besonders schwer. Es ist ein Ausnahmezustand im Ausnahmezustand. Die strengen Kontaktregelungen, die eine Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen sollen, gelten auch für Trauerfeiern und Beerdigungen.

7.28 Uhr: Wie Jena italienische Verhältnisse verhindern will

In Jena gilt bereits seit Sonntag das Kontaktverbot. Die Stadt war Vorreiter beim Verhängen von Sicherheitsmaßnahmen, weist aber trotzdem die meisten Corona-Fälle in Thüringen auf. Wir haben mit Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) gesprochen - am Telefon, weil er unter Quarantäne steht. Er geht davon aus, dass das Maßnahmenpaket nicht komplett zum 19. April beendet werden kann. Zudem spricht er über Pläne, weitere Krankenhaus-Kapazitäten zu schaffen. Eine schlechte Nachricht gibt es auch für Fans des FC Carl Zeiss Jena.

6.50 Uhr: Zahl der Erkrankten im Weimarer Land steigt auf 15

Im Weimarer Land sind mittlerweile 15 Personen erkrankt, neun davon männlich, sechs weiblich. 130 enge Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne (davon 120 von Montag sowie zehn weitere von Stand Dienstagnachmittag, 16 Uhr). 270 Reiserückkehrer aus Risikogebieten befinden sich auf Grund der Allgemeinverfügung derzeit in häuslicher Absonderung.

6.38 Uhr: 20 Infizierte in Weimar

20 Personen wurden in Weimar positiv auf COVID-19 getestet. 538 Personen befinden sich in Quarantäne (weitere 104 Personen konnten mittlerweile die Quarantäne verlassen). Derzeit wartet die Stadt noch auf 104 Laborergebnisse.

5.25 Uhr: Coronakrise sorgt bei Jenoptik für weniger Aufträge

Der Vorstand der Jenoptik AG rechnet im ersten Halbjahr mit negativen Auswirkungen der Coronakrise auf das Geschäft des Jenaer Technologiekonzerns. Grund seien vor allem geringere Aufträge durch verschobene Projekte der Automobilindustrie, teilte der Vorstand am Mittwoch bei der Vorlage der Geschäftsbilanz für 2019 in Jena mit. Jenoptik stellt Automatisierungstechnik und Laser für die Autoindustrie her, die derzeit ihre Produktion stark zurückgefahren hat. Bereits am Dienstag hatte das börsennotierte Thüringer Unternehmen die Erwartungen für 2020 gedämpft.

24. März

21.00 Uhr: Jena weitet Laborkapazität für Corona-Test deutlich aus

Die Stadt Jena weitet die Kapazität der Labore für den Corona-Test deutlich aus. Damit folge man einer Empfehlungen von Virologen, sagte am Dienstag Bürgermeister Christian Gerlitz (SPD). Man müsse viel mehr testen, um bisher unerkannte Fälle zu entdecken. Viele Erkrankungen wären aktuell nicht mehr auf die Rückkehrer aus Risikogebieten zurückzuführen.

20.30 Uhr: Weimarer Spiegelzelt fällt aus

Sieben Wochen Musik, Kabarett, Unterhaltung. So war es von langer Hand geplant, und so ist es seit mittlerweile 16 Jahren üblich in Weimar. Doch jetzt ist klar: Das Köstritzer Spiegelzelt 2020 entfällt. Die Absage aller Veranstaltungen sei unausweichlich, weil diese „in den prognostizierten Krisenzeitraum Mai/Juni fallen werden“, betont Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine. Verschieben geht nicht, weil beim Spiegelzelt so gut wie jeden Abend ein anderer Künstler auf der Bühne steht und im September und Oktober die Nächte zu kühl wären für die Auftritte im Zelt. Mehr Informationen dazu hier.

20.00 Uhr: Soforthilfeprogramm mit riesigem Zuspruch

Die Soforthilfe für in wirtschaftliche Not geratene Kleinunternehmen stößt in Thüringen auf große Nachfrage. Innerhalb von knapp einem Tag seien bereits rund 500 Anträge bei der Thüringer Aufbaubank eingegangen, hunderte weitere bei den Kammern, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Dienstag in Erfurt. Alle Informationen und Anträge zum Download finden Sie hier.

19.00 Uhr: Der Jenaer Nahverkehr reduziert drastisch sein Angebot

Alle Fahrten auf den Straßenbahnlinien 3, 4 und 5 entfallen von Mittwoch an. So fährt die wichtige Die Linie 1 (Naumburger Straße – Lobeda-Ost) von 5 Uhr (am Wochenende und an Feiertagen ab 7 Uhr) bis 21 Uhr im 30-Minuten-Takt, von 21 Uhr bis 5 Uhr (am Wochenende und an Feiertagen bis 7 Uhr) im 60-Minuten-Takt. Die Entrüstung ist auch bei den Mitarbeitern des Universitätsklinikums groß. Viele nutzen die Tram, wurden aber über die Veränderungen nicht informiert.

18.15 Uhr: Im Kreis Gotha wurden am Abend 17 Infizierte gemeldet

Die Zahl der Corona-Infizierten ist im Landkreis Gotha am Dienstag leicht auf 17 gestiegen. Am Vortag waren es positive 14 Corona-Fälle.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass ab Donnerstag die Corona-Eindämmungsverordnung in Kraft tritt. Danach sind Kontakte zu Menschen außer den Angehörigen des eigenen Haushalts auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreise von Haushaltsangehörigen gestattet.

18.10 Uhr: Kindergarten- und Hortbeiträge werden erstattet

Das Thüringer Kabinett hat heute die Grundsatzentscheidung getroffen, dass die Elternbeiträge für Kindergärten und Horte für die Zeit der derzeitigen Schließungen den Kommunen und freien Trägern erstattet werden. Die Entscheidung macht es nun möglich, dass Eltern in Thüringen keine Gebühren für die Zeit der Schließung zahlen müssen. Weitere Informationen finden Sie hier.

18.01 Uhr: Mehr als 50 Menschen inzwischen wieder gesund

Nach Angaben der Landesregierung gibt es inzwischen 52 Menschen, die nach einer Corona-Infektion wieder gesund sind, davon allein 19 seit gestern.

17.48 Uhr: Nun 93 Erkrankte in Jena

Für Jena gibt es nun 93 bestätigte Erkrankungen vor. Darunter gibt es derzeit keine schweren Verläufe.

17.30 Uhr: Neuer Corona-Fall im Unstrut-Hainich - 4 Erkrankte der Wartburg-Region im Krankenhaus

Zwei mit dem Coronavirus infizierte Patienten wurden im Unstrut-Hainich-Kreis bislang stationär im Krankenhaus aufgenommen. Stand Dienstag 17.15 Uhr gab es im Landkreis sieben Menschen mit einer Infektion – einen mehr als am Montag. Fünf davon befinden sich in häuslicher Quarantäne. Weitere 349 Personen, und damit 56 mehr als am Montag sind vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Bislang gibt es im Kreis noch keine Todesfälle und auch keine Menschen, die als genesen gelten.

15 Menschen - und damit einer mehr als am Vortag - sind in Eisenach und dem Wartburg-Kreis nachgewiesen mit dem Corona-Virus, teilt das Gesundheitsamt für Wartburgkreis und Stadt Eisenach mit. Vier Menschen sind nach einer überstandenen Infektion als gesund eingestuft. In behördlich angeordneter Quarantäne befinden sich 137 Menschen. Diese Zahl ist damit binnen 24 Stunden um 51 deutlich in die Höhe geschnellt.

17.19 Uhr: Die aktuelle Lage zu Corona in Thüringen und den Folgen per Newsletter

Über den aktuellen Überblick zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen informieren wir Sie täglich früh und abends per Newsletter

16.26 Uhr: Erster Corona-Patient im Weimarer Klinikum strengstens isoliert

Am Weimarer Sophien- und Hufeland-Klinikum wird seit Montagabend der erste Corona-Fall behandelt. Die betroffene Person werde unter strengsten Isolationsbedingungen auf der eigens für solche Fälle geschaffenen Station medizinisch versorgt, hieß es auf Anfrage unserer Zeitung. Nähere Informationen zu Geschlecht, Alter und schwere der Erkrankung gab das Klinikum nicht.

16.00 Uhr: Weitere Urlaubsrückkehrer in Erfurt positiv auf Corona getestet

Im Laufe des Dienstags ­– von 6 Uhr bis 15 Uhr – sind laut Stadt Erfurt weitere acht Personen mit einem positiven Test auf das Coronavirus zu vermelden. Dabei handelt es sich erneut um Rückkehrer aus Tirol (3), drei sind Familienmitglieder zu einer bereits infizierten Rückkehrerin aus Österreich, eine Person hat sich auch in Österreich infiziert, bei einer weiteren ist die Infektionsquelle bislang unbekannt. Derzeit befinden sich 704 Personen in Quarantäne, 542 sind Reiserückkehrer, 162 sind Erkrankte und ihre Kontaktpersonen.

15.50 Uhr: Bürgerbeauftragter ermahnt Politik

Thüringens Bürgerbeauftragter Kurt Herzberg warnt vor einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft. „Ich erlebe Wut, Frust, Sprachlosigkeit und Entfremdung, aber auch dass die Erwartungen an staatliches Handeln unrealistisch und überzogen sein können“, berichtete Herzberg aus seinem Arbeitsalltag. Wenn Menschen sich durch das Handeln der Verwaltung nicht respektiert und ernst genommen fühlten, staatliches Handeln nicht mehr verstehen und Konfliktlösungen nahezu ausschließlich über Gerichtsentscheidungen gesucht würden, stelle sich für die Betroffenen die „Vertrauensfrage“ gegenüber dem demokratischen Rechtsstaat ganz existenziell. Mehr dazu lesen Sie hier

15.48 Uhr: Saale-Orla-Kreis: Pandemiestabs-Chef bittet um Blutspenden

Im Saale-Orla-Kreis gibt es keine neuen Corona-Fälle. Doch der Pandemiestabs-Chef appelliert derweil an die Bevölkerung, Blut zu spenden.

15:45 Uhr: Zahl der Infizierten im Altenburger Land seit gestern verdoppelt

Die Zahl der Menschen, die sich im Altenburger Land mit dem Corona-Virus infiziert haben, hat sich seit gestern verdoppelt. Demnach zählt das Gesundheitsamt aktuell 16 Infizierte. Ein älterer Mann und eine Frau werden derzeit stationär im Klinikum Altenburger Land behandelt. Fünf Personen gelten inzwischen als genesen.

14.50 Uhr: Coronafallzahlen steigen im Eichsfeld auf 23 an

Seit dem Wochenende ist die Gesamtzahl der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Eichsfeld auf 23 angestiegen. Von Montagvormittag bis Dienstagvormittag seien 4 Neuinfektionen festgestellt worden. Zwei Patienten befinden sich derzeit in stationärer Behandlung, bei einem davon zeige sich ein schwerer Krankheitsverlauf.

Weiterhin sind alle Reiserückkehrer, die ab dem 10. März 2020 aus vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten (ständige Aktualisierung eingeschlossen) eingereist sind, verpflichtet, die häusliche Quarantäne einzuhalten und das Gesundheitsamt des Landkreises Eichsfeld zu kontaktieren. Darüber hinaus sind Personen, die wissentlich Kontakt zu einem bestätigten Erkrankungsfall hatten, aufgefordert, sich beim Gesundheitsamt zu melden.

14.40 Uhr: Zwei neue Fälle im Landkreis Sömmerda

Zwei Neuinfektionen mit dem Corona-Virus wurden vom Landratsamt Sömmerda gemeldet. Somit gibt es im Landkreis insgesamt acht Personen, bei denen die Infektion durch ein positives Abstrich-Ergebnis nachgewiesen worden ist. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.

14 Uhr: Thüringen setzt Kontaktverbot um

Thüringen wird ab Mittwoch, 0 Uhr, das zwischen Bund und Ländern verabredete Kontaktverbot per Rundverordnung umsetzen. Eigene Verfügungen der Landkreise und kreisfreien Kommunen sind nicht notwendig. Das kündigte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) in einer Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung an. Zudem beschloss die Landesregierung, dass allen Eltern, die ihre Kinder gerade nicht betreuen lassen können, die Beiträge erlassen werden. Die gesamte Verordnung lesen Sie hier.

14.00 Uhr: FC Carl Zeiss Jena bietet Einkaufsservice an

Der FC Carl Zeiss Jena bietet in einer gemeinesamen Aktion mit dem Fanprojekt einen Service für Einkäufe und Besorgungen in Jena an. Angestellte von FCC und Fan-Projekt, aber auch Trainer und Spieler sind mit Hilfe der Kooperationspartner in und um Jena unterwegs. Mit etwas Glück steht also der Lieblingsspieler plötzlich vor der eigenen Haustür:

13.55 Uhr: Tiefensee: Wirtschaftliche Situation Thüringens "äußerst kritisch"

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat die aktuelle wirtschaftliche Situation als "äußerst kritisch" bezeichnet. Er erwarte "starke Einbrüche im Wachstum und Umsatz", etwa wie in den Jahren 2008 und 2009. "Damals hat es eine Erholungszeit von fünf Jahren gebraucht“, erklärte er im Anschluss an die Kabinettssitzung.

Bisher seien 500 Anträge für Soforthilfe eingegangen. Das Programm war am Montag gestartet worden.

13.50 Uhr: Weiterer Fall im Saale-Holzland-Kreis

Dem Gesundheitsamt des Saale-Holzland-Kreises ist ein weiterer Fall einer Corona-Infektion im Landkreis bekannt geworden. Es handelt sich um einen jungen Mann, der sich in häuslicher Quarantäne befindet. Aktuell sind im Saale-Holzland-Kreis damit 18 Fälle bestätigt.

13.48 Uhr: Baby-Nachrichten in schweren Corona-Zeiten in Jena

Niedliche Nachrichten in schweren Zeiten, meldet das Universitätsklinikum in Jena. Seit dem Umzug der Geburtsmedizin Ende 2016 nach Lobeda haben mehr als 5000 Babys dort das Licht der Welt erblickt.

Und das hier ist Baby 5000: Friedrich Gebhard. Schon am 16. März ist der kleine Mann auf die Welt gekommen, 2945 Gramm leicht. Den Mitarbeitern der Geburtsmedizin ist nun aufgefallen, dass er ein besonderes Jubiläumsbaby ist.

13.45 Uhr: Missbrauchsbeauftragter Rörig: Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen konsequenter führen

Auch den Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs bewegt die Corona-Krise, persönlich und als Amtsinhaber. Denn: "Die starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens können die Gefahr für Gewalt in der Familie insgesamt und auch für sexuellen Kindesmissbrauch erhöhen. Eine mögliche Gefährdungslage oder Zuspitzung einer familiären Krisensituation wird noch schwerer bemerkt werden, ein Kind in Not noch leichter aus dem Blick geraten. Es ist wichtiger denn je, innerfamiliär nicht wegzuschauen, sondern zu handeln, wenn ein Verdacht oder ein 'komisches Gefühl' besteht. Gerade in Zeiten physischer Distanz darf schützende soziale Nähe und Verantwortung nicht aufgegeben werden", so Rörig.

Anlass ist die heutige Bekanntgabe der Polizeilichen Kriminalstatistik 2019 durch Bundesinnenminister Horst Seehofer. Er sei äußerst besorgt über das erneut sichtbare Ausmaß von sexuellem Kindesmissbrauch und den deutlichen Anstieg bei sogenannter Kinderpornografie, so Rörig.

13.42 Uhr: Nun Selbststudium: Bildungszentrum für Polizisten in Meiningen geschlossen

Künftige Thüringer Polizisten absolvieren derzeit ihre Ausbildung im Selbststudium. Wegen der Corona-Pandemie ist das Bildungszentrum der Polizei in Meiningen geschlossen worden. Mehrere Hundert Absolventen und Studierende müssen in Heimarbeit ihre Ausbildung fortsetzen.

12.48 Uhr: Uniklinikum setzt Behandlung von Krebspatienten uneingeschränkt fort

"Bei aller Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus: Das darf nicht die Bekämpfung einer bereits existierenden Krebserkrankung gefährden", sagt Professor Andreas Hochhaus, Direktor der Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie der Klinik für Innere Medizin II am Uniklinikum Jena (UKJ). Von unnötigen Unterbrechungen oder Verschiebungen der Therapien rät der Hämatologe ab. "Am UKJ finden alle erforderlichen Therapien selbstverständlich ohne Einschränkungen statt", betont er. Das betrifft auch die Strahlentherapie in der Innenstadt. Lediglich reine Nachsorgetermine werden verschoben.

12.30 Uhr: Neustadt: Bürger umgehen Quarantäne über Waldwege

In Neustadt am Rennsteig, dem ersten Thüringer Ort, der komplett unter Quarantäne gestellt wurde, umgehen einige Bewohner die Maßnahmen. Demnach wurde beobachtet, dass Bürger über Waldwege den Ort verlassen und sich zum Einkaufen nach Großbreitenbach begeben. Das sei eine Straftat und werde auch geahndet, warnt Landrätin Petra Enders (Linke) eindringlich.

12.25 Uhr: Corona-Krise: Taubert sieht massive Belastung des Thüringer Haushalts

Finanzministerin Heike Taubert schließt neue Schulden im Zuge der Corona-Krise nicht aus. „Bisher sind schon Mehrausgaben in dreistelliger Millionenhöhe absehbar.“ Allein das gerade angelaufene Soforthilfeprogramm für kleinere und mittlere Unternehmen werde bis zu 160 Millionen Euro kosten.

12.20 Uhr: Zoll weitet mobile Postabfertigung aus

Postsendungen mit einem Warenwert von mehr als 1000 Euro, die beim Zoll liegen, können vorübergehend auch von daheim abgefertigt werden. Das teilte ein Sprecher des Erfurter Hauptzollamtes am Dienstag mit. Die Anmeldung im sogenannten Atlas-Zollsystem bleibe aber unverzichtbar.

Damit können vor allem Firmen unkomplizierter an ihre Sendungen kommen, als das bisher der Fall ist. Denn diese verfügen, heißt es vom Zoll-Sprecher, in der Regel über die spezielle Software für die Zollanmeldung.

Privatpersonen profitieren von der Regelung allerdings nicht. Sollte deren Warenwert im Paket 1000 Euro übersteigen, empfiehlt der Zollsprecher, die zuständige Dienststelle schnellstens zu kontaktieren. In der Regel liege der Warenwert bei privaten Paketsendungen allerdings unter der Grenze von 1000 Euro.

Damit wird im Zuge der Corona-Krise ein ohnehin neues System direkt auf die Probe gestellt. Die Pilotphase für die heimische Postabfertigung war im Januar zu Ende gegangen. Seit 1. Februar 2020 wurde das System in den Regelbetrieb überführt. Deshalb, so der Erfurter Zollsprecher, liegen bisher auch keine Zahlen zur Nutzung vor.

12.15 Uhr: Uni Jena genehmigt Urlaubssemester für Kampf gegen Corona

Das Robert Koch-Institut (RKI) sucht im Auftrag der Bundesverwaltung nach Freiwilligen, die sich dem Krisenmanagement zur Eindämmung von COVID-19-Erkrankungen anschließen wollen. Die Freiwilligen sollen als "Containment Scouts" bei einer Landesstelle ihrer Wahl oder den zuständigen lokalen Gesundheitsämtern eingesetzt werden. Zu ihren Aufgaben zählt die telefonische Befragung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten, um mögliche Infektionswege nachzuvollziehen. Der Aufruf des RKI richtet sich vor allem an Studierende, die bereit sind, ein Urlaubssemester einzulegen. Die Universität Jena unterstützt den Aufruf, indem sie ihren Studierenden, die dieser Tätigkeit in den kommenden Monaten nachgehen wollen, ein Urlaubssemester genehmigt. Studierende müssen dafür einen ausgefüllten Urlaubsantrag sowie eine Kopie der Vereinbarung mit der jeweiligen Gesundheitsbehörde beim Studierenden-Service-Zentrum der Universität einreichen.

Die Tätigkeit ist zunächst auf sechs Monate befristet. Interessierte können sich noch bis 31. März mit ihrem Lebenslauf, der Kopie ihres Personalausweises und ggf. einer Studienbescheinigung beim Bundesverwaltungsamt bewerben. Weitere Informationen finden sich unter: https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/RKI-BVA-2020/index.html.

12.15 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten in Greiz steigt weiter

Die Zahl der Corona-Infizierten ist im Landkreis Greiz auf insgesamt 59 gestiegen. Das teilte das Landratsamt am Dienstagvormittag mit. Das sind noch einmal neun mehr als am Vortag. Mit Stand Montagabend waren 311 Quarantäne-Anordnung erteilt.

Warum es im Landkreis Greiz im Vergleich zu anderen Regionen in Thüringen so viele Infizierte gibt (Saale-Holzland-Kreis: 17 Infizierte, Altenburger Land: 8, Jena: 90, alles Stand Montag), dazu könne man nur Vermutungen anstellen, schreibt das Landratsamt auf Nachfrage. Nach Meinung des Gesundheitsamtes seien die jetzt positiv Getesteten offenbar auf zwei, unabhängig voneinander stattgefundene, größere private Feiern zurück zu führen und auch die Erkrankungen im Landratsamt Greiz hätten vermutlich zum Streuen der Infektion beigetragen.

12.01 Uhr: 30 Abstrichzellen für Laborproben in Thüringen

Die Zahl der Abstrichstellen für Laborproben von möglichen Coronaverdachtsfällen in ganz Thüringen hat sich auf 30 erhöht. Zu finden sind sie flächendeckend über das ganze Land verteilt in 20 Städten. Betrieben werden sie laut Kassenärztlicher Vereinigung von niedergelassenen Ärzten, medizinischen Versorgungszentren, Labors und Kliniken. Die Koordination obliegt dem ärztlichen Bereitschaftsdienst, zu erreichen über die regionalisierte Telefonnummer 116117, sowie den Gesundheitsämtern.

Am Dienstagvormittag informierte auch das Landratsamt Apolda über die Einrichtung einer Abstrichstelle in der Dreifeldsporthalle. Getestet werden ausschließlich Personen mit Anordung des Gesundheitsamtes, einer Anweisung vom Hausarzt oder einem Termin über die 116117.

Neu hinzu kommen jetzt auch immer mehr sogenannte Infektambulanzen, in denen Menschen mit Symptomen getrennt von anderen Arztpraxen behandelt werden können. Hausarztpraxen sollen so entlastet und die Gefahr einer Übertragung des Virus im regulären Behandlungsbetrieb verringert werden.

11.18 Uhr: Eisenacher Stadtbusse fahren nach Winterfahrplan

Weil das öffentliche Leben aufgrund der Corona-Krise eingeschränkt ist und immer weniger Fahrgäste mit den Linienbussen fahren, verringert das Verkehrsunternehmen Wartburgmobil sein Angebot. Ab Mittwoch, 25. März, gilt der Winter-Samstagsfahrplan für den Stadtbus Eisenach, täglich von Montag bis Samstag.

An den Sonn- und Feiertagen wird nach dem Winter-Sonntagsfahrplan gefahren.

10.51 Uhr: DGB sagt Kundgebungen zum 1. Mai ab

Zum ersten Mal in der 130-jährigen Geschichte des Internationalen Tages der Arbeit werden die Gewerkschaften den 1. Mai nicht auf Straßen und Plätzen feiern und bundesweit zu Kundgebungen aufrufen. "Die Solidarität, die die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus uns allen abverlangt, zwingt uns auch zu einer historisch einmaligen Entscheidung", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann. Zwar stehe der Tag der Arbeit auch dieses Jahr für die Solidarität und das Füreinander-Einstehen der Beschäftigten. Aber: "Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten."

10.06 Uhr: Gute Nachricht: Keine Neuinfizierten in Erfurt

Von Montag, 15 Uhr, bis Dienstagmorgen gibt es in der Thüringer Landeshauptstadt keine weiteren Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Wie das Gesundheitsamt der Stadt Erfurt mitteilt, liegt die Zahl der Infizierten damit weiterhin bei 45. Fünf Personen sind bereits genesen.

Stand Dienstag befinden sich 569 Personen in Quarantäne, eine davon nach wie vor stationär. 419 sind Reiserückkehrer, 150 Erkrankte und ihre Kontaktpersonen.

9.46 Uhr: Corona-Tests bei Krisenstabsmitgliedern in Jena negativ

Nachdem ein Mitglied der Krisenstabsleitung in Jena positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sind die Testergebnisse der weiteren Stabsmitglieder negativ ausgefallen. Das bestätigte Stadtsprecher Kristian Philler auf Nachfrage. Auch ein Test bei Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) fiel negativ aus.

Das betroffene Krisenstabsmitglied habe vor seinem Test keine Symptome gezeigt, sei aber bei einem Routinetest positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden, hieß es. Der Test davor sei noch negativ ausgefallen. Alle anderen Stabsmitglieder seien daraufhin umgehend unter Quarantäne gestellt und ebenfalls einem Test unterzogen worden.

9.40 Uhr: AU-Bescheinigung per Telefon von 7 auf 14 Tage ausgeweitet

Vertragsärzte dürfen Patienten ab sofort bis zu 14 Tage am Telefon krankschreiben. Voraussetzung ist, dass es sich um eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege handelt. In solchen Fällen ist die telefonische AU auch möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Bereits seit etwa zwei Wochen dürfen Ärzte nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beziehungsweise eine ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes für bis zu einer Woche ausstellen. Telefonische AU auch im Verdachtsfall

Jetzt haben KBV und Krankenkassen die Regelung noch einmal erweitert. Neu neben der längeren Dauer von bis zu 14 Tagen ist, dass unter die Regelung auch Patienten fallen, bei denen ein Infektionsverdacht besteht. Voraussetzung ist immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt.

Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen. Gleichzeitig soll das Risiko für eine Ausbreitung des Virus reduziert werden.

9.28 Uhr: Freiflächen von Schloss Heidecksburg abends geschlossen

In der aktuellen Situation hat sich die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten dazu entschlossen, das Schlossareal von Schloss Heidecksburg in Rudolstadt täglich ab 19 Uhr für den Besucherverkehr zu schließen. Tagsüber ist die Anlage jedoch weiterhin für Spaziergänger zugänglich.

9.19 Uhr: 14 bestätigte Infektionen für den Landkreis Gotha

Mit jüngstem Stand 18 Uhr gibt es 14 bestätigte Infektionen für den Landkreis Gotha.

Am Wochenende wurde zudem u.a. in Gotha in einer Bar eine Hochzeitsfeier aufgelöst, in Waltershausen ein Friseursalon geschlossen und in Tambach-Dietharz eine Familienfeier in einer Gaststätte beendet.

8.37 Uhr: Lastschriften für Hortgebühren und Kita-Entgelte in Erfurt ausgesetzt

Aufgrund der aktuellen Situation haben sich Jugendamt, Amt für Bildung und Stadtkasse entschieden, vorübergehend die Lastschriften für die monatlichen Gebühren und Entgelte auszusetzen. Die Regelung gilt vorerst bis Ende Mai.

7.47 Uhr: Fehlende Schutzausrüstung: Thüringen prüft Unterstützung für Rettungsdienste

Das Thüringer Gesundheitsministerium prüft, die Rettungsdienste im Land während der Coronakrise mit der Bereitstellung von Schutzausrüstung für die Rettungswagen zu unterstützen. Ministeriumssprecher Frank Schenker zufolge gab es am Montag entsprechende Gespräche.

7.37 Uhr: Neuer Erlass für Einzelhandel: Desinfektionsmittel und Abstand halten sind Pflicht

Die noch geöffneten Läden und Geschäfte in Thüringen müssen ihre Kunden über Corona-Schutzmaßnahmen informieren und Desinfektionsmittel bereitstellen. Das geht aus einem neuen Erlass des Thüringer Gesundheitsministeriums hervor.

6.53 Uhr: Erster Corona-Patient im Eisenacher Klinikum

Nach Informationen unserer Zeitung gibt es den behandelt und beatmet wird. Dies und dass der Mensch unter 65 Jahre alt ist, bestätigte das Gesundheitsamt von Wartburgkreis und Stadt Eisenach auf Anfrage. Weitere Angaben könne man aber nicht machen. Nach Informationen unserer Zeitung soll es sich um 47-Jährigen aus der Wartburgregion handeln, der zunächst ambulant, aber seit dem Wochenende stationär im Klinikum behandelt wird.

6.52 Uhr: Thüringer Kliniken stocken ihre Intensivbetten auf

Die Zahl der Intensivtherapiebetten in Thüringen ist geringer als bislang angegeben. Derzeit stünden auf den Intensivstationen der Krankenhäuser 517 Betten mit Beatmung bereit, erklärte das Gesundheitsministerium auf Anfrage. Bisher war von 650 die Rede gewesen.

Die Ereignisse zum Corona-Virus und den Folgen für Thüringen vom 20. März bis 23. März finden Sie hier auf unserer Archiv-Seite.

Die Ereignisse zum Corona-Virus und den Folgen für Thüringen vom 15. März bis 19. März finden Sie hier auf unserer Archiv-Seite.

Die Ereignisse zum Corona-Virus und den Folgen für Thüringen bis zum 14. März finden Sie hier auf unserer Archiv-Seite.

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