Hirschberger gewinnen Goldenen Kasper in Wurzbach

Der erste "Goldene Kasper" ging am Samstag Abend nach Hirschberg. Die Funken-Tanzgruppe des dortigen Faschingsclubs sicherte sich den Sieg im Tanzausscheid bei den Freunden des Wurzbacher Faschingsvereins Grün-Gold.

Mit dem "Goldenen Kasper" ist ein neuer Wettbewerb für närrische Vereine geboren. Die ausgefallene Choreographie derTänzerinnen aus Hirschberg in Anlehnung an das Musical "Tarzan" überzeugte Jury und Publikum. Foto: Eva-Maria Kasimir

Mit dem "Goldenen Kasper" ist ein neuer Wettbewerb für närrische Vereine geboren. Die ausgefallene Choreographie derTänzerinnen aus Hirschberg in Anlehnung an das Musical "Tarzan" überzeugte Jury und Publikum. Foto: Eva-Maria Kasimir

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Wurzbach. Dieser hatte den Wettbewerb zum ersten Mal veranstaltet. "Wir wollen die Vereine des Oberlandes näher zusammenbringen", sagt Vereins-Präsident Wolfgang Bauer. "Jetzt ist die Saison vorbei und so können alle mal schauen, was die Nachbarn in der vergangenen Saison so auf die Bühne gebracht haben." Da die Wurzbacher Mitglied in der Föderation Europäischer Narren sind, dürfen sie auch außerhalb der Saison Veranstaltungen organisieren.

Fünf Gastgruppen hatten die Einladung angenommen und zeigten im Hammersaal ihr Bestes. Den Anfang machten die Damen aus Friesau. Als Stewardessen flogen sie förmlich über die Bühne. Die "Sauhansen-Garde" aus Blankenberg zog mit einem afrikanischen Showtanz viel Beifall auf sich. Die Tanzgruppe aus Remptendorf kam als Betthupferl im Nachthemd auf die Bühne. Die "Dancing Queens" aus Bad Lobenstein gaben ein Medley zum "Phantom der Oper" zum Besten. Damit erreichten sie den zweiten Platz, während die Blankenberger Platz drei belegten. Friesau und Remptendorf teilen sich den vierten Rang.

Die Gewinner aus Hirschberg hatten mit einem Zusammenschnitt aus "Tarzan" das Publikum für sich gewonnen. Melanie Schlosser hatte sich die Nummer ausgedacht. "Seit es dieses Musical gab, wollten wir etwas dazu machen", erzählt sie. Ein halbes Jahr lang hat die Truppe den Auftritt erarbeitet und geübt. "Wir freuen uns sehr über den ersten Platz und kommen bestimmt nächstes Jahr wieder, um unseren Titel zu verteidigen", so die Hobby-Tänzerin.

Die Hirschberger nahmen denn auch die Siegesplakette entgegen – eine goldverzierte Aluminiumtafel mit einem grüngoldenen Kasper darauf. Gestaltet hat die Plaketten die Heinrichshütte. "Angemalt haben wir sie aber selbst, um Kosten zu sparen", so Heiko Jinschek vom Verein. Obendrauf gab es für die ersten drei Plätze närrische Geldprämien von 111,11 bis 222,22 Euro. "Wir hoffen, dass wir den ,Goldenen Kasper’ regelmäßig vergeben können und schon nächstes Jahr noch mehr Gastgruppen kommen", so Jinschek.

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