Mit „Goldenem Kasper“ in Wurzbach närrische Saison beendet

Wurzbach  Aus elf Karnevalsvereinen ­kamen die 13 Tanzgruppen, die den Wurzbacher Hammersaal nochmals zum Beben brachten. „Kasper“ geht in diesem Jahr nach Hirschberg. Landtagsabgeordneter Stefan Gruhner erhält „Till von Europa“.

Ausgelassen war die ­Stimmung nicht nur bei der Wurzbacher „Tupfengarde“. Foto: Lars Meinicke

Ausgelassen war die ­Stimmung nicht nur bei der Wurzbacher „Tupfengarde“. Foto: Lars Meinicke

Foto: zgt

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Mit dem „6. Goldenen Kasper“, dem Showtanzevent im Oberland für Karnevalstanzgruppen, beendete die Karnevalsgesellschaft Grün- Gold Wurzbach nun auch ihre närrische Saison. Und es passte letzten Sonnabend einfach wieder alles. Seit Wochen restlos ausverkauft – stimmungsgeladenes Publikum und Tanzdarbietungen auf hohem Niveau, brachten den Hammersaal nochmals richtig zum Beben.

13 Tanzgruppen aus elf Karnevalsvereinen tanzten um die Punkte der Jury, die es am Ende mit der Urteilsfindung durchaus nicht einfach hatte.

Lottomittel für ­ eine neue Mikrofonanlage

Was hier im Hammersaal dem Publikum geboten und tänzerisch erzählt wurde, war ein thematisch bunt gemischtes Programm – mit Ausflügen in die Welt der Märchen, einer „Weltreise“, es ging durch den „Dschungel“ bis hin zur „Animation unter Palmen“ mit „Barbie“ beim „Tatort“.

Bevor es aber so richtig los ­gehen konnte, wollten die Organisatoren und Gastgeber noch ein paar Ehrengäste begrüßen. Unter anderem waren unter ihnen Bürgermeister Jan Schübel und Pfarrer Denny Seifert, die auch schon einmal scherzhaft „Don Camilo und Peppone“ genannt werden und auch beide Mitglieder der Karnevalsgesellschaft Grün-Gold Wurzbach sind.

Ebenfalls vor Ort waren die Landespräsidentin der Föderation Europäischer Narren, Sabine Kunzke, und der Thüringer Landtagsabgeordnete Stefan Gruhner (CDU), der selber mit einer der höchsten Karnevalistischen Auszeichnungen, dem „Till von Europa“, bedacht wurde und das nicht ohne Grund. Durch sein Engagement konnten für die Wurzbacher Karnevalisten 4000 Euro aus Lottomitteln bereitgestellt werden, Verwendung fanden diese zur ­Finanzierung der neuen Mikrofonanlage.

Nach der Auslosung ging der Vorjahressieger und Titelverteidiger, die Grün-Gold-Tupfen aus Wurzbach, als erste Gruppe ins Rennen und brachte mit seinem Wikingertanz gleich die Stimmung im Saal zum Kochen. Am Ende reichte es für einen ­ordentlichen 2.Platz.

Nur die Hirschberger Funkengarde war da einen Tick besser und sicherte sich zum fünften Mal den Titel „Goldener Kasper“. Die Tanzgruppe „Move Explosion“ aus Ranis schaffte es auf den 3. Platz.

Den Wanderpokal der FEN für die schnellste Anmeldung zum „Goldenen Kasper“ sicherten sich die Mädchen von der Funkengarde aus Schlettwein.

Was hier auf dem Parkett aber letztendlich zählte, war alles andere als ein Wettkampf. „Heute Abend sind alle Tanzgruppen Sieger. Was hier geboten wurde, ist ein sehr hohes Niveau an Tanzdarbietungen. Mit dieser Veranstaltung haben wir eine Plattform geschaffen für Tanzgruppen, die ausschließlich in Karnevalsvereinen tätig sind, um ihren Verein einem breiteren Publikum zu präsentieren“, ­sagte Präsident Wolfgang Bauer und dankte noch einmal allen für ihr Kommen in die Stadt an der Sormitz. Es traten an zu ­diesem Kräftemessen: die „Quirl‘schen Funken“ der Quirlaer Faschingsgesellschaft, die „Sauhansenkracher“ aus Blankenberg, die „HFC-Funken“ aus Hirschberg, die „Hipp Teens“ des RFC aus Remptendorf, die „Funkengarde“ vom Leubsdorfer Faschingsclub, „Young Blood“ und die „Funken“ aus Schlettwein, die „Girls“ aus Tanna, vom MCG aus Mühltroff die „Garde“, „Move Explosion“ vom Raniser Ritterfaschingsverein, „Temptations“ vom KCL Bad Lobenstein sowie von den Gastgebern die „Tupfengarde“ und die „Grün-Gold-Tupfen“.

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