Quirla feiert Fasching in den Weiten Russlands

Quirla.  Mit Kalinka & Co. gelingt der Quirlaer Faschingsgesellschaft ein klasse Start in die närrische Saison im Landkreis.

Ihre Pelzmäntel legten die Funken schnell ab, um dem Publikum zu russischen Rhythmen einzuheizen.

Ihre Pelzmäntel legten die Funken schnell ab, um dem Publikum zu russischen Rhythmen einzuheizen.

Foto: Veit Höntsch

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Mit einem regelrechten Feuerwerk an schwungvollen Tänzen startete die Quirlaer Faschingsgesellschaft (QFG) am Sonnabend in ihre 35. Session. Das diesjährige Jubiläum führt die Narren in die Weiten Russlands und steht unter dem Motto „Russland liegt in Schnee und Eis, in Quirla sind die Nächte heiß“.

Zu diesem Thema konnten sich die Aktiven austoben, ihre Interpretation der russischen Mentalitäten und Landschaften umsetzen.

Gastvereine aus Stadtroda (SCC), Laasdorf (LKC) und aus Jena (Ringwiese) nutzten ihren eigenen späteren Saisonstart, um die Quirlaer Reise durch das weite Land selbst in Augenschein zu nehmen. „Wir waren überrascht, dass dieses Thema so viel hergibt, uns ein so tolles Programm bescheren würde“ sagt Dieter Beyer, langjähriger Vorsitzender der Quirlaer Faschingsgesellschaft. Auch wenn er nicht mehr an vorderster Stelle des Vereins steht, hält er immer noch viele Fäden in der Hand, ist unter anderem federführend für den reibungslosen Programmablauf.

Über 100 Helfer hinter den Kulissen

Mit Sindy Burgold-Voigt hat er eine absolut würdige und engagierte Nachfolgerin in seinem Amt. Sie hat nicht nur zu jeder der sieben Tanzgruppen des Vereins den direkten Kontakt, behält jederzeit die rund 100 Helfer hinter den Kulissen im Blick, sie begrüßt auch im Eingangsbereich die Gäste und hat für jeden ein paar freundliche Worte auf den Lippen. Obwohl im Hinterkopf die Frage nagt: „Klappt die Premiere heute Abend reibungslos?“ Recht locker kann sie inzwischen vor Programmbeginn alles nochmals gedanklich durchgehen, beantwortet letzte Fragen der Aktiven und von Moderatorin Julia Günther. Schließlich ist sie sich eines super eingespielten Teams im Hintergrund bewusst.

Jeder der Mitwirkenden, egal ob im Rampenlicht oder dahinter, kennt seine Aufgabe und bildet so ein Rädchen im großen Getriebe des Quirlaer Faschings. Dazu zählen natürlich auch die Trainerinnen der einzelnen Gruppen. Das sind im konkreten Fall Yvette Fischer, Ella Müller und Jenny Hellermann die mit den Quirlaer Kids seit September Woche für Woche die Choreografie einstudiert haben. Weiterhin sind für die Fünkchen Janine König und Desirèe Näther, für die Teenies Pauline Kunath und Anne Scharlock, für die Funken Desirèe Näther sowie Rosalie Barz verantwortlich. Mit dem Show-Ballett trainierte Sandy Opitz, die Männer wurden von Amy Wattam angeleitet und nicht zuletzt die Limited Edition von Pauline Kunath.

Trainerinnen stehen auch selbst auf der Bühne

Die Trainerinnen stehen zum Großteil auch selbst auf der Bühne. Selbst die Vorsitzende Sindy Burgold-Voigt, die sich einige Jahre lang aus organisatorischen Gründen aus dem aktiven Tanzgeschehen zurückziehen musste, konnte sich das zweite Jahr in Folge auch dem Tanz widmen. Mit russischen Weisen, die dem Publikum ins Blut gingen, überzeugten die Kids ebenso wie die Teenies oder die Funken. Spätestens mit „Kalinka“, vorgetragen von den Fünkchen, geriet das Blut der Besucher in Wallung – und wurde an den Bars mehr Wodka geordert. Mit der Quirlschen Limited Edition, dem Männerballett sowie der Showtanzgruppe traten weitere sehenswerte Truppen ins Rampenlicht.

Zugabe-Rufe nach nahezu jedem Programmpunkt zeigten den Gastgebern, dass die Zusammenstellung des Abends sehr gut gelungen war und die Quirlaer Faschingsgesellschaft einen sehenswerten Auftakt in die fünfte Jahreszeit im Saale-Holzland-Kreis hingelegt hat, der Ansporn für die anderen Narren im Kreis ist. Kaum war das Programm zu Ende, kamen die ersten begeisterten Gäste zur Vereinschefin und gratulierten ihr zum überaus gelungenen Programm. „Das ist der Verdienst aller Mitwirkenden, egal ob auf oder hinter der Bühne“ sagt sie. „Wir haben uns als Ziel gesetzt, jedes Jahr noch eine Schippe draufzulegen, ich bin fest davon überzeugt, dass uns das auch gelungen ist. Schließlich erleben wir eine ständig steigende Resonanz, welche nicht von ungefähr kommt“ meinte Dieter Beyer.

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