In Thüringen kein Winter in Sicht

Steinach.  Der Januar zeigt sich in Thüringen derzeit recht unwinterlich. Laut dem Deutschen Wetterdienst wird sich das vorerst auch nicht ändern.

Ein künstlicher Schneemann in Arnsgereuth mitten im Grünen. Aber selbst in den Kammlagen des Thüringer Waldes ist Wintersport kaum möglich. Foto:

Ein künstlicher Schneemann in Arnsgereuth mitten im Grünen. Aber selbst in den Kammlagen des Thüringer Waldes ist Wintersport kaum möglich. Foto:

Foto: Thomas Spanier

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Nur noch wenige Orte im Thüringer Wald vermelden bei der Angabe der Schneehöhe nicht die Zahl 0. Doch auch in Steinach, Gehlberg, Schmiedefeld, Oberhof und Masserberg werden die letzten Schneereste fast komplett verschwinden. „Im Mittelgebirge liegen die Temperaturen bis zum Wochenende ebenfalls im Plusbereich, dazu gibt es Regen und Wind. Die Lage bleibt unwinterlich, auch wenn in den Bergen dann zumindest wieder Nachtfröste möglich sind“, so Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst mit Sitz in Leipzig. Im Flachland sind die Temperaturen sogar zweistellig, erst ab Samstag fallen diese wieder. Die milde Luftzufuhr bestimmt jedoch auch den allgemeinen Trend für die nächste Woche.

Ein Wintereinbruch ist laut Engelmann „nicht in Sicht“, Langläufer können sich damit in Thüringen weiterhin nirgendwo austoben. „Vielleicht ändert sich die große Wetterlage nach dem 20. Januar“, blickt der Meteorologe voraus. Die entsprechenden Modelle wären noch unsicher, „die Hoffnung auf Neuschnee ist demnach nicht auszuschließen.“

Im vergangenen Jahr war der Thüringer Wald zu dieser Zeit in eine dichte Schneedecke gehüllt. Doch der jetzige erste Monat ist im Freistaat bisher durchschnittlich 3,3 Grad zu warm - „minus 1,6 Grad stehen uns eigentlich zu“, sagt Engelmann. Bereits im Dezember lagen die Temperaturen - verglichen mit dem langjährigen Klimamittel - 3,4 Grad zu hoch.

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